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 The Laws of Gods and Men

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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 1:16 am

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Cecillia ritt auf ihrer cremefarbenen Stute schnell durch den Wald und sah immer wieder nach hinten. Sie wurde verfolgte von den Lannister. Da sie eine unbekannte Tochter vom Haus Stark war, wollte die Mutter Königin ihren Kopf. Wieso verstand Cecillia nicht und war geflohen, nachdem ihr Bruder Robb es angeordnet hatte. Einige Wachen hatte die Lady Stark begleitet gehabt. Beim Anbruch des Sonnenaufgangs wurden sie überfallen von den Rittern Lannister. Eine der Wache ordnete an das Cecillia verschwinden wollte. Und so hatte sie sich ohne Proviant und trinken auf ihr Pferd gesetzt gehabt und ritt Richtung Norden. Und da Cecillia eine Lady war, kannte sie sich nicht aus mit Kämpfen, weshalb ihr nur die Flucht übrig blieb. "Komm schon" sagte sie verzweifelt. Sie wusste das ihr anderer Bruder Jon Schnee zur Nachtwache gegangen war und dies war ihre einzige Chance gewesen um zu überleben. Bei lauten Gebrüll die riefen "Dort lang ihr hinterher", verfiel die junge Frau in Panik. Sie versuchte ihr Pferd schneller rennen zu lassen doch vergebens. Wenig später folgte ein Pfeil, der ihr Pferd traf. Dieses stürzte sofort zu Boden und ließ Cecilla ebenfalls hinfallen. Kurz blieb sie stehen und bemerkte eine Wunde an ihren Bauch, wo sie auf einen Stein aufgekommen war. Als sie sich mühsam aufrichtete und zu Fuß weiter gehen wollte, holten die Lannister Leute sie auch schon ein.

Ängstlich sah sie sich um, als man sie umkreiste. "Solch eine Schönheit...Verschwendung diesen hübschen Kopf von ihren Kopf zu trennen" sagte einer und stieg von seinen Pferd. "Ich glaube die Königin hätte nichts gegen wenn ich sie mal durchnehmen werde... schließlich will Cercei nur ihren Kopf." sagte er und packte die junge Stark am Haar. Sofort schrie sie auf und griff zu dem Arm, der sie festhielt. Irgendwie versuchte sie den Griff zu lösen, vergebens. "Lasst mich in Ruhe... ich bin eine der Erbin von Winterfell... Lady aus dem Haus Stark" sagte sie verbissen aber auch ängstlich. "Oh Lady Winterfell...solch ein Pech das Königin Cercei dein Kopf haben will" sagte er und lachte auf. Cecillia versuchte sich weiter zu wehren.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 12:13 pm

Ich ritt auf meinem Hengst - schwarz wie alles an der Nachtwache - den Weg hinunter und gähnte herzhaft. Jetzt wurde ich für diese wirklich tolle Aufgabe eingesetzt, neue Rekruten zu beschaffen. In Wahrheit .. hasste ich diese Aufgabe. Jeder tat es. Es war lästig. Man musste Räuber, Vergewaltiger und andere Mistkerle an die Mauer bringen, ohne, dass sie einem hinterrücks einen Dolch in den Rücken jagen oder einfach abhauen und dann Schwierigkeiten machen. Und das zweite Manko: Der verdammt lange Weg. Meistens mussten wir bis ganz nach unten nach Königsmund reiten und das dauerte natürlich ein paar Tage lang, auch wenn du das beste Ross der sieben Königslande hattest. Dementsprechend mies gelaunt saß ich nun also auf meinem Pferd und wünschte, ich hätte diese Aufgabe auf jemand anderen abschieben können.
Jetzt kam ich in den Wald rein und ich wurde automatisch etwas wachsamer. Man wusste nie, was einen hier erwartete. Es gab zum Beispiel Berichte, dass wieder Schattenwölfe aufgetaucht wären ... Wölfe die so groß werden konnten wie ein Jungpferd - zumindest, wenn man den Legenden glaubte. Doch ich ging kein Risiko ein und ließ also dennoch meine Augen wachsam durch die Gegend schweifen. Nichts. Erstmal entspannte ich mich. Ich hatte ja immer noch mein zweihändiges Schwert auf den Rücken geschnallt, mit dem ich mich verteidigen konnte. Wobei ich eigentlich immer verdammt gut mit dem Speer umgehen konnte .. wie Vater. Doch meine neuen Brüder verspotteten mich, wenn ich im Burghof mit dem Speer übte und nannten mich einen Mann ohne Eier. Wütend umklammerten meine Hände die Zügel. Ich wusste, dass ein Speer seine Nachteile hatte, aber es war genauso eine Waffe wie ein Schwert. Mal sehen, ob sie noch über mich spotten, wenn sie von meinem Speer aufgespießt wurden. Naja, so weit würde es wahrscheinlich nicht kommen, aber ich würde ihnen zeigen, dass ein Speer mächtig sein konnte. Alle in Dorne kämpften damit.
Plötzlich hörte ich Geräusche. Ein Pferd das zu Boden ging? Eine Frau und einig Männer ...? Einen Moment .. eine Frau?! Was machte eine Frau hier?! Und ihrer Stimme nach zu urteilen, die ich aus der Ferne hören konnte, war sie ganz und gar nicht begeistert. Ich konnte zwar nicht verstehen, was sie sagte, aber das brauchte ich auch nicht. "Na los, mein Junge", knurrte ich leise und gab meinem Hengst die Sporen. Er galoppierte los und schon bald konnte ich das Szenario mit eigenen Augen betrachten. Eiskalte Wut durchzuckte mich - Soldaten der Lannisters, Soldaten des Hauses meiner Mutter. Ich hasste diese Lannisters ... sie haben nichts dafür getan, meine Liebe zu gewinnen. Ich hielt an, sprang von meinem Pferd und kam auf sie alle zu. Einige der Soldaten sahen so aus, als würden sie sich gleich über sie hermachen wie wilde Tiere. "Lasst sie in Frieden", fuhr ich sie harsch an und stellte mich zwischen die Soldaten und die Frau. Die Soldaten fingen an zu lachen. "Seht, ein Bruder der Nachtwache! Ein Vergewaltiger, vielleicht. Ist das dein Retter?, prustete einer los und zeigte mit dem Finger auf mich. Ich ballte die Fäuste, doch statt ihm in diese arrogante Fratze zu schlagen, drehte ich mich um und half der Frau auf die Füße. Mein Blick fiel auf die Wunde an ihrem Bauch und meine Augen verengten sich. Das musste sich Master Aemon ansehen. "Hey, das darfst du nicht! Wir sind auf Geheiß der Königin Regentin hier!", schrie mich einer an und packte mich an der Schulter, woraufhin ich mein Schwert zog und es ihm gegen die Kehle richtete. Die Augen des Lannisters funkelten mich verhasst an. "Die Nachtwache mischt sich nicht in die Angelegenheiten der sieben Königslande ein. Das haben wir geschworen. Und mir ist es scheißegal, was mit ihr ist oder warum ihr hier seid. Ich sehe nur eine verletzte, verängstigte Frau.", blaffte ich den Mann an. Am liebsten würde ich ihm den Kopf abschlagen, aber das ging gegen die Regeln der Nachtwache. Nur ein toter Lannister, ist ein guter Lannister. Wie ich meinen Vater vermisste ...
Die Soldaten sahen bald ein, dass sie erstmal keine Chance hatten. "Gut, du hast gewonnen, Nachtwachenarsch, aber glaub ja nicht, dass wir hier fertig sind!", sagte einer und zog sich zurück. Die anderen folgten langsam und zögerlich.
Ich kniff die Augen zusammen und schob dann wieder mein Schwert in die Scheide. Dann drehte ich mich zu der Frau um. Warum wurde so eine unschuldig wirkende Schönheit von Cersei Lannister gesucht? Es musste irgendwie ein Missverständnis vorliegen. "Geht es dir gut?", fragte ich sie und musterte sie dann. Sie sah wirklich nicht schlecht aus in ihrem Kleid, doch das hier war eine verbotene Zone. Ich habe geschworen, mir niemals eine Frau zu nehmen, also ...
"Soll ich dich mit zur Schwarzen Festung nehmen? Dort bist du erstmal sicher.", bot ich ihr an, lief dann zu meinem Hengst und setzte mich in den Sattel. Dann sah ich sie an und streckte die Hand aus, um ihr hochzuhelfen - falls sie denn mitkommen wollte. Ihr Pferd würde sie erstmal nicht weiter bringen können - aber ich würde anordern, dem armen Tier zu helfen.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 12:50 pm

Wie konnten die Königin Regentin meinen Kopf haben wollen? Nur weile ich den Namen Stark trug? Ich eine Gefahr für die Lannister war? Nein das konnte einfach nicht möglich sein...und ich wollte dies auch nicht einsehen. Und so hatte mich einer der Wachen weg geschickt, während sie sich für mich opferten. Für mich? Die wie Jon Schnee war, Ein Bastard... Auch wenn ich es besser wusste das Jon und ich von Lyanna Stark und Rhaegar Targaryen die Kinder waren und da sie verheiratet waren, waren wir eheliche Kinder. Eddard Stark war unser leiblicher Onkel gewesen weswegen wir keine Bastarde waren. Doch ich fühlte mich einfach schlecht das sich die Wachen von Robb, meinen Cousin, für mich opferten. Natürlich war Jon der Prinz der sieben Königslande und ich die Prinzessin. Und unsere Tante die Königin aber mich regte es immer wieder auf wenn ich gesehen habe wie sie meinen Bruder als Bastard betitelten. Und so ordnete Jon so wie auch Eddard an das sie den für die Zukunft Cecillia Stark heißen soll anstatt Cecillia Targaryen. Und so ritt ich so schnell ich konnte aber meine Stute schaffte es einfach nicht. Und als sie dann von einen Pfeil getroffen wurde, fiel sie zu Boden und ich landete auf einen spitzen Stein. Dieser bohrte sich sofort in meinen Bauch, worauf hin eine Wunde entstand. Ich stöhnte leise auf uns wurde geschnappt von den Lannister. Diese drohten mir mich zu ficken und dann meinen Kopf abzutrennen. Aber zu meinen Glück kam jemand aus der Nachtwache und half mir. Als er mir auf half, stand ich auf und sah ihn mir an. Er sah wirklich nicht schlecht aus. Als er einen der Wache die Kehle durchschnitt, gingen die anderen grummelnd weg. Kurz seufzte ich auf und legte meine Hand auf meinen Bauch.
Bei seiner Frage hin ob es mir gut ginge, nickte ich leicht. "Ja den Umständen entsprechend" sagte ich und nickte bei seiner Frage ob er mich mitnehmen sollte. Und so folgte ich und sah zu meiner Stute. Doch kurz kniete ich mich zu ihr herunter und strich ihr sanft über den Kopf. "Verzeih mir das du solche Schmerzen erleiden musst" sagte ich leise. Und als ob sie das Verstanden hatte, neigte sie ihren schönen Kopf in meine Hand und schloss die Augen ehe sie in meinen Armen verstarb. Und so erhob ich mich und folgte die Nachtwache zum Pferd. Als er sich elegant auf sein Pferd setzte hielt er mir die Hand hin. Sofort umschloss ich seine mit meiner zierlichen Hand, die von einen Lederhandschuh umschlossen war. Als ich hinter in saß legte ihre ich meine Hand an seiner Hüfte ehe ich die andere auf meine Wunde hielt. "Ich danke dir für deine Hilfe" sagte ich und so ritten wir zur schwarzen Festung. Als ich diese sah, begutachtete ich ehe ich einen Wolf heulen hörte. Meine Lippen verzogen sich zu einen Lächeln als ich die schwarze Wölfin mit den eisblauen Augen aus den Wald kommen sah. "Habe keine Angst...sie gehört zu mir" sagte ich und sah wie sie da stand und die Festung anheulte. Sofort antwortete Geist zurück was mich zum lächeln brachte. Robb brachte uns die Nachtwölfe mit und Night suchte mich aus während Geist zu Jon ging.

