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 The Laws of Gods and Men

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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Sa Sep 30, 2017 10:40 pm

Cece

Ich bekam mit, wie Luczin rein kam und sich bei mir entschuldigte, aber dennoch war ich noch immer sauer auf ihn. Am nächsten Morgen, stand ich auf und machte mich mit meinen Zofen fertig ehe ich in den Saal ging, wo ich mich mit anderen Frauen unterhielt. Doch irgendwann bemerkte ich die kräftige Stimme von meinen Sohn und verabschiedete mich von den Frauen ehe ich meinen Sohn folgte. Neugierig sah ich ihn an ehe ich meine Stirn runzelte aber dann anfing zu lächeln. "Weißt du mein Sohn..." fing ich an und setzte mich langsam in Bewegung, um mit ihn ein wenig durch die Burg zu laufen. "Dein Vater hatte nie aufgegeben gehabt, um mich zu kämpfen. Auch wenn er sehr oft sein Wort gebrochen hatte, bin ich nun mit ihn verheiratet und habe zwei wundervolle Kinder " sagte ich und schaute ihn an. " Vielleicht denkt sie einfach, dass sie durch ihren Rang einfach keine Chance hat...und mir ist aufgefallen das sie sehr zurückhaltend und Schüchtern ist" sagte ich und blickte nachdenklich nach vorne. Irgendwann blieb ich stehen und sah Ragnar an. "Erobere ihr Herz, zeige ihr das Ränge egal sind" sagte ich und lächelte ihn an. "Und zur Not wird sie von mir ein Adelstitel bekommen, sobald ich Königin bin" sagte ich und erzählte mein Sohn das Dany abtreten wollte. "Ich könnte mich auch mit Daria unterhalten" sagte ich nachdenklich und fand den Plan noch nicht einmal schlecht. Lächelnd sah ich meinen Sohn an und entdeckte von weiten Luczin doch ich wollte gerade nichts von ihm wissen. Seufzend steuerte ich mit meinen Sohn eine andere Richtung ein und wartete ab was er noch zu erzählen hatte.

Daria.
Ich war gerade auf den Weg in den Saal ehe ich Ragnar entdeckte. Sofort versteckte ich mich, da ich es eine sehr peinliche Situation war, heute Morgen. Doch als ich seine Stimme laut und deutlich vernahm, stockte mir mein Herz. Er war dabei sich in mich zu verlieben? Aber er kannte mich doch gar nicht. Geschockt sah ich seiner Mutter und ihm nach, ehe ich schnell verschwand und mich in meinen Gemach zurück zog. Ich lief auf und ab und sah auf den Boden. Er konnte doch nicht einfach Gefühle für mich bekommen, er kannte mich nicht. Verzweifelt setzte ich mich auf mein Bett und strich über dieses und dachte nach, ob es überhaupt richtig war hier sein zu.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   So Okt 01, 2017 7:23 pm