Jon selbst hörte wie Geist jaulte und sah verwirrt zu seinen Wolf. "Geist was ist los?" fragte er und stand auf. Geist kratzte an der Tür und wollte hinaus. Als Jon die Tür öffnete ging er ebenfalls heraus und sah wie Geist zum Tor rannte. Jon blieb auf der Veranda stehen und sah wie die Leute zum Tor rannten um es zu öffnen. Jon blieb gespannt stehen und wartete was Luczin für Rekruten mitbrachte.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 1:41 pm

Mein Blick ruhte auf der Frau, während ich darauf wartete, dass sie zu mir kam. Sie ging zu ihrem Pferd und ich verspürte einen kurzen Stich, als das Tier in ihren Armen verstarb. Es war verdammt traurig, sein Pferd sterben zu sehen, das wusste ich auch. Zum Glück ging es meinem Hengst hier aber bis jetzt sehr gut und ich kraulte ihn kurz am Ohr, als auch schon die Frau zu mir kam. Sie sah wirklich edel aus, auch ihrer Kleidung nach zu urteilen war sie adelig. Naja, ich war es eigentlich auch, aber dennoch bin ich ein Sand geblieben und niemals ein Martell geworden, so wie ich mir das immer gewünscht habe. Ich durfte niemals an der Seite meines Vaters essen.. oder wurde niemals als sein offizieller Sohn vorgestellt. Ich war immer nur der düster dreinblickende Junge im Hintergrund, der wie ein Aussenseiter gewirkt hat. Mein Vater hat mich geliebt, doch schlussendlich hat das nicht gereicht.
Sie ergriff meine Hand - sie war so viel kleiner und zerbrechlicher als meine und sofort wallte Wärme in mir auf. Schon vor meinem Leben als Mann der Nachtwache habe ich es mit Frauen nixht leicht gehabt, da ich ein verdammter Bastard war. Und es hat sich jetzt leider nur noch verschlimmert, denn jetzt war es mir sogar verboten, irgendwas mit einer Frau anzufangen. Sie stieg hinter mir aufs Pferd und ich gab meinem Hengst erneut die Sporen und ritt zurück zur Schwarzen Festung. Ihre Hand lag warm auf meiner Hüfte, die Wärme durchdrang das dicke Leder meiner schwarzen Rüstung und ich fühlte mich gleich viel wohler. Tatsächlich lächelte ich, als sie sich bedankte und ich warf ihr über meiner Schulter einen warmen Blick zu. "Ich konnte doch nicht zulassen, dass dir diese verdammten Lannisters etwas antun", sagte ich lächelnd und ritt entspannt weiter. Bis ich auf einmal ein lautes Heulen hörte und mich sofort anspsnnte. Mein Hengst wieherte angsterfüllt, als ein großer Wolf auftauchte und ich machte mich bereit, das Schwert zu ziehen, als die Frau sagte, dass er zu ihr gehörte. Entgeistert blickte ich den schwarzen Wolf an. "Du bist eine Stark? ", fragte ich voller Überraschung und beruhigte dann mein Pferd, ehe ich weiter ritt. Ich wusste doch, dass sie adelig war, aber sie war gleich eine Stark von Winterfell! Bei den Göttern... selbst wenn ich nicht bei der Nachtwache wäre, hätte ich keine Chance bei ihr.
Nach kurzer Zeit kamen wir bei der Schwarzen Festung an und ich wartete bis das Tor geöffnet wurde. Mein Hengst schritt gemächlich hinein und die anderen Brüder der Nachtwache tuschelten schon, als sie die Frau erblickten. Ich hörte sogar von irgendjemandem "Eidbrecher! " und ich musste mir so einiges verkneifen. In der Mitte des Burghofs stieg ich von meinem Hengst und half dann der Frau runter. Ich blickte sie kurz mit einem warmen Lächeln auf den Lippen an, ehe ich zu Jon Schnee, dem Lord Kommandanten sah. "Ich habe leider keine Rekruten, aber diese Frau wurde von Soldaten der Lannisters belästigt und beinahe geschändet. Ich habe sie gerettet und finde, dass sie erstmal hier bleiben sollte.", sagte ich und hörte von irgendjemandem: "Wurde wohl eher von dir geschändet... " Ich warf dem Mann einen warnenden Blick zu und blieb dann neben der Stark stehen, aufrecht und stolz.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 2:17 pm

Ich wusste nicht wie es war bei ihm war, was ich bei ihm auslöste, doch ich war sehr glücklich darüber das ich von ihm gerettet worden war. Ohne ihn wäre ich wohl nur noch ein Geist gewesen. Und so ritten wir gemütlich zur Festung und ich hielt mir weiter meine Wunde. Als Night aus dem Wald kam und mich anblickte, schenkte ich ihr ein lächeln. Bei seinen Worten, sah ich ihn an. "Ja das bin ich, dass erklärt wohl auch warum die Königin Regentin meinen Kopf haben will. Auch wenn ich es nicht verstehe" sagte ich und seufzte leise. Kurz dachte ich an Robb, Sansa, Arya und meine anderen beiden Cousin. Doch ich würde gleich bei meinen Bruder sein und ich musste mit ihm reden, unbedingt. Als die Wache sein Hengst beruhigte, blickte sie zu diesen. "Ich wollte euch nicht erschrecken" sagte ich und seufzte leise. Night rannte auf uns zu und lief dann neben uns her. Als das Tor endlich geöffnet wurde, ritten wir hinein wo ich auch schon Kommentare hörten. Als er abstieg und mir herunter half, verzog ich kurz das Gesicht und blickte mich um ehe ich zu Jon sah. Langsam nahm ich meine Kapuze ab und zeigte mein perfekt aber doch verwüstetes Haar was verziert mit einigen Goldblumen war. "Lord Kommandant" sagte ich und verbeugte mich leicht. Night rannte sofort zu Geist zu und begrüßten sich. Als ich sah wie Jon herunter kam, als hätte er einen Geist gesehen, sah ich ihn an und lächelte leicht. "Cecillia" flüsterte er und stolperte zu mir. Ich nickte leicht. Als er mich dann in seine Arme zog, legte ich meinen Kopf auf seine Schulter. "Was ist passiert" fragte er leise das nur ich es hörte. "Die Lannister haben Winterfell angegriffen... und die Königin Regentin will meinen Kopf haben" sagte ich leise und löste mich von ihm. Jon blickte zu der Wache und nickte ihn zu. "Danke das ihr meine Schwester gerettet habt" sagte er und sah auf meine Wunde. "Die muss versorgt werden" sagte er und führte mich in einen Zimmer. Als ich hoch ging blieb ich stehen und blickte zu der Wache. Jon selbst richtete sein Wort gegen die Brüder. "Redet nie wieder so über meine Schwester" sagte er streng und ging mit mir herein. Geist und Night folgten uns ehe sich ein Mann meine Wunde ansah. Jon verlangte von mir ihm alles zu erzählen und so tat ich es. Nachdem meine Wunde versorgt war, gab man mir ein neues Kleid, was vielleicht nicht edel aussah, aber schließlich herrschte Krieg. Und so flochte ich meine Haare noch zusammen ehe mein Bruder meinte das er sich beraten musste. Ich selbst ging hinaus und wurde von Geist und Night begleitet. Als ich meinen Mantel überzog schritt ich die Treppen herunter und sah mich um. Das mich viele anschauten, war mir klar gewesen und doch interessierte es mich nicht. Ich ging über den Hof und suchte nach der Wache die mich gerettet hatte. Als ich ihn ausfindig machte, schritt ich auf ihn zu und die Wölfe knurrten leicht und blieben leicht hinter mir stehen. "Ich wollte mich nochmals bei euch bedanken... ihr wart mein Retter" sagte ich und blickte ihn an. "Wie heißt ihr?" fragte ich ihn und begutachtete ihn. Er sah wirklich sehr attraktiv aus und auch sein Akzent war mir aufgefallen. "Und die Frage stellt sich mir, woher ihr abstammt, durch euren Akzent" sagte sie und verschränkte meine Hände vor mir.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 3:11 pm

Die Art und Weise, wie Jon die Stark ansah und sie umarmte ließ wohl darauf schließen, dass sie sich schon kannten. Etwas verwundert blickte ich die beiden an und konnte nicht anders, als einen leichten Stich bei diesem Anblick zu verspüren. Ich glaubte kaum, dass sie die Liebhaberin von Jon war - Jon hat nur diese Wildlingsfrau geliebt - aber vielleicht waren sie ja verwandt. Beide hatten Schattenwölfe .. ja, wahrscheinlich waren sie verwandt. Und ich war eifersüchtig. Denn ich wollte diese Frau auch kennen .. doch sie würde für immer eine Fremde für mich bleiben. Wer wusste schon, wie lange sie überhaupt hierbleiben dürfte oder ob sie hierbleiben durfte? Als der Lord Kommandant sie mitnahm, sah ich ihr nach und mein Mundwinkel zuckte kurz nach oben, als sie zu mir zurückblickte. Ich sollte keinen Gedanken mehr an sie verschwenden, das würde sowieso keine Zukunft haben, egal in welcher Hinsicht. Auch freundschaftlich würde das keinen Sinn machen, weil ich von hier eigentlich nicht weg konnte. Ich habe einen verdammten heiligen Eid geschworen ...
Ich wandte mich von der Veranda ab und lief zu meinen Brüdern. "Na, war's ein guter Fick?", fragte einer und ein anderer klopfte mir fast schon anerkennend auf die Schulter. "Hast du gut gemacht, die ist richtig hübsch." Wieder spannte ich mich komplett an und jetzt reichte es mir wirklich endgültig. Ich hatte einfach die Schnauze voll. Ich drehte mich zu einem um und packte ihn am Kragen. "Ich hatte sie nicht, okay?! Und wäre besser für dich, wenn du auch daran glaubst!", drohte ich ihm wutenbrannt und ließ ihn fallen. Wenn ich wütend wurde, wurde mein dornischer Akzent stärker, aber ich schämte mich nicht für meine Herkunft, auch wenn sie hier nichts mehr zu bedeuten hatte. Ich war sogar stolz auf sie. Ich war stolz, der Sohn von Oberyn Martell zu sein.
Ich lief nach hinten zu der Waffenkammer, wo sich mein Speer befand und wollte gerade nach ihm greifen, als die Stimme der Stark hinter mir ertönte. Ich hielt in meiner Bewegung inne und drehte mich zu ihr um. Die Wölfe hinter ihr bereiteten mir etwas Unbehagen, aber ich versuchte ruhig zu bleiben. Sie sollte nicht denken, dass ich Angst habe. Aber ich freute mich wirklich, dass sie zu mir gekommen ist und ich musterte sie wieder mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Sie sah wirklich schön aus, aber das sollte ich mir dringend aus dem Kopf schlagen. Unwillkürlich schüttelte ich den Kopf und sah ihr dann in die Augen. "Ach was, kein Problem. Ich hasse die Lannisters und einer Schönheit wie Euch sollte nichts widerfahren.", sagte ich lächelnd und wandte dann leicht verlegen den Kopf ab. Es wäre vielleicht wirklich besser, wenn sie ging. Sie brachte mich durcheinander. Warum genau bin ich nochmal in die Waffenkammer gekommen ...? Als sie fragte, wie ich hieß und woher ich kam, seufzte ich. "Zählt das alles noch, wenn man an die Mauer kommt?", fragte ich und mein Blick schweifte kurz ab. Ich war nicht freiwillig hier, aber es musste sein. Sonst wäre ich irgendwann von Cersei entdeckt worden .. und den Rest konnte man sich denken. "Aber mein Name ist Luczin ... Luczin Sand. Ich war Sohn des Oberyn Martell und irgendeiner Lannisterhure. Mein Vater hat nicht gewusst, dass es eine Lannister war.", sagte ich mit einem etwas bitteren Lächeln und kratzte mich kurz an der stoppeligen Wange. Nach dem Tod meines Vaters musste ich hierher kommen ... jedes Mal wenn ich auf dem Burghof kämpfte, stellte ich mir vor, wie ich den Berg tötete. In jeder Nacht tat ich das auch in meinen Träumen. In meinen Träumen lebte mein Vater auch noch und ich lebte glücklich in Dorne, als vollwertiger Martell. "Wo ich herkomme, dürfte jetzt klar sein.", fügte ich lächelnd hinzu und dann kam ich ihr einen Schritt näher und sah sie mit einem dezenten Interesse an. "Und Ihr seid eine Stark ... wie heißt Ihr? Es ist unglaublich, dass ich noch nie von Euch gehört habe", flüsterte ich und mein Hand streifte kurz ihre. Was machte ich da?! Ich musste bei klarem Verstand bleiben! Deshalb wich ich einen Schritt zurück, als ob ich mich verbrannt hätte und sah kurz zur Seite. Es war wirklich besser, wenn sie mir fernblieb.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 3:49 pm