~Luczin

Als ich am nächsten Morgen erwachte, war Cecillia bereits verschwunden ich und setzte mich seufzend auf. Wahrscheinlich war sie mir immer noch böse .. verdammt ...ich habe es doch gar nicht schlecht gemeint … mit einem frustrierten Seufzer stand ich auf, machte mich fertig und lief dann zu dem Raum in dem sich der Behälter mit meiner kleinen Kobra befand. Mit einem sanften Lächeln streichelte ich das Tier und es hob mir schon fast den Kopf entgegen. Ich lächelte sanft. “Ich nenne dich Nym … so wie meine Halbschwester ...“, flüsterte ich und schloss bedrückt die Augen. Auch wenn sie am Schluss meine Feinde gewesen sind, ich habe sie immer noch geliebt, als wären sie meine leiblichen Schwestern. Doch mir wurde berichtet, dass sie von Wachen getötet wurden, als sie versucht haben aus dem Kerker zu entkommen. Ich seufzte betrübt, verließ dann den Raum und sah Cecillia zusammen mit meinem Sohn. Als sie mir den Blick zuwandte, lächelte ich sie sanft an und ging schon auf sie zu, doch sie wandte sich von mir ab. Das Blau meiner Augen trübte sich, als ich ihr nachsah und mich schließlich ebenfalls abwandte. Musste das jetzt wieder zwischen uns stehen? Es verzweifelte mich … ich knurrte leise und lief dann zu Trainingsplatz, wo ich mich mit meiner Tochter treffen würde. Ich wartete auf sie, bereitete schon einmal zwei Schwerter vor und warf ihr dann eines von den beiden zu, ein breites Grinsen auf dem Gesicht. “So … bereit eine Kriegerin zu werden?“, fragte ich lächelnd und bemerkte, wie uns die Wachen schräg ansahen und Clara voller Missbilligung musterten. Doch ich würde schon sicherstellen, dass sie trainieren durfte … auch während meiner Abwesenheit. Also zeigte ich ihr nun ein paar einfache Schwerthiebe – Frontalhiebe, Seitenhiebe und eine Verteidigungshaltung. Während wir übten, gab ich ihr Tipps wie: “Halt das Schwert locker … dein Griff muss fest sein, doch die Handgelenke müssen locker bleiben … dann lässt es sich leichter führen“ oder “Hebe die Schultern und deinen Oberkörper“ Als es bereits dämmerte, ließ ich mein sChwert sinken und blickte sie voller Stolz und Anerkennung an. “Das hast du sehr gut gemacht, Clara. Du hast echt das Talent dafür ..“ Und das meinte ich ernst. Ihre Schwerthiebe waren noch ungeübt, doch sie bewegte sich schon wie eine Kämpferin … und ihr Blick … sie besaß einen eisernen Kampfgeist. “Ich werde dafür sorgen, dass du eine richtige Rüstung bekommst … du musst mir nur sagen, wie sie aussehen soll ...“, sagte ich mit warmer Stimme zu ihr, umarmte sie kurz, ehe ich etwas verlegen wegblickte und noch sagte: “Wenn du möchtest, können wir morgen wieder trainieren … am besten um die selbe Zeit ..“ Dann entfernte ich mich, doch ich machte einen raschen Abstecher in die Stadt, um mir eine wunderschöne Rose bei einem Blumenhändler zu kaufen. Cecillia freut sich bestimmt darüber ... Ich lächelte kurz, lief dann zum Roten Bergfried und begab mich zu unserem Gemach. Dort war auch schon meine Frau und ich lächelte verlegen. “Hallo, meine Prinzessin …. es tut mir wirklich leid, dass ich so reagiert habe …. bitte verzeih mir ...“, sagte ich mit leiser Stimme zu ihr, lief zu ihr hin und ließ mich vor Cece auf die Knie fallen, hob die Rose zu ihr hoch. Meine blauen Augen blickten sie sanft an. “Ich weiß, dass es nur gut gemeint ist, doch ich muss mir überlegen, ob ich dem wirklich gewachsen bin … weißt du, was das für mich bedeutet, König von einem ganzen Kontinent zu sein, wo ich doch viele Jahre meines Lebens nur davon geträumt habe, ein kleines Königreich zu regieren?“, meinte ich leise zu ihr und stand dann wieder auf. Ich blickte Cecillia abwartend an und hoffte wirklich, dass sie jetzt nicht mehr so abweisend sein würde ….

~Ragnar

Ich hörte meiner Mutter zu und biss die Zähne zusammen. Ich hatte doch auch nie vor, Daria aufzugeben! Nur wusste ich nicht, was ich machen sollte … ich seufzte und blieb weiterhin aufmerksam …. ihr klarmachen, dass Ränge unwichtig waren? Beinahe hätte ich gelacht. Wenn es doch nur so leicht wäre, wie es klingt … aber Daria war wirklich eher zurückhaltend .. ich kam nicht so leicht an sie heran. “Ich werde es versuchen, danke ...“, sagte ich lächelnd und hob dann eine Braue. Was, Dany wollte zurücktreten? Jetzt blickte ich meine Mutter mit großen Augen an. Das heißt, sie und Vater würden bald Westeros regieren! Und ich wäre ein Prinz … verwirrt kratzte ich mich an der stoppeligen Wange und lächelte, als sie meinte, dass sie mit Daria reden könnte. Ja … vielleicht könnte meine Mutter etwas bezwecken … vielleicht konnten sich zwei Frauen besser über so etwas unterhalten? Ich nickte erleichtert und glücklich. “Das wäre sehr lieb, Mutter … und danke für das Gespräch, es hat mir wirklich sehr geholfen“, sagte ich lächelnd, gab ihr einen Kuss auf die Wange, ehe ich mich verabschiedete und mich in mein Gemach zurückzog. Dort blickte ich wie so oft aus dem Fenster und dachte nach. Ich hätte so gern eine Zukunft mit Daria …. der Ritt im Mondschein und ihr anschließender Aufenthalt hier bei mir hat mir nur allzu gut verdeutlicht, was ich für sie fühlte .. ich war selbst überrascht, dass es so schnell ging …. ich seufzte und starrte weiterhin gedankenverloren nach draußen.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Mo Okt 02, 2017 11:53 am