Ich wusste wirklich nicht wie es in der Wache aussah, doch ich war so unglaublich froh, dass ich meinen Bruder gefunden hatte. Als er meine Verletzung sah, ließ er diese auch sofort behandeln. Nachdem ich mich angezogen hatte und hinaus schritt, da ich mich nochmals bedanken wollte, bestand Jon darauf das Geist mich begleiten sollte. Und so tat dies auch die Schattenwölfe auch. Als ich ihn in der Waffenkammer gefunden habe, blieb ich hinter ihn stehen. Ich bedankte mich und fragte ihn nach seinen Namen. Aufmerksam sah ich seine Bewegungen an. "Dann bin ich ja froh das niemand die Lannister liebt." sagte ich mit meiner lieblichen Stimme. Doch als er fragte ob es noch etwas zählt, auch wenn er in der Mauer lebte. "Es zählt immer wo man her kommt und wie sein Name lautet" sagte sie stolz und blickte ihn an. Doch er drehte sich zu mir um und verriet mir seinen Namen. Lächelnd beugte ich meinen Kopf leicht herunter. "Freut mich Luczin Sand" sagte ich und sah in seine Augen. Es wundert mich natürlich was ein Dorne hier her tat. doch ich fand es auch merkwürdig das er von den Lannister abstammte. " Ich habe meine bedenken...das ihr von einer Lannister Hure abstammt... von wem genau?" fragte ich nach und sah ihn an. Doch Luczin fragte warum man von mir noch nichts gehört gehabt hatte, schließlich war ich ja eine Stark gewesen. "Mich hat man im Hintergrund gehalten...damit mir nicht das passiert was einst Sansa passiert war oder Arya" sagte ich und seufzte. "Ich bin Cecillia Stark, Lady von Winterfell" stellte ich mich vor. Doch als ich eine strenge Stimme hörte, schloss ich kurz meine Augen. Jon kam herunter und lief direkt auf uns zu. "Cece...geh bitte hoch, es wird kalt und du solltest dich aufwärmen und etwas essen" sagte mein Bruder zu mir. Ich nickte und sah zu Luczin. "Hat mich gefreut" sagte ich und drehte mich um und bemerkte wie mich die Schattenwölfe begleiteten. Als ich mein Kleid hoch gehoben hatte, damit ich nicht darüber stolperte während ich die Treppe hoch ging, lief ich auf die Veranda und sah zu Jon und Luczin. Doch dann öffnete ich die Tür und trat hinein. Jon richtete sich zu Luczin und blickte ihn an. "Halte dich Fern von Lady Winterfell... sonst wirst du 3 Wochen lang die Nachtschicht übernehmen" sagte er streng und blickte ihn an. Als er ihn den Rücken zudrehte und los gehen wollte, blieb er stehen und drehte sich um. "Für den Anfang kannst du die Waffen polieren... sieh es als Buße an das du meine Schwester zu Nahe gekommen bist" sagte er und folgte mir schließlich in den Raum, wo wir gemeinsam aßen. Als ich mich vor dem Feuer setzte, bat ich um Stoff und fing an mir ein hübscheres Kleid und einen Mantel zu Nähen. Schließlich wurde es Nacht und ich legte mich ins Bett. Jon war in sein Gemach gegangen mit Geist. Mitten in der Nacht wurde ich wach und sah mich um. Ich wollte antworten haben, wieso man hinter mir her war. Und so zog ich mich an und legte mir das Fell um die Schultern, damit ich nicht noch mehr fror. Und so ging ich leise hinaus und stieg auf die Mauer um mir die weiten Länder anzuschauen. Seufzend zog sie sich die Handschuhe über und blickte durch den Schneesturm. Night blieb treu mir und legte sich das Maul. Als ich im Wald jedoch Feuer sah, schaute ich genauer hin und sah zu Night. Die Wachen die oben herum liefen, sahen dies jedoch nicht. Ich sah mich um und überlegte ob ich Jon etwas sagen sollte. Vielleicht waren es auch einfach nur Leute die geflohen waren.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 4:37 pm

Ich lächelte sie an und hörte ihr zu, ihre Stimme war so angenehm. Und es wirklich toll, dass niemand die Lannisters mochte, diese verdammten Löwen. Es störte mich wirklich, dass ich irgendwie zu ihnen gehörte .. warum hat mein Vater nur nicht darauf geachtet, wer diese Frau war ...? Er selbst hat sich immer dafür geschämt, wenn er mir davon erzählt hat, aber er hat mir nie gesagt, wer genau diese Frau gewesen ist. Vielleicht hat er auch einfach ihren Namen nicht gekannt? Ich wusste es nicht ..
Und dann fragte sie auch genau, von wem ich denn genau abstammte. Ich seufzte nur. "Da denkt Ihr genauso wie ich. Ich weiß auch nicht, was in meinen Vater gefahren ist. Aber er hat mir nie erzählt, wer genau diese Frau war.", meinte ich und lächelte traurig. "Glaubt mir, ich würde es auch gerne wissen." Nachdem ich geendet habe, hörte ich ihr aufmerksam zu und beugte mich leicht vor. Man hat sie also im Hintergrund gehalten, was aber Sinn machte. Das was mit Sansa und Arya geschehen ist war wirklich schrecklich, vor allem mit Sansa. Es war weithin bekannt, was dieser Joffrey-Bengel mit ihr alles angestellt hat - bei dem Gedanken, dass man das vielleicht auch der Frau hier angetan hätte, spannten sich meine Kiefermuskeln an. Ich war vielleicht selbst keiner der guten Männer, von denen sie wahrscheinlich einen mal heiraten würde, aber ich war auch kein Arsch wie Joffrey. Ich war .. eben ein Bastard. Ein Niemand. Wir unterhielten uns vielleicht nett, aber das war wahrscheinlich nur aus blanker Höflichkeit. Sonst würde mich wahrscheinlich eine Frau solch adliger Herkunft nicht einmal eines Blickes würdigen. Als sie sich vorstellte, konnte ich nicht umhin, als mich zu verbeugen und ihr einen ritterlichen Handkuss zu geben. Als ich hinauf in ihre Augen sah, stahl sich ein Grinsen auf meine Lippen. "Meine Lady", sagte ich immer noch grinsend, doch meine Miene wurde wieder ernst, als ich sah, wie Jon auf uns zukam. Sofort entfernte ich mich von ihr und nickte dem Lord Kommandanten zu. Cecillia wurde von ihm weggeschickt und ich seufzte innerlich. War doch klar, dass er mich von ihr fernhalten wollte. Ich war doch genauso Abschaum wie jeder hier und keine gute Gesellschaft für eine waschechte Lady. Und dann kam es auch: Er drohte mir mit der Nachtschicht und ich nickte nur stumm denn - was konnte ich schon ausrichten? Wenn ich mich seinen Befehlen widersetzte, stand eigentlich die Todesstrafe drauf.Und dann durfte ich jetzt auch noch die Waffen polieren?! Ich unterdrückte einen genervten Seufzer und neigte den Kopf. "Wie Ihr befehlt, Lord Kommandant.", sagte ich leicht verbissen und fing dann mit der Arbeit an. Natürlich fing ich meinen Speer an, den ich liebevoll polierte. Er war alles, was ich noch von meinem Vater hatte und irgendwann würde ich ihn verwenden, das schwörte ich mir innerlich.

Stunden später, als es bereits dunkel war, saß ich im Speisesaal. Ich hatte alle Waffen poliert und Lady Cecillia gemieden. Obwohl es mir irgendwie schwer fiel und das machte mir zugegeben ein wenig Angst ... normalerweise waren mir doch Fremde auch egal. Aber jetzt war es anders ... ich aß fertig und begab mich dann wieder raus auf den Burghof. Nachdem ich die Waffen fertig poliert hatte, habe ich wie immer Kampfübungen praktiziert .... mit Speer und Schwert. Mit einem Seufzer stieg ich in den Käfig und ließ mich hoch zur Mauer fahren. Ich wollte einfach nochmal nach dem Rechten sehen, bevor ich schlafen ging. Während ich hoch fuhr hingen meine Gedanken bei Cecillia und ich seufzte. Ich musste sie wirklich vergessen, so ging das nicht weiter. Oben angekommen sog ich tief die eiskalte Luft ein und lächelte. Das war wirklich das einzig angenehme hieran. Die Ruhe, die erfrischende Kälte. Ich schritt oben entlang, bis ich eine vertraute Gestalt ausmachen konnte, die hinaus auf die Landschaft blickte. Ich kniff die Augen zusammen, bis ich Cecillia erkannte und mein Atem stockte kurz. Eigentlich sollte ich mich sofort umdrehen und abhauen, bevor Jon uns vielleicht entdeckte. Aber meine innere Stimme sagte mir etwas anderes und so hob ich mutig das Kinn und schritt selbstbewusst auf sie zu. "M'lady ... was führt Euch auf die Mauer?", fragte ich lächelnd, als ich bei ihr angekommen bin und folgte dann ihrem Blick. "Es ist eine schöne, aber sehr gefährliche Gegend. Wildlinge sind starke Gegner und manche glauben, es gibt Weiße Wanderer ... aber daran glaube ich nicht.", sagte ich leise, ehe mir etwas auffiel. "Warte .... was ist das ...?", fragte ich leise und sah das Feuer. "Vielleicht Wildlinge ...", fluchte ich und blickte dann zu Cecillia. "Das müssen wir Jon sagen", sagte ich ernst zu ihr und blickte sie an. Kurz zuckte wieder meine Hand zu ihrem Arm und strich sanft darüber. "Du solltest zurück in die Festung und dich in Sicherheit bringen. Nicht, dass sie eindringen", sagte ich mit sanfter Stimme und sah ihr in die Augen. Ich würde sie auch sicher nach unten geleiten ...
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 5:19 pm

Was genau Jon von Luczin wollte, wusste ich nicht aber ich wusste das Jon es nicht gut hieße. Schließlich war hier keine Frau erlaubt, dass wusste ich aber dennoch konnte ich ja meinen Dank aussprechen. Und dies hatte mir Jon mir auch schon gesagt gehabt. Als er dann ins sein Gemach ging, blieb ich in meinen Gemach und nähte mir ein Kleid. Doch als ich mich hinlegte, schlief ich einige Stunden, aber wurde dann wach ehe ich dann mich anzog und hoch zur Mauer ging. Dort blickte ich im Wald wo ich ein Feuer sah. Jedoch hatte ich mich erschrocken als man mich ansprach. Ich blickte zu Luczin und lächelte leicht. "es ist wirklich wunderschön hier..." sagte ich und lächelte leicht. "Weiße Wanderer?...Geschichten zu urteilen gibt es sie tatsächlich. Furchteinflößend und stark" erzählte ich und bemerkte die frische Brise im Haar. Kurz atmete ich tief ein ehe ich dann hörte wie er meinte das es Wildlinge seien und es Jon erzählt werden sollte. "Ich schätze schon und ich denke ihr habt recht" meinte ich, als Luczin sagte das ich herunter sollte und in Sicherheit gebracht werden sollte. Als wir unten waren sah ich zu Luczin. "Ihr solltet meinen Bruder bescheid geben. Ich dürfte nicht oben sein" sagte ich und nickte ihn kurz zu ehe ich zurück in meinen Gemach ankam. Ich seufzte leise und legte meinen Mantel ab und stellte mich vor das Feuer. Night legte sich hin und legte ihre Ohren an. Als ich sie anblickte, wusste ich das sie noch mehr wachsen würde, schließlich war sie eine Schattenwölfin.

Als Jon wach wurde sah er sich um und konnte sich nicht glücklich schätzen seine Schwester bei sich zu haben. Doch als es klopfte, rief er den jenen herein. Als er sah das es Luczin wahr hörte ihn aufmerksam zu. "Wildlinge?" fragte er nach und zog sich an und ging hinaus. "Schnappt euch die Männer und geht hinaus. Bringt sie weg von der Mauer" befahl Jon und ging zum Gemach seiner Schwester. Als er klopfte, öffnete er die Tür und blickte hinein. Leicht lächelte er da er wusste, dass ihr nichts fehlte. "Ich wollte sicher gehen das es dir gut geht" sagte er und nickte und ging hinaus um zu sehen mit wie vielen Männern Luczin ausscherte.