Cece

Ich hatte meinen Sohn noch zugehört gehabt und lächelte ihn sanft zu, als er sich von mir verabschiedete. Also musste ich mir eine Zeit aussuchen, wo ich Daria nicht bei ihren Aufgaben stören würde, aber schließlich musste jede Bedienstete Zeit haben für eine adelige Frau, besonders für mich als Prinzessin und baldige Königin. Als ich in meinen Gemach war, seufzte ich und setzte mich hin ehe ich mir einige Dokumente nahm und sie durchlas. Ab und an nippte ich am Wein ehe ich mitbekam wie Luczin rein kam. Kurz sah ich ihn an ehe ich meinen Blick wieder auf die Papiere vor mir richtete. Als er zu mir kam und vor mir auf die knie ging, sah ich ihn an und seufzte, nachdem er sich entschuldigt hatte. "Weißt du...du wirst so oder so König werden. Ich habe mit Dany geredet das dann nicht du gekrönt wirst sondern ich. Ich will eine sichere Zukunft für meine Kinder haben Luczin. Auch wenn es sich hart anhört....du bist nicht in Dorne sondern hier." sagte ich und nahm die Rose aber packte sie auf den Tisch. "Ich hoffe du verfolgst das selbe Ziel wie ich, für Ragnar so wie für Clara, die später Königin werden soll..." sagte ich und schnaufte als ich daran dachte, dass man sie beim kämpfen erwischt hatte. Ich stand auf und nahm ein Dokument mit und verbrannte es. Dies war eine vertrauliche Information, die ich mit den Graufreuds abgeschlossen hatte. Ich würde Clara mit ihren Sohn vermählen lassen. "Clara ist eine Lady und wird eine bleiben....es reicht wenn ihr zukünftiger Mann ein Krieger ist, da muss sie es nicht auch noch sein" sagte ich und drehte mich zu Luczin um. Ich setzte mich wieder hin und strich mir über die Stirn. "Ich habe den Graufreuds versprochen, Clara mit ihren Sohn zu vermählen...sonst wären sie dieses Bündnis nie eingegangen. Und genau deswegen müssen wir herrschen." erklärte ich Luczin und merkte wie sehr mich das alles nervte, dann auch noch das Luczin sich so aufführte. Ich rief nach meine Zofe und ließ mir Wasser für die Wanne zu kommen. Als sie die Wanne fertig hatte, half sie mir aus dem Kleid zu kommen und ich setzte mich in die Wanne. Ich blickte sie an und überlegte kurz. "Du kennst doch sicherlich Daria...die Zofe die für meinen Sohn arbeitet?" fragte ich sie. Sie nickte und legte mir mein Gewand ordentlich hin. "Hat sie etwas über sich erzählt? Wo sie her kommt?" fragte ich sie aus. Als sie sich zu mir umdrehte schüttelte sie ihren Kopf. Ich seufzte und legte meinen Kopf nach hinten und schloss meine Augen.

Daria

Als ich am späten Abend fertig mit meiner Arbeit war, ging ich in mein Gemach und zog mich aus. Ich wollte nicht wieder in seinen Gemach gehen, schon alleine weil er mich einfach im Schlaf umarmt hatte. Kurz lächelte ich und setzte mich aufs Bett ehe ich mich ans Feuer setzte, was ich angemacht hatte, und mich aufwärmte. Morgen stand ein wichtiger Tag in der Burg an, da die Vorbereitungen gemacht werden mussten für die Gäste die kamen. Die Graufreuds, wie sie sich nannten. Ich seufzte und entspannte mich ein wenig am Feuer ehe ich mich ins Bett legte und erschöpft einschlief.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Di Okt 03, 2017 1:36 pm