Ich kam hinaus und blieb neben meinen Bruder stehen und sah wie Luczin sich auf sein Pferd schwang und mit einigen Männern hinaus ritt. "wo gehen sind hin?" fragte ich meinen Bruder. Dieser sah mich an und erzählte es mir. "Dann hofft das ihnen nichts geschieht... sonst habt ihr weniger Männer und um so weniger du hast... um so schlechter kannst du die Mauer beschützen Jon" sagte sie und blickte ihnen nach.
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 6:39 pm

Ich betrachtete Cecillia mit einem leichten Lächeln und senkte kurz den Kopf. "Es ist wirklich schön, aber sehr gefährlich", sagte ich zu ihr und hob skeptisch eine Braue, als sie meinte, dass es laut einigen Geschichten mit den Weißen Wanderern stimmen sollte. "Also .. ich glaube nicht wirklich daran ... das sind doch alles Märchen, die man Kindern erzählt. Genauso wie Riesen und andere Sachen", sagte ich mit einem leichten Seufzer und nickte dann ernst. "Es sind wahrscheinlich Wildlinge, deswegen muss es der Lord Kommandant erfahren", meinte ich und geleitete sie dann nach unten. Hoffentlich ging sie wirklich bald von hier weg ... ihre Nähe fühlte sich angenehm an, zu angenehm. Und das musste ein Ende haben, denn sonst würde das hier alles ganz und gar nicht gut ausgehen. Nachdem wir unten angekommen sind, nickte ich. "Geht in Eure Gemächer, da seid Ihr sicher", sagte ich schnell und lief dann gleich los zum Turm von Jon Schnee. Dort angekommen berichtete ich ihm alles und nickte bei seinem Befehl. Ja, diese verdammten Wildlinge mussten weg. Als ich wieder auf den Burghof rausging und ein paar Männer zusammenrief, dachte ich, dass ich eigentlich bei jedem Auftrag sterben könnte. Es war einfach echt gefährlich, hinter die Mauer zu gehen. Mein Blick glitt kurz zum Gebäude, wo sich die Gemächer von Cecillia befanden, ehe ich mit das Schwert wieder auf den Rücken schnallte und mich auf meinen Hengst schwang. Es war wirklich besser, wenn ich sie vergaß. Es würde Jon auch nur verärgern, wenn ich mich weiterhin in ihrer Nähe aufhielt.
Bald darauf ritten die Männer und ich los .. ins Ungewisse. Ich ritt an der Spitze und hielt eine Fackel in der Hand, während wir durch den Tunnel und dann hinaus durchs Tor ritten. Das war das Blöde, wenn es Nacht war ... man sieht nicht so gut. Wir verlangsamten das Tempo und ritten auf das Feuer zu, dass schon von hier aus zu sehen war. Wir kamen näher und näher bis .... ein Pfeil ragte aus der Brust meines Pferdes und es stürzte gemeinsam mit mir zu Boden. Die Fackel erlosch und wir saßen im Dunkeln fest, alle Pferde wieherten angsterfüllt, einige stiegen und warfen ihre Reiter zu Boden. Schnell stand ich auf und zog das Schwert aus der Scheide - mein Herz klopfte wie wild gegen meine Brust und meine Augen huschten hin und her, obwohl ich nichts erkennen konnte. "Bleibt zusammen!", schrie ich und hob mein Schwert, ging einige Schritte nach hinten und machte mich bereit, bis auf einmal das Klirren von Stahl auf Stahl ertönte. Einer der Männer schrie und ich hörte, wie er zu Boden fiel. Und dann waren wir umzingelt. Ich schwang mein Schwert, traf einen Wildling und versuchte weiterhin, mich so durchzukämpfen und schaffte es auch ganz gut, bis sich auf einmal kalter Stahl unterhalb meiner Rippen in mein Fleisch bohrte. Ich keuchte auf und sank auf die Knie, der Schmerz war überwältigend und ich hielt mir die Wunde. Das Gemetzel ging weiter und bald schon hörten die Kampfgeräusche auf. Ich lag im Schnee, mein Atem ging flach, während ich versuchte bei Bewusstsein zu bleiben. Haben wir gewonnen oder verloren? Mittlerweile brach die Morgendämmerung an und ich blinzelte, um zu erkennen, welche Männer noch auf ihren Füßen standen. Ich sah schwarzes Leder und schwarzen Pelz. Wir haben gesiegt. Doch einer von uns lag auf dem Boden - wie ich - doch im Gegensatz zu mir, rührte er sich nicht mehr. Das konnte auch mit mir passieren ... Ich ließ meinen Kopf wieder sinken und merkte nach einiger Zeit, wie ich von zwei Männern hochgehoben und gestützt wurde. "Du bleibst nicht liegen, Sand, glaub a nicht, dass deine Wache schon zu Ende ist!" Sie hievten mich auf eins der Pferde, das bei uns geblieben ist, setzten den Toten hinter mich auf den Sattel und liefen so zurück zur Schwarzen Festung. Werde ich das hier überleben ...? Mir war schummrig vor Augen und ich spürte wie das Blut stetig aus der Wunde sickerte. Fühlte es sich so an, zu sterben ...?
Als wir im Burghof ankamen, bekam ich schon fast gar nichts mehr von meiner Umgebung mit. Mir wurde für einige Sekunden lang schwarz vor Augen und mein Atem kam keuchend über meine Lippen. Ich ließ noch einmal meinen Blick durch meine Umgebung schweifen, doch auch wenn Cecillia hier war - ich entdeckte sie nicht. Mit einem leisen Stöhnen gab ich schließlich nach und fiel vom Pferd. Ich hörte nur noch: "Holt den Maester!" bevor ich wirklich bewusstlos wurde.
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 7:31 pm

Jon und ich blieben stehen und sahen zu wie die Männer verschwanden. Ich seufzte und ging hinein in mein Zimmer und setzte mich in einen Stuhl um mein Kleid weiter zu nähen. Ich blieb die ganze Nacht wach bis ich von Gebrüll der Männer aufschreckte. Ich stand auf und ging hinaus und sah wie Jon bereits die Treppe herunter ging und zu den verletzten Männer ging. Ich verfolgte seinen Blick und sah wie Luczin auf den Boden lag. Kurz blieb ich so stehen bis ich mein Kleid leicht anhob und die Treppe hinunter ging und auf meinen Bruder zu lief. "Wir brauchen einen heiler." rief Jon und versuchte seinen Mann am Leben zu erhalten. Ich ging sie zu Jon und sah zu Luczin. "Ich kann ihn helfen...mir hat man in Winterfell gezeigt was Heilung angeht" sagte sie und nickte Jon zu. Verbissen sah er zu Schwester an und nickte seine Männer zu. "Bringt in seinen Gemach" murmelte er und folgte ihnen. Ich ging direkt in sein Gemach, nachdem ich einige Zutaten geholt hatte. Als die Männer ihn auf sein Bett und zogen ihn sein Hemd aus. Ich sah mir die Wunde an und fing an diese zu versorgen. Jon schaute mir zu und zog mich zurück, als seine Wunde verbunden war. Ich blinzelte ihn an und hob mein Kopf an. "Er ist versorgt...er muss sich ausruhen..ich schaue ab und zu nach ihm" sagte ich und ging meine Hände waschen. "Cece...ich finde..." doch ich unterbrach ihn. "Willst du Männer verlieren? Willst du alleine hier sein und es zulassen das alles für nichts war?" fragte sich und sah ihn an. Er seufzte und nickte. "Dann lass ich dir Geist hier...er soll aufpassen das er dich nicht anfässt..." sagte er zu mir und ging und schickte Geist zu mir. Ich seufzte und ging in mein Gemach um meine Nähsachen zu holen und Night. Und so machte ich es mir in sein Gemach gemütlich und sah wie die beiden Schattenwölfe sich ans Feuer legten. Ich schaute zu den verletzten Luczin und seufzte leise. Es tat mir weh das er solche schmerzen erleiden musste. Und so konzentrierte ich mich sich auf mein Kleid. Das mein Bruder ab und zu vorbei kam um zu sehen ob er noch lebte besonders ob er noch im bett lag. Als ich ab und zu zur Tür schaute seufzte leise. Nach wenigen Stunden stand ich erneut auf und nahm seinen Verband ab und schaute mir seine Wunde an. Ich sah wie es noch blutete und entschied mich seine wunde zu schließen. Und so legte ich einen Dolch ins Feuer ehe ich die wunde desinfiziere und dann den Dolch auf die wunde hielt. Ich verbrannte ihn aber das würde seine blutung stoppen. Nachdem ich den Dolch weglegte, verband ich ihn wieder und deckte ihn zu. Erst jetzt konnte ich ihn mir genauestens ansehen und strich durch sein Haar, nachdem ich meine Hände sauber gemacht hatte.
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 8:49 pm

Ich bekam von allem nichts mehr mit - weder, dass ich in mein Gemach gebracht wurde, noch, dass ich von Cecillia verarztet wurde oder dass sie hier blieb ... es war alles dunkel und ich fragte mich, ob ich überhaupt noch lebte. Mein Hengst tat es nicht mehr ... warum sollte ich mehr Chancen haben als er? Maester konnten einen auch nicht immer retten ....
Doch irgendwann merkte ich einen heftigen Schmerz und schrie leise auf, schlug instinktiv meine Augen auf. Jemand hat mir einen glühend heißen Dolch auf die Wunde gelegt ... ich keuchte hörbar auf und sah dann die Person an, die bei mir war. Ich sah noch immer etwas verschwommen, doch erkannte langsam die Gestalt. "Cecillia ...?", brachte ich flüsternd über meine Lippen und merkte dann, wie sie mir mit der Hand durchs Haar fuhr. Bei dieser ungewohnten Berührung hielt ich zuerst den Atem an, doch dann entspannte ich mich zusehends und meine Lider senkten sich zur Hälfte herab. Ich sah sie an und legte dann meine Hand vorsichtig auf ihre. Ich meinte, von irgendwo her ein Knurren zu hören, doch das bildete ich mir bestimmt ein. "Hast du dich um mich gekümmert ..?", fragte ich leise und lächelte schwach. Eigentlich kannte ich die Antwort schon. Mein Blick glitt kurz zum Kleid, was sie wohl gerade nähte. Wieder huschte ein Lächeln über meine Lippen. "Eine richtige Lady .... in Dorne hättest du es gut. Es ist dort immer warm und du könntest im Sonnenschein den besten dornischen Wein trinken, den es gibt. Und ich würde dir ihn bringen ...", flüsterte ich, ehe mir wieder die Augen zufielen und ich wieder in einen schlafähnlichen Zustand glitt. Im Schlaf drückte ich kurz sanft ihre Hand, ehe ich ganz still dalag.