~Luczin

Immer noch lag mein Blick hoffnungsvoll auf Cecilia, doch ihre Worte machten alles wieder ein wenig zunichte. Doch sie hatte auch Recht und ich seufzte. Aber, dass sie sich nun selbst zur Königin krönen wollte, ging mir irgendwie gegen den Strich. Nicht, dass ich etwas dagegen hätte … doch ich hasste es einfach, wie sie hinter meinem Rücken alles weiter besprachen und keine Rücksicht auf mich nahmen … ich kniff die Augen zusammen und sah verbissen zu, wie sie die Rose einfach zur Seite legte, sich nicht einmal bedankt. Was soll das? Es konnte doch nicht sein, dass wir uns wegen dieser Sache wieder die ganze Zeit nur streiten würden! Ich knurrte leise und knetete meine Hände. Musste ich mich jetzt wirklich dafür entschuldigen, noch etwas unentschlossen zu sein? Ich seufzte leise und blickte sie dann nun etwas versöhnlicher an. “Cece … natürlich will ich eine sichere, glückliche Zukunft für unsere Kinder … aber ich bin eigentlich nur ein einfacher Mann und erfahre, dass ich bald König eines ganzen Kontinents sein werde! Wie soll ich denn bitteschön reagieren? Ich kann mich nicht so schnell drauf einlassen ...“, versuchte ich ich zu erklären, seufzte frustriert und beobachtete dann mit einer hochgezogenen Augenbraue, wie Cece ein Dokument verbrannte. Sofort wurde ich misstrauisch. Warum hat sie es mir vorher nicht gezeigt …? Doch ich sollte gleich erfahren, was in dem Dokument geschrieben stand. Clara sollte vermählt werden … einfach so, an den Sohn der Graufreuds? Langsam kochte die Wut in mir hoch und ich ballte meine Hände zu Fäusten. Wann hat sie damit angefangen alles hinter meinem Rücken festzulegen?! Als sie dann auch noch sagte, dass es reichte, wenn Claras Mann ein Krieger wäre, hatte sie meine Laune endgültig kaputt gemacht und auch meinen Respekt vor ihr. Meine Augen loderten wütend, als ich sie nun beobachtete. Als sie sagte, dass es es getan hat, weil die Graufreuds sonst nicht das Bündnis eingegangen wären, schnaubte ich. “Aber du hättest mir wenigstens etwas sagen können, Cecillia! Ich bin immer noch ihr Vater und ich sollte auch ein Mitspracherecht haben, was ihre Zukunft betrifft!“, entgegnete ich und die Wut in meiner Stimme war nicht zu überhören. Jetzt schien Cece zu meinen, dass die Sache gegessen wäre und ließ sich ein Bad ein, plauderte mit der Zofe und ignorierte mich. “Meine Güte, Cecillia! Waas meinst du, was du tust! Du kannst nicht einfach so über unsere Tochter entscheiden! Sie liebt das Kämpfen … na und?!“, fing ich voller Wut an und kam auf sie zu, stellte mich neben die Wanne. “Und ich werde es ihr beibringen und du wirst es ihr nicht verbieten! Sie war so glücklich! Sie ist zum Kämpfen geboren! Und ich finde die Frau eines Kriegers kann sehr wohl ebenfalls eine Kriegerin sein!“, herrschte ich sie an und schüttelte den Kopf. “Ich habe es satt, dass du mir nicht einmal irgendwas davon gesagt hast … ich bin wirklich enttäuscht von dir, Cecillia ...“, meinte ich und wandte mich ab. “Ganz ehrlich, wenn du so weitermachst, weiß ich nicht, ob es die beste Idee ist, dass wir zusammenbleiben“, brachte ich raus und es schmerzte mich selbst sehr, das zu sagen, doch das was sie machte, ging für mich gar nicht. Ich drehte mich kurz zu ihr um. “Es tut mir leid, meine Prinzessin ..“, sagte ich leise und verließ dann das Gemach. Ich brauchte jetzt einfach Abstand von ihr …

~Ragnar

Irgendwann begab ich mich aus meinem Gemach, konnte einfach nicht einschlafen. Meine Gedanken kreisten die ganze Zeit um Daria … ich schüttelte den Kopf und fragte mich, ob es nicht vielleicht besser wäre, sie zuerst einmal zu vergessen. Ich hatte noch andere Pflichten … und diese Verzweiflung und Niedergeschlagenheit brachten mich nicht weiter … ich seufzte und sah dann, wie ein Bote beinahe über seine Füße stolperte, als dieser in den Roten Bergfried hinein gerannt kam. Ich hob eine Braue und er kam direkt auf mich zu. Warum mitten in der Nacht ..? Das konnte nichts Gutes bedeuten …. etwas unsicher brach ich das Wachssiegel, auf dem das Wappen der Starks prangte und rollte das Pergament auf. Brandon Stark von Winterfell forderte mich auf sofort mit meinen Männern gen Norden zu reiten, da meine Kampfkraft und Stärke in einem Kampf gegen den großen Feind gebraucht wurde …. etwas verwundert hob ich den Blick und starrte nachdenklich an die Wand. Soweit ich wusste, befanden sich die Starks gerade eigentlich nicht einem Krieg mit irgendjemandem … doch man würde mich nicht umsonst in den Norden rufen … ich seufzte und sah dann meinen Vater durch die Gänge wandern. “Vater!“, rief ich und er blieb stehen, drehte sich zu mir um und kam langsam auf mich zu. Sein Blick machte mir tatsächlich etwas Angst – seine Augen loderten wie kaltes, blaues Feuer und seine Miene war hart wie Stein. Ich erzählte ihm von der Nachricht und komischerweise erklärte er sich sofort bereit, mit mir mitzukommen. Etwas verwundert blickte ich ihn auch, doch ich war auch einerseits froh, ihn an meiner Seite zu wissen. Mein Vater war ein erfahrener Krieger … ich nickte lächelnd und trommelte dann meine Männer gleich zusammen … ich würde mit ihm gleich noch in dieser Nacht aufbrechen. Und endlich konnte ich mich von Daria ablenken …

~Luczin

Ich marschierte in den Thronsaal und trug einer Wache auf, die sich dort befand, Dany auszurichten, dass ich und mein Sohn gen Norden reiten würden … und dass sie auf mein Rückkehr warten sollte. Denn ich würde mich krönen lassen … niemals sollte Cecillia alleine mit etwas durchkommen, von dem ich nichts wusste oder wo ich nicht dabei war … eine andere Wache trug ich auf, meiner Frau diese Botschaft zu übermitteln. Ich würde es ihr nicht persönlich sagen … sollte sie doch sehen, wie sie ohne mich zurechtkam. Ich schnaubte wütend und erblickte dann Oberon. “Kümmer dich bitte um meine Frau, um meine Tochter und um die Kobra ...“, trug ich ihm auf und bereitete dann alles vor. Ich lief in den Raum, wo unsere Rüstung gelagert wurde, und holt meine Lederrüstung hervor. Auch der Waffenkammer stattete ich einen Besuch ab und ergriff meinen geliebten Speer und mein Schwerter, mein Dolche.
Sobald die Zofen unseren Proviant zusammengestellt und die Stalljungen die Pferde gesattelt hatten, befanden wir uns auch schon im Burghof und ritten los. Ich wusste nicht, ob Cece da war, doch auch wenn sie da war, sah ich sie nicht an. Sie sollte merken, dass sie sich sowas nicht erlauben durfte …! Während unseres Ritts beschlich mich das Gefühl, dass eine viel größere Gefahr auf uns zukam …. und ein kalter Schauer lief mir über den Rücken ...
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Di Okt 03, 2017 2:13 pm