Einige Tage später

Ich war wieder auf den Beinen, habe die Wunde zum Glück überlebt. Gerade saß ich auf einem Stein im Burghof, polierte meinen Speer, während ich den anderen beim Kämpfen zusah. Es war ein ruhiger Tag .. doch trotzdem war ich nicht glücklich. Ich habe mich - seitdem ich wieder auf den Beinen stand - von Cecillia ferngehalten ... denn ich wollte es mir mit Jon wirklich nicht verscherzen. Aber es fiel mir wirklich schwer ... sie hatte mich gerettet. Sie hat mich versorgt und somit mir ermöglicht, weiterzuleben. Aber es war besser so. Vielleicht habe ich im Delirium auch irgendwas seltsames zu ihr gesagt ... keine Ahnung ... manchmal erzählte ich richtigen Mist, wenn ich nicht ganz bei Sinnen war. Etwas trübselig polierte ich den edlen Speer, bis mich einer meiner Brüder ansprach: "Na, Sand? Lust auf ein Kämpfchen?" Ich sah zu ihm hoch und lächelte grausam. "Wenn du aufgespießt werden möchtest ...", erwiderte ich, stand auf und wirbelte meinen Speer umher, ehe sich auf einmal das Tor öffnete. Alle Augen richteten sich auf den Besucher und mir blieb die Luft weg, als ich das Wappen der Boltons erblickte. Etwas misstrauisch blickte ich dann zu dem Mann, der ganz vorne ritt: Ramsay ... Ramsay Bolton. Ehemals ein Schnee, doch jetzt war er Wächter des Nordens ... verdammter Bastard ... doch was machte er hier? Mit wachsamer Miene verfolgte ich das Ganze ... "Jon Schnee!", rief der Bolton und stieg von seinem Ross. Obwohl ich diesen Mann nicht kannte, hasste ich ihn jetzt schon. "Unsere Abmachung!", rief er und lief Richtung Veranda, sah fragend hoch. Ich runzelte die Stirn und die anderen Brüder der Nachtwache und ich sahen uns gegenseitig verständnislos an. Was für eine Abmachung? Wir wussten gar nichts von einer Abmachung. Was hat Jon Schnee gemacht ... ?
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 9:14 pm

Lächelnd sah ich ihn an und spürte wie er meine Hand hielt. "Das hört sich so wundervoll an" entgegnete ich ihn und ließ ihn dann auch schon schlafen. Einige Tage vergingen und ich habe von Jon mitbekommen das er eine Abmachung mit Ramsay Bolton abgeschlossen hatte. Ich sollte seine Frau werden und im Gegenzug würde er die schwarze Festung in Ruhe lassen. Ich war enttäuscht und wütend gewesen darüber. Seit er mir das gesagt hatte, sah er mir nie wieder in die Augen. Ich war gerade dabei meine Sachen zu packen. Doch ich war eine stolze Frau gewesen und ließ mich davon nicht unterkriegen, dass ich von meinen eigenen Bruder verraten wurde. Als ich zu Night sah, gab ich ihr einen Kuss auf die Stirn. "Du bleibst hier verstanden" sagte ich leise und ging hinaus und hatte meine Kapuze aufgezogen gehabt. Und so sah zu Jon herüber der nur nickte. "Ich halte mich an meine Abmachung" sagte er und blickte zu mir. Ich biss meine Zähne zusammen und schritt die Treppe herunter. "Ich hoffe ihr haltet euch ebenfalls an eure Abmachung" sagte Jon und sah Ramsay an. Ich selber blickte nur zu meinen Gemahlen und schritt gerade Weges auf ich zu. Als ich an Luczin vorbei lief, blickte ich ihn nicht an, weil ich gerade einfach nur zu Stolz war. Als ich vor meinen Gemahl stehen blieb, blickte ich in seine Augen. Schweigend sah ich ihn an und drehte mich zu meinen Bruder um und dann ging mein Blick zu meiner Wölfin die bei Geist stehen blieb. Und so sah ich wieder zu Ramsay..."ich bin hier..." sagte ich und bemerkte wie einer seiner Leute abstieg und mir heraufhalf auf das Pferd. Ich hatte mein eigenes Pferd gehabt. Ich nahm die Zügel in die Hand und bemerkte wie sie mein Mantel ausbreiteten über das Pferd. Jon sah zu Ramsay und ging zu ihm. "Wir haben Frieden geschlossen Lord Bolton..." sagte Jon und ich hätte meinen Bruder am liebsten ein Messer in die Rippen gestochen. Als ich sah wie mein Gemahl aufs Pferd stieg zog ich die Zügel an und drehte mein Pferd um ehe ich langsam los lief. Ich bekam mit wie Night heulte aber es war das beste wenn sie bei Jon blieb.
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 10:08 pm

Ich konnte noch immer nicht verstehen, was vor sich ging und beobachtete das alles etwas besorgt. Es konnte einfach nichts gutes bedeuten, wenn Ramsay hier war und von einer Abmachung sprach, von der wir nichts wussten. Und dann..  sahen wir Jon und..  Cecilia? Langsam bekam ich ein ungutes Gefühl... ein sehr ungutes Gefühl. Warum war Cecillia hier..? Sie.. Und dann begann Jon von der Abmachung zu sprechen und langsam ging sie runter.. nein...  nein... das konnte nicht wahr sein!  Mir wurde schwindelig und ich konnte nicht mehr klar denken..  "Natürlich werde ich mich an die Abmachung halten... ",  sagte Lord Bolton mit einem aalglatten Lächeln  und der Blick den er ihr zuwarf,  gefiel mir ganz und gar nicht. Sie lief an mir vorbei, doch sie würdigte mich keines Blickes. "Cecillia...? ",  fragte ich leise und streckte eine Hand nach ihr aus - vergebens. Sie entglitt mir. Fassungslos konnte ich nur zu sehen und mein Speer fiel mir aus der  Hand.  Das konnte einfach nicht wahr sein - Enttäuschung und Wut walten in mir auf. Wie konnte Jon das nur zulassen?!  Mein Herz brach förmlich als ihr einer der Soldaten auf ein Pferd half und ich machte einen Schritt nach vorne,  doch einer meiner Brüder hielt mich auf und schüttelte den Kopf. Ramsay nickte Jon feierlich zu und legte sich die Hand aufs Herz. "Ja, wir haben Frieden geschlossen... ",  sagte er mit einem Grinsen und blickte dann Cecilia an. Beinahe hätte ich den Speer nach ihm geworfen und zugesehen, wie er durchbohrt wurde - es fehlte wirklich nicht mehr viel. Und als das ganze Gefolge anfing loszureiten, riss ich mich los und packte mein Schwert und meinen Speer und sattelte mein neues Pferd.  "Luczin, das ist Verrat, es.. " "Das ist mir egal, dann richtet mich doch hin", blaffte ich und setzte mich bereits in den Sattel. Ich ritt vor und sah,  dass Ramsay ganz hinten ritt. Perfekt. Ich kam an Jon Schnee vorbei und sagte wütend: "Wenn du ihr schon nicht helfen kannst, dann mache ich es! " Das waren meine letzten Worte. Ich gab meinem Pferd die Sporen und ritt los. Ich schloss zu Ramsay auf, der mich mit einer Mischung aus Neugier und Verwunderung ansah. "Lord Bolton... ich bin Cecillias persönlicher Leibwächter. Ich habe einen heiligen Eid geschworen.. und ich habe nur so getan, als sei ich ein Bruder der Nachtwache. Bitte erlaubt mir, weiterhin für ihre Sicherheit zu sorgen... beispielsweise während Eurer Abwesenheit"!,  versuchte ich ihn zu überzeugen und betete zu den Göttern, er möge mir glauben. Es vergingen Sekunden,  ehe ich das breite Lächeln auf Ramsays Gesicht sah. Erleichtert atmete ich auf. "Das könnt Ihr. Ihr könnt sie dann gleich heute auch auf die Hochzeit vorbereiten. " Ich wurde blass, doch Ramsay sah das nicht mehr. Er ritt nach vorne zu seiner zukünftigen Frau und lächelte sie strahlend an. Ich schluckte und strich mir mit einer zittrigen Hand durch den Bart. Was hat Jon nur angestellt?! Verdammte Scheiße...
Nach einem etwas längeren Ritt kamen wir bei der Burg der Boltons an. Ramsay stieg von seinem Ross, gab dann Cecilia einen Kuss auf die Wange, ehe er seine Zofen damit beauftragte ihr ihr Gemach zu zeigen. Lord Bolton lächelte mich vielsagend an und ließ mich vor Wut kochend alleine. Doch ich musste wohl oder übel seinen Befehlen gehorchen... Also folgte ich den Frauen und klopfte dann an der Tür an, ehe ich eintrat und die Tür schnell hinter mir schloss. "M'lady...", sagte ich leise und hob langsam meinen Blick zu Cecillia. Wie würde sie reagieren...?
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 10:37 pm

Ich blickte kühl zu meinen Bruder und dann zu Ramsay der strahlte als sei er gerade um König ernannt worden. Natürlich bekam ich mit wie Luczin nach meiner Hand greifen wollte, doch ich konnte keine Schwäche zeigen. Und so ließ ich es zu, dass einer mir auf das Pferd half. Ich seufzte leise und ritt dann schon vor. Das Luczin mir nach ritt, war mir nicht klar gewesen und so ritt ich schweigend den Leuten nach. Als ich dann jedoch Ramsay sah der neben mir ritt. Ich blickte ihn an ehe ich mich innerlich auf die schlimmste Zeit in meinen Leben konzentriere. Als wir angekommen waren, half mir Ramsay herunter und gab mir einen Kuss auf die Wange. Ich blickte ihn an und sah wie die Zofern mich zum Gemach brachten. Ich seufzte und sah mich im Pompösen Zimmer um ehe ich meinen Mantel ablegte und man mir das Haar öffnete. Die anderen Zofen bereiteten ein Bad vor. Doch als es an der Tür klopfte, drehte ich mich um und entdeckte Luczin? "Luczin? was tust du hier... Jon wird dich umbringen" sagte ich verzweifelt und sah ihn an. Die Zofen sahen Luczin an ehe sie mich ansahen. "Bitte sagt nichts..." bat ich sie und sie nickten. Sie bereiteten alles vor und ich sah ihn an. "Es ist schlecht... ich werde auf die Hochzeit mit Ramsay vorbereitet" sagte ich und bemerkte wie sie langsam mein Kleid öffneten. "was machst du hier Luczin Sand?" fragte ich ihn und bemerkte wie mein Kleid herunter fiel. Nackt stand ich also vor ihm doch da man mir schon die Würde genommen hatte, wofür mein Bruder zuständig war, war das egal gewesen. Die Zofen nahmen meine Hand und brachten mich zur Badewanne, wo ich einstieg. Seufzend genoss ich es doch dieses heiße Bad und schloss kurz meine Augen und lehnte mich zurück. Als ich meine Augen wieder öffnete sah ich zu Luczin. "Wenn Ramsay es mitbekommt das du hier bist... er wird dich köpfen lassen" sagte ich besorgt und beobachte aus den Augenwinkeln die Zofen.
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Sep 03, 2017 11:14 pm

Ich sah zu Cecillia und räusperte mich. Ja, ich ... als sie sagte, dass Jon mich umbringen wird, schnaubte ich bloß. "Ich weiß, was die Strafe für Eidbruch ist .. und dennoch bin ich hier ... ich .. konnte einfach nicht mitansehen, dass er dich mitnimmt ... ich konnte nicht tatenlos zusehen ...", sagte ich, fuhr mir durch die Haare und ließ meinen Blick zu den Zofen wandern. Sofort verengten sich meine Augen. Sie konnten mich verraten. Ich sah zu den Frauen und sagte dann, auch wenn Cecillia sie schon darum gebeten hat: "Kanntet ihr Oberyn Martell?" Ich sah alle nacheinander an und alle nickten. Ich lächelte. "Dann wisst ihr, wie gut er mit dem Speer umgehen kann. Ich denke, sein Sohn kann es genauso gut." Jetzt wurde mein Blick drohend, das Lächeln verschwand und meine tödliche Miene richtete sich auf alle Zofen. Alle Frauen nickten nur schnell und machten sich dann einfach an die Arbeit. Mit einem leisen Seufzer wandte ich mich wieder an Cecillia und hoffte, dass die Zofen es kapiert haben. Als sie sagte, dass sie auf die Hochzeit vorbereitet wurde, nickte er betrübt und sah kurz auf den Boden. "Ich weiß ... aber gegen die Hochzeit werde ich leider nichts ausrichten können ...", sagte ich leise und betrübt - ärgerlich darüber, dass ich nichts tun konnte - und hob dann wieder meinen Blick. Was ich dann sah, ließ mich vor Staunen die Augen weiten und mein Mund blieb offen stehen.Ihr Kleid glitt zu Boden und sie stand vollkommen nackt vor mir. Bei den Göttern! Ich fuhr mir mit einer Hand über den Mund und konnte nicht aufhören, ihre vollen Brüste und ihr Geschlecht anzustarren ... der flache Bauch ... die perfekten Beine .. die Kurven ihrer Hüfte ... Sie ist so schön ... Mein Atem beschleunigte sich und ich merkte, wie ich hart wurde. Schnell rückte ich meinen Mantel zurecht und räusperte mich. Verdammt nochmal ..... als sie ihr ein Bad einließen, folgte ich ihnen einfach und sah dann die Zofen an. "Lasst ihr uns bitte kurz alleine?", fragte ich und ich merkte selbst, wie rau mein Stimme auf einmal klang. Innerlich verfluchte ich Cecillia gerade, während ich mich aber auch freute, sie so sehen zu dürfen. Aber es war einfach nicht der richtige Zeitpunkt, verdammt. Die Zofen verließen den Raum und ich zog einen Hocker neben die Badewanne heran und setzt mich hin. Dabei fiel es mir echt schwer mich zu konzentrieren .... verdammt ... äh ... was hat sie gesagt? Ah ja genau. "Ich weiß ... aber ich musste dieses Risiko einfach eingehen ... ich habe mich als deine persönliche Leibwache ausgegeben ... du musst  einfach mitspielen, okay? Irgendwie kriegen wir das hin ... ich konnte dich einfach nicht alleine lassen ...", sagte ich leise und versuchte die Tatsache, dass sie nackt vor mir in einer Badewanne lag, zu ignorieren. Immer wieder fuhr ich mir mit der Hand über den Mund und blickte weg. Wusste sie, was sie mit mir anstellte? Verdammt, eigentlich habe ich mir schon seit unserer ersten Begegnung gewünscht, sie so zu sehen, aber jetzt ... ich musste die Fassung bewahren ... was würde sie sonst von mir denken ...?
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Mo Sep 04, 2017 1:13 pm