Cece

Ich sah Luczin an, der wütend wurde, doch als er dann neben der Wanne stand und mich regelrecht anfuhr, sah ich ihn wütend an. Wie bitte? Er will mir Vorwürfe machen obwohl er überhaupt nicht besser war? Als er sich entschuldigte und raus ging, stieg ich aus der Wanne und zog mir etwas an. Er wollte sich von mir trennen? Obwohl er nicht in der Lage war etwas zu entscheiden? Ich wusste das ich noch loyal war, und ich hatte ihn zurück genommen, obwohl er mich bereits 3 alleine gelassen hatte und in stich gelassen hatte. Gerade als ich raus wollte, sagte man mir das Luczin mit meinen Sohn in den Norden ritten. Wütend ging ich heraus und sah wie Oberon mir entgegen kam. "Geh mir aus den Weg...gibs doch nicht das der Herr so ein Theater macht obwohl ich guten Grund habe, ihn alleine zu lassen" sagte ich wütend und hörte Mercia wütend brüllen. Als Clara raus kam, blickte ich sie wütend an. "Du wirst kein Schwert mehr erheben...egal was dein Vater sagt. Ich habe dich alleine 14 Jahre lang erzogen und lass es mir nicht kaputt machen von Luczin, der der Meinung war sich hier wie ein Gott zu sein" sagte ich wütend. Und als hätte ich ein wunden Punkt bei meiner Tochter getroffen, blickte sie mich an als wäre etwas in ihr gestorben. Ich seufzte und strich mir über meine Stirn. "Tut mir Leid mein Kind...aber du bist nun mal eine Lady...vergiss das nicht. Außerdem bist du zu mehr bestimmt als das zum kämpfen" sagte ich und umarmte sie. Als ich von ihr ließ, ging ich zu meine Tante die mir erzählte das wir mit dem Krönen warten sollten bis Luczin wieder da war. Mir war es egal gewesen. "Darüber wollte ich nicht mit dir reden. Es geht darum das in 2 Tagen die Graufreuds eintreffen würden. Und da Luczin der Meinung sein musste, weg zu reiten, müssen wir versuchen irgendwie die Graufreuds so lange hier zu lassen, bis mein Mann wieder kommt" sagte ich. Dany nickte und ich ging ein wenig spazieren.Anscheinend wollte Dany auch nicht alleine sein und so kam sie mit ehe wir mit den Drachen wegflogen. Nachdem wir uns irgendwann in Meereen wieder fanden, seufzte ich und ging Dany hinterher, als sie mir was zeigen wollte.
Nach wenigen Minuten stand ich in einer Höhle, die mich vollkommen faszinierte. "Cece...schau" sagte sie überrascht und fassungslos. Als ich ihren Blick folgte, entdeckte ich tatsächlich Dracheneier."Wie kommen die hier her?" fragte ich und nahm zwei und Dany nahm 2 Eier. "Ich finde die sollten wir Clara schenken...schließlich ist sie die nächstgeborene Drachenmutter" sagte Dany und ich nickte. Als wir gemeinsam zurück zur Burg flogen, gingen wir gemeinsam in Dany ihr Gemach, wo wir die verschiedenen 4 Eier ablegten und sie begutachteten.

Die Tage vergingen, bis wir alle auf dem Hof standen und unsere Gäste die Graufreuds begrüßen mussten. Clara sah wunderschön aus in ihrem Kleid und ihre weißen Haare waren edel nach oben gesteckt. Ich lächelte sie leicht an und auch sie lächelte. Ich hatte ihr erzählt gehabt das sie mit dem Sohn der Graufreuds vermählt werden sollte und sie war gespannt gewesen. Als das Tor sich öffnete und die Pferde hinein kamen, sah ich sie alle an und lächelte, als ich den Oberhaupt der Graufreuds entdeckte. "Wie schön es ist, dass ihr es geschafft habt hier her zu kommen" meinte ich und sah zu den Sohn. Auch ihn begrüßte ich. Als ich zu Clara sah, sah ich wie fasziniert sie war und besonders seinen Sohn begutachtete. Als sie ihn anlächelte, schmunzelte ich und sah zu Dany die ebenfalls lächelte.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Mi Okt 04, 2017 6:06 pm

~Luczin

Ein paar Tage später kamen wir in Winterfell an und ich musste feststellen, dass meine düstere Vermutung sich bewahrheitete … tatsächlich wurde ein Weißer Wanderer gesichtet … und das auf unserer Seite der Mauer. Die Wildlinge sind ebenfalls zu uns geflohen, um sich vor der untoten Armee in Sicherheit zu bringen. In den nächsten Tagen mussten wir uns um die verwahrlosten, verängstigten Wildlinge kümmern und dafür sorgen, dass täglich patrouilliert wurde. Ich fühlte mich in die alten Zeiten zurückversetzt, als ich noch ein Bruder der Nachtwache war.
Doch einige Tage später, mittlerweile waren zwei Wochen vergangen, fand der erste Angriff statt … mitten in der Nacht wurden wir aus unseren Betten gerissen und zusammen mit meinem Sohn ritt ich an die Front. Ich würde nie den Anblick der ganzen Wiedergänger und der Weißen Wanderer vergessen, ihre leuchtend blauen Augen, die einen zu durchbohren schienen. Ein Schneesturm kam auf und Ragnar und ich starrten entsetzt auf einen Mann, der brutal von einer dieser Kreaturen niedergestochen wurde … und wiedererweckt wurde. Ich schluckte, umfasste den Griff des Speeres fester und ging dann gemeinsam mit den anderen Männern zum Angriff über. Doch es kam noch schrecklicher, als ich zuerst angenommen hatte … wir waren deutlich unterlegen und ich und Ragnar wurden verwundet …. doch Ragnars Wunde sah schlimmer aus als meine, auch wenn die Wunde, die sich an meinem Oberschenkel befand, tief und entzündet war. Doch Ragnar war nicht mehr bei sich, befand sich im Fiebertraum und warf sich im Krankenbett ständig hin und her. Voller Verzweiflung stand ich am Abend bei ihm am Bett, als die Tür zum Zimmer aufging und Brandon Stark den Raum betrat. „Lord Targaryen …. Ihr müsst nicht hier bleiben … reist mit Eurem Sohn wieder gen Süden, wo er sich besser erholen kann … ich stelle auch einen Wagen für ihn bereit ...“ Ich nickte, doch wandte meinen Blick nicht von Ragnar ab, der ständig Sachen vor sich her murmelte. Ich glaubte ihn „Daria ...“, murmeln zu hören, doch ich war mir nicht sicher. Die Tränen stiegen mir in die Augen, aus Angst, ich könnte ihn verlieren. Da spürte ich auf einmal die Hand von Bran Stark auf meiner Schulter. „Wenn Ihr wieder im Süden seid, müsst Ihr die anderen warnen …. die Weißen Wanderer werden nicht Halt machen und euch verschonen … bittet die Drachenkönigin, Truppen und auch Drachen in den Norden zu schicken, damit wir die Untoten ein für alle Mal auslöschen können.“ Ich seufzte leise und nickte. Vorausgesetzt, Dany ist dann noch Königin …. Ansonsten musste ich diesen Befehl geben. “Wir werden Euch Unterstützung schicken, Lord Stark.“, sagte ich leise und erschauderte, als er sagte: „Ich bin kein Lord. Ich bin die dreiäugige Krähe ...“ Dann verließ er den Raum.
Am nächsten Tag brachen wir bereits auf und ich saß bei Ragnar im Wagen, der von Pferden gezogen wurde und strich ihm beruhigend durchs Haar, wenn er schrie und sich in Qualen wand. “Verlass mich nicht, mein Junge ….“, brachte ich mit kratziger Stimme hervor und konnte es kaum mehr mit ansehen …
Irgendwann begann auch meine Wunde zu schmerzen und ich bekam es mit der Angst zu tun …. eine Kälte, die ich nie gespürt hatte, ging von ihr aus …. und plötzlich wurde die Welt um mich herum schwarz.

~Ragnar

Ich hatte keine Ahnung, was um mich herum passierte …. ich wusste auch nicht, wo ich mich befand …. das einzige, was ich sah, war Daria und ich versuchte immer zu ihr zu gelangen, doch sie lief mir ständig davon … “Daria … bitte ..!“, flehte ich sie an, doch sie war immer außer Reichweite … “Bitte … tu mir das nicht an … in meinen Augen bist du eine hochgeborene Lady und keine Zofe …“, flüsterte ich bedrückt und krümmte mich ab und an vor Schmerz … ich hatte eine tiefe Wunde an der Brust, die eiterte und entsetzlich schmerzte … doch woher ich dies Verletzung hatte, wusste ich nicht …. immer wenn ich auf die Knie sank und vor Schmerzen schrie, kam Daria zu mir zurück und blickte mich besorgt an, doch sobald ich die Hand nach ihr ausstreckte, entfernte sie sich wieder von mir …