Man hatte mir meinen Stolz genommen und mich behandelt als sei ich ein Pferd was man einfach weggeben konnte. Und das von meinen eigenen Bruder. Normalerweise hätte ich das nicht von ihm erwartet gehabt aber dagegen konnte ich nun auch nichts mehr tun. Als es dann an meinen Gemach klopfte, trat Luczin ein. Ich blickte ihn erst leicht nervös aber doch überrascht an. Das mich die Zofen nebenbei für die Hochzeit herrichteten ließ mich kalt. Ich bekam nur Angst das er ärger bekommen würde wenn Ramsay auftauchte. Als er meinte das er leider nichts gegen meine Hochzeit ausrichten könne, seufzte ich. Ja wer konnte schon etwas dagegen tun. Als mein Kleid dann zu Boden fiel, blickte ich Jon an ehe ich in die Badewanne stieg. Das war mir egal gewesen das jemand aus der Nachtwache mich nun Nackt gesehen hatte. Ich brauchte mich zwar nicht schämen aber wenn ich schon verkauft wurde, dann war mir das alles egal. Und so lauschte ich auf seine Worte und genoss nebenbei das heiße Wasser. "Meine persönliche Leibwache?... und das hat Ramsay dir abgekauft?" fragte ich in. Ramsay war kein dummer Mann gewesen, er wusste genau wie man einen Krieg plante und durchschaute sehr schnell einen Menschen. "Aber ich versuche es" sagte ich nur leise und wusch mich. Die Zofen brachten das Hochzeitskleid, was mich zum seufzen brachte. "Du solltest lieber vor der Tür stehen, falls er vorbei kommt" sagte ich zu ihm und lächelte leicht. Auch wenn ich wusste das dieses lächeln nicht meine Augen erreichte. Als ich aus dem Bad stieg, trockneten sie mich ab ehe ich das Hochzeitskleid anzog. Es sah wirklich sehr hübsch aus. Und so betrachtete ich mich im Spiegel ehe meine Haare noch gemacht worden waren. Ich blickte zu eine Zofe und lächelte sie an. "bei mir braucht ihr keine Angst haben...ich tue euch nicht und wenn Ramsay euch schlecht behandelt sagt es mir" erklärte ich ihr. Diese nickte sofort und lächelte mich ebenfalls an. "Danke M'Lady" und gab mir einen Knicks. Als ich fertig war, seufzte ich und stand auf. "Gut dann bringen wir das mal hinter uns" murmelte ich und ließ die Tür öffnen. Ich blickte Luczin an ehe ich einige Wachen von Ramsay sah. Sie sollten mich wohl alle begleiten. Und so taten sie es bis ich zum großen Saal kamen. Ich blickte Ramsay an, der dort vorn beim Priester stand und über beide Augen strahlte.
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Mo Sep 04, 2017 2:07 pm

ich blickte Cecillia wieder an und ich konnte nicht fassen, dass ich wirklich bei der Lady von Winterfell saß, während sie ein Bad nahm. Wieder schluckte ich und versucht mich einfach nicht so sehr darauf zu konzentrieren. Gut, dass sie mich durch ihre Worte ablenkte .. "Nun .. bis jetzt schon, ja", sagte ich und hatte eigentlich auch kein richtig gutes Gefühl dabei, aber ich würde bei Cecillia bleiben, auch wenn das vielleicht meinen Tod bedeuten würde. Doch als sie sagte, dass sie es versuchen würde, lächelte ich, stand auf und zog dabei meinen Mantel natürlich etwas vor, damit sie .. nun ja .. nicht sah, worauf ich mich hier eigentlich konzentriert habe. "Das ist gut. Ich bin immer für dich da, Cecillia.", sagte ich mit sanfter Stimme und machte mich dann daran, rauszugehen. Ich sah noch, wie die Zofen das Hochzeitskleid brachten und beim Anblick dieses Prachtstücks aus edler Seide überlief mich ein eiskalter Schauer. Ich verließ den Raum rasch und wartete dann draußen auf Cecillia, während mein Herz noch immer etwas schneller schlug. Bei den Göttern ... ich begehrte diese Frau. Daran gab es keinen Zweifel ... schon seit unserer ersten Begegnung habe ich gewusst, dass ich sie nie mehr würde vergessen können. Was soll ich nur machen ...? Es war aussichtslos, in jeder Hinsicht. Sie würde jetzt mit Ramsay verheiratet werden und sowieso war ich nur ein Bastard, welcher der Nachtwache diente. Es war egal, dass edles Blut durch meine Adern floss, sie würde niemals meine Frau sein. Enttäuscht knurrte ich und verfluchte mein Schicksal. Ich hätte verdammt nochmal legtimiert werden sollen, dann wäre ich jetzt ein dornischer Fürst und wäre eine größere Hilfe für Cecillia. Verbissen blickte ich die Tür an. Auch wenn ich sie nicht haben kann .. ich werde für ihre Sicherheit sorgen und alles in meiner Macht stehende tun ... Gegen Ramsay würde ich nicht ankommen, aber die Gerüchte, wie er mit Personen umging, stimmten doch hoffentlich nicht, oder?
Bald schon kamen Ramsays Wachen, um Cecillia abzuholen. Als sich die Tür zu ihrem Gemach öffnete und ich sie in diesem wunderschönen Hochzeitskleid erblickte, blieb mir die Luft weg. Wunderschön ... Doch sie heiratete einen anderen. Ich erwiderte ihren Blick, ehe ich ihr stumm folgte. Ich redete mir ein, dass es gar nicht so schlimm sein würde ... vielleicht würde es ihr hier gut gehen. Ich begleitete sie zum Saal und stellte mich dann neben sie, um sie nach vorne zu bringen. Als meine Blick ihre Augen streifte, zuckte mein Mundwinkel kurz nach oben und ich hob sanft ihre Hand an, um sie nach vorne zu bringen. Am liebsten hätte ich sie einfach gepackt und wäre mit ihr abgehauen, aber das konnte ich unmöglich tun. Wir waren von Wachen umzingelt und hätten nicht die geringste Chance ... naja, Cecillia würde überleben, ich aber nicht. Also führte ich sie nach vorne zu Ramsay und neigte dann den Kopf. Schweren Herzens ließ ich ihre Hand los und trat dann wieder zurück. "Ich bringe Euch Lady Cecillia aus dem Haus Stark", sagte ich und hätte Ramsay am liebsten erwürgt, als ich dessen strahlendes Lächeln sah. Der Priester sprach einige Worte, während Lord Bolton Cecillia einen Mantel um die Schultern legte, der das Wappen vom Haus Bolton zeigte. Der Priester legte ebenfalls ein Band um die Hände der beiden und ich konnte kaum zusehen ... es war, als würde ich sie verlieren. Als man schließlich die beiden für Mann und Frau erklärte und Ramsay sich vorbeugte und sie küsste, ballte ich die Fäuste und sah gen Boden. Ich konnte mir das einfach nicht ansehen ... es tat verdammt nochmal weh ... doch als Bastard war man immer ein Verlierer in dieser beschissenen Welt des Adels. Ramsay nahm die Hand seiner Ehefrau und lief mit ihr durch den Saal wieder zurück nach draußen. Schweigend lief ich neben dem Lord daher und warf Cecillia immer wieder verstohlene Blicke zu. Sie wusste doch, was jetzt kommt, oder? Schon beim Gedanken daran musste ich die Zähne fest aufeinander beißen, um ja nichts falsches zu sagen.
"Wie heißt ihr, edler Mann?", fragte mich Ramsay dann und ich blickte ihn kurz an. "Luczin .... Sand, mein Lord.", antwortete ich mit tonloser Stimme und der Bolton lachte kurz. "Ein Dornischer im Norden ... und ich dachte, das wäre nur ein Witz, den man sich so erzählt." Vor seinem Gemach blieb er stehen und blickte mich an. Irgendwas an seinem Blick gefiel mir überhaupt nicht, doch ich bemühte mich, immer noch ruhig und mit erhobenem Kopf dazustehen. "Hat man Euch schon Euer Gemach gezeigt?" Ich schüttelte den Kopf, wollte gerade fragen, da fiel mir der Mann ins Wort: "Dann kommt einfach mit rein." Sofort schoss mein Blick zu Cecillia - was zur Hölle hatte Ramsay vor - doch ich hatte wohl keine andere Wahl als zu gehorchen. Ich neigte den Kopf und trat mit den beiden ein, blickte auf das große Bett. Keine Worte konnten beschreiben, wie unbehaglich ich mich gerade fühlte. Hoffentlich durfte ich gleich gehen.
Ramsay küsste Cecillia und wieder sah ich weg. "Was ist los, Luczin Sand, ist es nicht schön, wie ich meine Braut küsse? Seht doch hin ..." Ich spannte meine Kiefernmuskeln an und zwang mich dann, den beiden zuzusehen. Er küsste sie nicht nur, er schnürte ihr langsam das Kleid auf und mir schwante langsam, was mich hier eigentlich erwartete. Nein ... bei den Göttern .. nicht ... "Teile das Bett mir mir, Frau", sagte Ramsay leise zu Cecillia und berührte sie besitzergreifend. Meine Hände zitterten leicht und ich schüttelte fast unmerklich den Kopf. Warum? Warum nur?
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Di Sep 05, 2017 8:52 pm

Wenn ich ehrlich war, würde ich mir gerne einen Strick nehmen und mein Leben ein Ende setzen. Ich wollte nicht die Frau sein neben solch ein Tyrannen wie Ramsay. Auch wenn Luczin, sich als persönliche Leibgarde ausgab, beruhigte es mich kein bisschen. Schließlich stand er kurz vor seinen Tod sollte mein zukünftige Mann es heraus bekommen. Als er meinte das er für mich da sei, schenkte ich ihn ein lächeln. "Danke.. das weiß ich sehr zu schätzen" sagte ich und sah ihm nach. Nachdem mir die Zofen heraus halfen und mich in das weiße Hochzeitskleid quetschten, seufzte ich auf. Es dauerte nicht lange, bis ich abgeholt waren war und Luczin mich zu Ramsay brachte. Ich sah ihn an aber verzog keine Miene, da ich einfach nicht wollte das Luczin etwas passierte. Als ich dann Ramsay Hand spürte, blickte ich nochmal kurz zu Luczin, ehe ich zu Ramsay sah. Und so ließ ich es über mich ergehen und seufzte innerlich. Luczin wusste das es mich nervte und ich eigentlich alles sofort beenden wollte, doch dann würde ich wohl auch sein Tod unterschreiben, was ich nun nicht wollte. Als ich nun endgültig die Frau von Ramsay war, gingen wir hinaus und liefen, auch wenn er mich quasi hinter sich her zog, in sein Gemach. Doch vor der Tür hielt er inne und wand sich zu Luczin. Kurz hielt mein Herz an und lauschte aufmerksam auf seine Worte. Mein Blick ging immer wieder zwischen Luczin und Ramsay. Doch als er ihn mit hinein bat, blieb ich kurz wie erstarrt stehen. Nein das konnte er doch nicht machen...wieso zwang er ihn dazu... Schockiert ließ ich es zu, wie Ramsay mich küsste und auszog. Mir tat es so Leid das Luczin sich das nun ansehen musste. Entschuldigend sah ich ihn an, als Ramsay gerade nicht hinsah. Als Ramsay dann meinte, dass ich doch das Bett mit ihn teilen sollte, lächelte ich ihn an. "Aber Liebster, ich finde es einfach nicht besonders wenn wir einen Gast haben...wollen wir nicht unsere Zweisamkeit haben" säuselte ich ihn gespielt vor und fuhr über seine Brust. Ich wollte Luczin befreien davon und ihn nicht diese Qual aussetzen. Und so sah ich zu Luczin. Er wollte das ich mitspielte? Gut sollte er bekommen. "Er ist doch nur eine Leibgarde und du willst das er zusieht wie du in mich eindringst??" fragte ich ihn und blickte in die Augen von meinen Mann. Wenn ich könnte würde ich ihn umbringen, eigenhändig und qualvoll, doch ich konnte einfach nichts gegen ihn ausrichten. Und so blieb ich Nackt im Raum stehen und hoffte doch das Ramsay auf mich hören würde. Doch langsam bewegte ich mich zum Bett und legte mich in dieses und konnte gerade nichts weiteres tun als zu warten, wie sich Ramsay entscheiden würde.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Mi Sep 06, 2017 12:27 pm

Wieder stand Cecillia nackt im Raum, doch dieses Mal erregte es mich kein bisschen - da ich wusste, was gleich geschehen würde. Ich stand vollkommen verkrampft da und wollte am liebsten einfach nur so schnell wie möglich abhauen und all das hier vergessen. Doch ich konnte nicht ohne seine Erlaubnis gehen ... ich war gezwungen mitanzusehen, wie er sie küsste und dann nehmen würde ... ich hörte, wie Cecillia ihm sagte, dass sie es nicht besonders fand, wenn sie einen Gast dabei hatten und ihre Zweisamkeit haben sollten. Innerlich flehte ich fast darum, dass wenigstens sie Ramsay erreichen und ihn dazu bringen konnte, mir das hier nicht anzutun. Es war einfach pure Folter ... ich wusste nicht ob Cecillia bemerkt hatte, dass ich vielleicht ... etwas mehr als nur Freundschaft für sie empfand ... aber dennoch war ich hier dankbar, dass sie die Situation hier entschärfen wollte. Ob sie das schaffte?
Bis jetzt konnte ich nur zusehen, wie auch Ramsay sich seiner Kleidung entledigte und blanke Wut durchfuhr mich. Jetzt sagte Cecillia, dass ich nur eine Leibgarde war und fragte ihn ob ich zusehen sollte, wie Ramsay in sie eindrang. Also ich wollte das jedenfalls nicht! Lord Bolton lächelte gewitzt, sah kurz zu mir rüber, ehe er wieder seine ganze Aufmerksamkeit auf Cecillia richtete und sagte nur: "Es stimmt, er ist deine Leibgarde. Deswegen muss er dich ja auch besonders gut kennen ..." Mir wurde kalt, als Ramsay zu ihr ins Bett stieg und sie grob an den Haaren packte. "Du widersprichst mir doch nicht, oder?! Leute die mir widersprechen ... sind langweilig ...", knurrte er drohend und drehte sie dann auf den Bauch. "Ich hasse Langweiler ... und meine Hunde auch ..." Dabei sah er mich kurz an und ich schluckte kurz. Mein Atem hatte sich beschleunigt, doch aus Angst - um Cecillias und mein Leben. Meinte er etwa, er brachte die Leute, die er nicht mochte, einfach um? Vielleicht sogar von meinen Hunden? Ich bekam eine Gänsehaut und stand nun etwas unruhig da. Warum war er auch auf einmal so grob zu ihr ..? War das seine richtige Seite? Am liebsten würde ich ihn von ihr wegreißen und ihn grausam ermorden, doch ich konnte nur dastehen. Als ich zur Seite blickte, schien Ramsay dies sofort zu merken und zeigt mir seine missbilligende Miene. "Luczin Sand, schaut her! Euer Lord befiehlt es Euch!" Ich zuckte zusammen, doch zwang mich dazu, wieder hinzusehen. Mit blieb die Luft vor Entsetzen weg, als er sie einfach von hinten nahm und brutal in sie eindrang. Das .... nein ... mir tat es so weh, das anzusehen, dass mir sogar Tränen in die Augen traten. Mit jedem Stoß, den Ramsay tat, wurde der Schmerz in meinem Herzen und auch die Wut in mir größer. Er war ein brutaler, kalter Mann, sogar zu seiner Frau. Ich schüttelte leicht den Kopf und fasste mir an die Stirn. Mir war wirklich übel.
In einem anderen Leben würde ich jetzt mit ihr im Bett liegen ... doch ich wäre nicht so brutal wie Ramsay ... ich würde in ihr Gesicht sehen und ihr sagen, wie schön sie ist ... Nein .. ich konnte das nicht mehr .. ich konnte das einfach nicht mehr .... Ich gab einen verzweifelten Laut von mir und stürmte dann einfach aus dem Zimmer - ich konnte noch Ramsays boshaftes Lachen hören. Draußen sah ich mich nach den Zofen um und befahl ihnen mit harscher Stimme, mir mein Gemach zu zeigen. Dort angekommen atmete ich erstmal zittrig ein und aus und schloss die Augen, um mich zu beruhigen. Wenn ich länger zugesehen hätte, hätte ich ihn umgebracht und das durfte ich nicht - noch nicht zumindest. Es schmerzte mich Cecillia mit diesem Monster von einem Mann alleine zu lassen, doch ich habe es einfach nicht länger ertragen können. Ich rief noch einmal eine Zofe und bat sie um heißes Wasser.
Ein wenig später lag ich dann auch in der Wanne und genoss das heiße Wasser. Doch noch immer konnte ich nicht vergessen, was ich gerade eben gesehen habe .. die Szene hat sich mir ins Gehirn eingebrannt und ich sah immer wieder vor meinem inneren Auge, wie brutal Ramsay sie nahm. "Es tut mir leid, Cecillia ..", flüsterte ich und ballte die Fäuste. Sie konnte mich nicht hören, niemand konnte es, aber das war mir egal. Mit einem Knurren rammte ich meine Faust einfach ins Wasser und wünschte, ich wäre nicht so verdammt machtlos.
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Sa Sep 09, 2017 1:43 pm

Ich fühlte mich so elend, als mich Ramsay ausgezogen hatte und mich berührte. Es war alles so Falsch gewesen und so muss ich das über mich ergehen lassen. Als er zu mir meinte, dass ich mit ihm das Bett teilen sollte, versuchte ich Ramsay zu überreden wenigstens Luczin weg zuschicken. Schließlich war er nur eine Leibgarde von mir und musste mir nun nicht dabei zusehen. Doch anscheinend wollte er es nun um so mehr. Und so legte ich mich ins Bett und hoffte er schickte ihn weg, doch er packte mich an meinen Haaren, was mich kurz zum aufschreien brachte. Wieso behandelte er mich so grob? Ich war schließlich seine Frau gewesen und dann behandelte er mich als ein Stück Dreck? Als er mich auf den Bauch drehte, überkam mich ein Ekel. Spätestens dann als er in mir eindrang und mich heftig durch nahm. Stur sah ich an die Wand und fühlte mich gedemütigt. Doch ich konnte nicht anders als immer wieder laut und schmerzvoll aufzuschreien und diese Schmerzen zu spüren. Als ich dann mitbekam, wie Luczin verschwand, drang er noch heftiger in mich ein. Spät in der Nacht, war der Alptraum endlich beendet gewesen und ich legte mich hin und unterdrückte meine Tränen. Ich schloss meine Augen und schlief dann ein. Am nächsten Morgen, war Ramsay bereits weg gewesen und so stand ich auf und bemerkte wie weh mir ihrer Schritt tat. Die Zofen kamen herein und machten das Gemach sauber und halfen mir mich zu waschen und mich anzuziehen. Ja nach dieser Nacht, schaffte ich es nicht mal mehr mich anzuziehen. Nachdem auch endlich meine Haare gemacht worden waren, entschied ich mich Luczin zu besuchen. Ich brauchte jetzt jemanden, der fürsorglich war und das war Luczin, dass wusste ich. Sonst wäre er mir nicht nach gekommen. Und so erkundigte ich mich was Ramsay machte. Schließlich wollte ich gucken ob ich Zeit hätte. Und die Götter meinten es wohl gut mit mir, da Ramsay auf der Jagd war. Und so nickte ich und ließ mir das Gemach von Luczin zeigen. Vor der Tür hielt ich inne und blickte auf die verschlossene Tür ehe ich kurz einatmete und einfach die Tür öffnete.
Als ich in seinen Gemach stand blickte ich ihn an und versuchte stärke zu zeigen, doch kaum war die Tür hinter mir geschlossen, sank ich zu Boden und fing an zu weinen. "Verzeiht mir. Ich wollte nicht das ihr das mit anseht" hauchte ich verletzlich und vergrub mein Gesicht in meine Hände. Ich fühlte mich nicht als Frau sondern eher als Gefangene Frau die verkauft wurde wie eine verdammte Sklavin. Die Zofen hatte ich weg geschickt gehabt, da ich sie momentan nicht brauchte. Ich wollte nur bei Luczin sein, da mich etwas zu ihm hinzog.
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Sa Sep 09, 2017 2:55 pm

Cecillias Schreie waren noch langen nachdem ich ihr Gemach verlasen habe zu hören und ich hätte mir beinahe die Ohren herausgerissen - es war einfach nur furchtbar und offenbar war Ramsay nicht nur ein Arschloch zu anderen Lords und Männern, sondern sogar zu seiner eigenen Frau. Mein Herz tat weh und ich wollte ihr helfen, ich wollte, dass diese Schreie aufhörten, ich wollte, dass es ihr gut ging. Doch ich konnte nichts machen. Auch nachdem ich das Bad beendet habe, hielten mich ihre Schreie wach und ich litt ebenso darunter wie Cecillia. Jon Schnee,was zur Hölle hast du dir nur dabei gedacht?! Falls ich zur Schwarzen Festung zurückkehren sollte, würde ich ihm meine Meinung schon noch deutlich zeigen. Irgendwann mitten in der Nacht hörte es dann auf, dennoch konnte ich nicht so gut schlafen und wälzte mich ständig hin und her. Ständig geisterten mir Bilder durch den Kopf, wie er sie nahm .... und wie ich ihn irgendwann dafür umbringen würde. Schließlich fielen schon die ersten Sonnenstrahlen ins Zimmer und ich gab es frustriert auf, irgendwie noch Schlaf zu finden. Missgelaunt stand ich auf und sah gleich die Zofen reinkommen, die mir eine Rüstung, ein Wams und einen Umhang in den Farben der Boltons brachten. "Warum bringt ihr mir das?", fragte ich etwas harscher als beabsichtigt und die Frauen sahen mich etwas verängstigt an. "A-auf Befehl von Lord B-bolton ... e-er meint, Ihr sollt E-euch angemessen k-kleiden und nicht in den Lumpen der N-nachtwache heraumlaufen", stotterte eine von ihnen und alle verließen dann rasch sein Gemach. Ich seufzte, schüttelte den Kopf und betrachtete die Sachen. Eigentlich war es eine Ehre, solche hochwertigen Geschenke zu erhalten, doch ich hasste die Boltons und Ramsay sowieso. Ich rümpfte vor Ekel meine Nase und behielt erstmal mein schwarzes Wams und meine schwarze Hose an. Niemals würde ich diese Sachen weggeben ... Ramsay glaubte - hoffentlich - dass ich ja gar kein Bruder der Nachtwache mehr war, sondern ein Ritter, aber trotzdem.
Mit einem Knurren verstaute ich die Sachen in einer Ecke des Zimmers, ehe ich auf einmal die Tür aufgehen hörte und erschrocken aufblickte. Doch als ich Cecillia entdeckte, breitete sich ein sanftes Lächeln auf meinen Lippen aus und ich kam sofort zu ihr. Sie hatte eine schwere Nacht hinter sich und ich würde für sie da sein ... da brach sie zusammen und fing an zu weinen. Sofort war ich bei ihr, kniete neben ihr auf dem Boden und zog sie in meine Arme. Als ich zu ihr runterblickte, fragte ich mich, wie Ramsay einer so lieblichen und schönen Frau wie Cecillia so etwas grausames antun konnte. Der starken Cecillia, die nie weinte und jetzt doch gebrochen und schluchzend in meinen Armen lag. Als sie sich bei mir entschuldigte, schüttelte ich nur verständnislos den Kopf. Es war grausam gewesen, ja, aber für sie war es noch schlimmer gewesen. "Schsch .... es ist gut ...", sagte ich leise, hob sie dann auf meine Arme und legte mich mit ihr aufs Bett. Ich strich sanft über ihr Haar und schloss die Augen, stellte mir vor, dass alles gut wäre und sie mir gehörte. Doch es war nicht so .. sie befand sich in den Händen eines Scheusals. Irgendwann öffnete ich meine Augen wieder, sah ihr ins Gesicht und wischte ihr die Tränen fort. Ich blickte ihr in die Augen, lächelte und strich sanft mit dem Daumen über ihren Wangenknochen, ehe mir ja einfiel, wo wir waren. "Cecillia ... was ist mit Ramsay?!", fragte ich erschrocken und hatte meine Augen weit aufgerissen. Wenn er uns so entdeckte .... dann war mein Kopf schon so gut wie ab. Natürlich freute ich mich, dass sie da war, aber sie brachte uns beide in Gefahr ....
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Sa Sep 09, 2017 6:41 pm

Ich wusste gar nicht das Ramsay ihn neue Kleidung gebracht hatte, doch ich wünschte mir einfach hier raus zu kommen. Ich hätte mir das alles anders vorgestellt gehabt doch nun war ich wirklich in meinen persönlichen Alptraum gewesen. Als ich am nächsten Tag dann zu Luczin ging und dort zusammenbrach, weil ich einfach nicht mehr konnte. Als er dann zu mir kam und mich in seine Arme zog, sah ich zu ihn hoch. Im nächsten Moment hob er mich hoch und legte mich in sein Bett, wo er sich neben mich hin legte. Ich schloss meine Augen und genoss doch irgendwo die gemeinsame Zeit mit ihm aber trotzdem konnte ich nicht aufhören zu weinen. Als er mir die tränen wegwischte und meinte das alles gut sei, riss er im nächsten Moment auch schon seine Augen auf. Er fragte mich wo Ramsay sah und so setzte ich mich auf und seufzte. "Er ist auf die Jagd gegangen....ich denke er wird bald wieder zurück sein....ich will einfach nur hier weg Luczin" sagte ich und sah ihn an. Als eine der Zofen hinein kam und mir mitteilte das Ramsay so gerade eingetroffen war, seufzte ich. Und so stand ich auf und blickte mich in sein Gemach um. Als ich die Klamotten von Ramsay sah, seufzte ich erneut. "Du solltest du lieber anziehen....wir sehen uns draußen" sagte ich und wischte mir nochmal die Tränen weg und verschwand raus. Als ich mit den Zofen die Flure entlang lief, kamen auch schon einige Wachen an die mich begleiteten. Und so lief ich zu Ramsay zu und lächelte ihn gespielt zu. "Mein Geliebter..." sagte ich freudig und schenkte ihn ein strahlendes lächeln. Und so blieb ich dann stehen, damit er vom Pferd absteigen konnte. Die Zofen hatte ich weg geschickt gehabt, da sie mir neue Kleider bringen sollten. Und so stand ich mitten von Wachen und beobachtete meinen Ehemann. Meine Hände hatte ich zusammen gefaltet gehabt und wartete einfach ab, was nun passieren würde. Wieso wollte Ramsay mich haben?...was waren meine Aufgaben gewesen?
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Sa Sep 09, 2017 8:04 pm

Noch immer war ich sehr besorgt, was Ramsay anging und ließ Cecillia nicht aus den Augen. Wir durften einfach kein Risiko eingehen, das war zu gefährlich. Aber als sie sagte, dass er jagen gegangen ist, lächelte ich und lehnte mich etwas entspannter zurück. Doch dann seufzte ich und legte kurz meine Hand auf ihre. "Wir werden hier irgendwie rauskommen. Uns wird schon etwa einfallen, Cecillia. Es gibt immer einen Weg ...", sagte ich leise zu ihr und bemerkte anschließend, wie eine Zofe mein Gemach betrat. Zuerst war ich etwas verärgert - ich wollte verdammt nochmal die Zeit mir ihr genießen, bevor dieser psychopathische Mistkerl wieder zurückkam. Doch genau das war der Fall und ich ließ die Schultern hängen. Von mir aus könnte er noch die ganze Nacht lang durch jagen ... doch so war es leider nicht. Ich fuhr mir durch die Haare und blickte Cecillia an. So gerne würde ich sie einfach zu der Meinen erklären ... kaum merklich schüttelte ich den Kopf und hörte dann, wie sie sagte, dass ich die lieber anziehen sollte. Ich seufzte ergeben. "Ich weiß ... mir gefällt es trotzdem nicht", knurrte ich und blickte ihr dann nach. Hoffentlich hatte das alles hier schnell ein Ende .. ich bereute es zwar nicht, ihr gefolgt zu sein, doch mir gefiel es keinesfalls hier zu sein. Mit einem Seufzen stand ich schließlich vom Bett auf und zog mich zögernd um. Ich fühlte mich in den Sachen der Boltons überhaupt nicht wohl, doch ich hatte keine andere Wahl, als die Sachen zu tragen, sonst würde ich Ramsays Misstrauen auf mich ziehen. Danach begab ich mich nach draußen und sah gerade noch, wie Ramsay von seinem Ross abstieg und gleich zu Cecillia lief. "Meine wunderschöne Ehefrau", sagte er mit einem breiten Lächeln, küsste sie kurz, ehe sein Blick auf mich fiel. "Luczin Sand!", begrüßte er mich freudig und musterte mich anerkennend. "Wie ich sehe, gefällt Euch mein Geschenk", sagte der Lord grinsend und ich nickte nur. "Es ist wirklich zu großzügig von Euch", stieß ich hervor und merkte, wie er mich immer noch ansah und wurde etwas unruhig. Was wollte er von mir? "Luczin ...", sagte er und ich hielt die Luft an. "haltet bitte Wache am Haupttor. Meine eigenen Männer sind zu erschöpft .. und schließlich dient Ihr jetzt auch mir", sagte er lächelnd und ich hätte ihn erwürgen können. So konnte ich nicht in Cecillias Nähe sein .... "Wie Ihr befehlt, M'lord", sagte ich mit ausdrucksloser Stimme, sah kurz verstohlen zu Cecillia, ehe ich mich zum Tor begab, um meine Wache anzutreten.

Irgendwann mitten in der Nacht traf plötzlich ein Bote am Tor ein, den ich aber fast nicht bemerkt hätte, so müde war ich. Doch ich machte ihm noch auf und musterte ihn abschätzend. "Was wollt Ihr?", blaffte ich und bekam von ihm die Nachricht, dass Maidengraben angegriffen wurde. Natürlich tat ich schockiert und machte mich sofort auf zu Ramsays Gemach, doch in Wahrheit freute ich mich tierisch. Vielleicht musste er sogar etwas länger wegbleiben. Doch als ich vor der Tür stand, setzte ich eine todernste Miene auf, klopfte hektisch gegen die Tür und trat dann ein. Ich sah absichtlich nicht direkt zum Bett. "Lord Bolton, ein Bote ist eingetroffen. Maidengraben wird angegriffen." Das ließ sich Ramsay natürlich nicht zweimal sagen und auch Cecillia war für ihn nur noch Luft. Er zog sich an und befahl dann seiner Frau: "Kommt mit und verabschiedet mich." Noch nie habe ich ihn so ernst und wütend gesehen und so .. machte mir etwas mehr Angst. Ein falsches Wort oder eine falsche Handlung ich wäre Geschichte. Also vermied ich es Cecillia anzusehen und folgte Ramsay nach unten in den Hof. Stumm sah ich ihm dabei zu, wie er seine Männer versammelte und die Pferde bereit stellte. Kurz bevor er selbst auf sein Ross stieg, lief er zu Cecillia und küsste sie innig, als wäre sie alles was er hatte. Es ekelte mich an und ich hätte mich beinahe übergeben. "Wartet auf mich", flüsterte Ramsay seiner Frau zu, nickte mir dann noch einmal zu, ehe er auf sein Ross stieg und mit seinen Männern davonritt. Ich blickte dem Reitertrupp nach, doch verschwendete keine Zeit und lief sofort zu Cecillia, ergriff sanft ihre Hand. "Cecillia ... soll .. soll Ich .. zu Euch kommen?", fragte ich leise und blickte ihr in die Augen. Ich wusste es war riskant, sich in aller Öffentlichkeit so gegenüber ihr zu verhalten, doch es würde schon niemand auf uns achten. Und ich wollte wirklich bei ihr sein, solange ich konnte. Nur war die Frage, ob sie das auch wollte.
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Sa Sep 09, 2017 8:40 pm

Nachdem Luczin mir gesagt hatte, dass wir schon einen Weg finden würden, beruhigte es mich ein wenig. Und so ging ich heraus um meinen Mann zu begrüßen. Dieser stieg ab und kam direkt auf mich zu und begrüßte mich. Lächelnd schaute ich ihn an und folgte seinen Blick, als er den Namen von Luczin erwähnte. Ich blickte ihn in seinen neuen Klamotten an und musste sagen, dass ihn solche Ritterklamotten wirklich standen. Lächelnd schaute ich meinen Mann an und legte meine Hand sanft auf seinen Oberarm. "Das ist wirklich sehr aufmerksam von dir" sagte ich und blickte zu seinen Pferd, als dieses laut wieherte. Sanft lächelte und schaute das Pferd hinterher ehe ich zu den Zofen sah. Diese brachten verschiedenen Stoff ins Gemach und Kleider, was mich doch wirklich glücklich machte. So konnte ich mich ein wenig ablenken. Als Ramsay wollte, dass er am Tor wache hielt, lief ich mit meinen Mann zum Abendessen ehe wir ins Gemach gingen. Da er noch was zu tun hatte, kümmerte ich mich um die Kleider und sortierte verschiedenen Stoffe aus. Als es dann spät Abend war, gingen die Zofen heraus und ich öffnete mein Haar und kämmte es, während ich vor dem großen Spiegel saß. Als Ramsay sich auszog und sich ins Bett legte, tat ich es ihm gleich und legte mich neben ihn hin. Er nahm mich nochmals bis ich irgendwann in der Nacht einschlief und durch ein Klopfen aufgeweckt wurde. Müde schaute ich zur Tür und sah dann zu Ramsay, als Luczin eintrat, wurde ich erst recht wach und sah ihn an. Es fand ein Angriff statt. Als sich Ramsay wütend aufstand und sich anzog, sagte er grob zu mir, das ich ihn verabschieden sollte. Und so stand ich auf und zog mir mein Gewand an und folgte ihn heraus. Draußen angekommen, erwiderte ich seinen innigen Kuss und hielt ihn fest. "Komm bitte lebendig zurück" sagte ich und sah in seine Augen. Ich musste es schließlich glaubwürdig rüber bringen. Als er sich auf sein Pferd setzte und los ritt, mit den ganzen Männern, sah ich wie das Tor sich schloss und Luczin zu mir kam. Ich erschreckte mich leicht und blickte ihn an und entzog ihn meine Hand. Schließlich waren noch Wachen hier gewesen. "Kommt...später in mein Gemach" sagte ich leise und verschwand in mein Gemach.

Es dauerte nicht lange, bis er in mein Gemach kam. Ich saß vor dem großen Spiegel und kämmte meine Haare. Ich blickte ihn an und lächelte entspannt. Ich wusste das Ramsay nun einige Tage weg sein würde. Ich stand auf und ging auf ihn zu ehe ich meine Lippen auf seine legte und ihn sanft küsste. "Komm zu mir....." hauchte ich ihm entgegen und nahm seine Hand und ging zum großen Bett. Ich blieb davor stehen und öffnete mein Gewand und ließ es zu boden fallen. Nackt wie ich war, legte ich mich aufs Bett und wartete bis er sich zu mir legte. Doch ich war mehr als gespannt gewesen wie Luczin, der einfach kam und mein Herz gestohlen hatte, Nackt aussehen würde.
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