~Vlad

Ich ritt zusammen mit meinem Vater in die Burg der Taragaryens und war echt schon gespannt auf die Frau, mit der ich verheiratet werden sollte …. mein Vater war zwar der Meinung, dass ein Salzweib von den Eiseninseln besser für mich gewesen wäre, doch er sagte, dass ein Bündnis mit dem mächtigsten Haus in Westeros wertvoller wäre. Die Tore öffneten sich und sofort richtete sich mein Blick auf die junge Frau … bei den Göttern … “Das ist ja noch ein Mädchen!“, zischte ich meinem Vater zu, der direkt neben mir ritt, doch er brachte mich schnell mit einem strengen Blick zum schweigen. Ich knurrte und blickte dann zu meiner Zukünftigen, die mir ein Lächeln schenkte. Ich lächelte zurück, doch innerlich verzog ich das Gesicht. Das war eine weiche, südländische Frau, die keine Ahnung vom Kämpfen, Plündern und dem Leben auf rauer See hatte. Ich würde sie nicht heiraten! Wenn es sein musste, dann klaute ich mir ein Schiff und floh mit einer Frau, die ich mir selber aussuchen konnte … ich schüttelte den Kopf, hob dann stolz das Kinn und würdigte sie keines Blickes mehr. Ich wurde von der Königin begrüßt und nickte ihr zu. “Es ist mir eine Ehre, hier zu sein“, sagte ich mit meiner tiefen, rauen Stimme und uns wurden dann unsere Gemächer gezeigt. Der Mann von Cecillia Targaryen war zusammen mit ihrem gemeinsamen Sohn nach Norden geritten … und wir mussten so lange hier bleiben … ich hätte schreien können. Jetzt muss ich s noch länger mit ihnen hier aushalten ... Ich vermisste bereits die Wellen, den salzigen Geruch …
Der Tag ging schnell vorüber und als es Nacht wurde, schlich ich mich aus der Burg und lief runter zum Hafen. Ich seufzte glücklich, setzte mich an einen Steg und blickte auf das unendliche Meer hinaus. Wie gerne würde ich mir jetzt einfach ein Schiff nehmen und hinaus segeln … doch mein Vater würde das nicht billigen. Der Wind zauste mein dunkles Haar und ich schloss die Augen. Verdammt, ich will nicht gegen meinen Willen verheiratet werden … ich will gar nicht hier sein ... Eine der Dienerinnen auf der Peik sah gar nicht schlecht aus …. ja, ich würde sie zur Frau nehmen. Und nicht Clara Targaryen .. bei den Göttern, sie hatte weißes Haar! Das war einfach nur gruselig ...
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Fr Okt 06, 2017 12:24 pm

Cece

Ich blickte die Graufreuds an und lächelte ihnen zu. Als ich seinen Sohn sah, der sehr gute Manieren hatte, nickte ich bei seiner Begrüßung. Dany meinte das wir gemeinsam vielleicht Speisen sollten. Und so folgte ich den Leuten und sah zu meiner Tante die doch etwas unschlüssig war. Ich mischte mich dann ein und unterhielt mich mit dem Oberhaupt. Er erkundigte sich von Clara die Tochter von Dany war. Ich lächelte und schüttelte meinen Kopf. "Nein. Sie ist meine Tochter aber sie wird eine sehr mächtige Herrscherin werden, dass zeigt ihr weißes Haar." meinte ich und sah ihn an. Er nickte interessiert und wir setzten uns hin. Ich sah wie Daria mir Wein einschenkte und lächelte sie an. Als Clara auftauchte und sich zu uns setzte, unterhielt sie sich mit den Vater von ihren zukünftigen. Und anscheinend verstanden sie sich wirklich gut. Als wir fertig war, ging ich zu Daria und unterhielt mich ein wenig mit ihr. Sie war sehr schüchtern aber ich wusste das sie keine Zofe war. Ich ließ mich ein wenig über Daria erkundigen und erfuhr das sie adeliges Blut in sich hatte. Ich schmunzelte und hoffte das mein Sohn bald nachhause kommen würde. Bei Luczin freute ich mich nicht, da er mich ja schließlich verlassen wollte. Traurig setzte ich mich auf mein Bett und spürte auf einmal unglaubliche Wut auf ihn. Ich zog mich um und legte mich ins bett.

Melisandre
Ich hatte mitbekommen weswegen ragnar und luczin weg waren und war ihnen gefolgt. Als ich jedoch mitbekam das es ihnen immer schlechter ging, entschloss ich mich ihnen zu helfen. Ich sah beide an und seufzte leise. "Ihr braucht hilfe" meinte ich, als sie ihr Lager aufgeschlagen hatten. Ich half erst einmal Ragnar, da es ihm schlechter ging. Und dann half ich Luczin und wachte die ganze Nacht über die beiden, damit ihre Verletzung nicht noch schlimmer wurde. Ich saß am Feuer und bereitete ein Getränk zu, was die beiden trinken sollten. Auch wenn Luczin etwas gealtert war, tat ich es nicht aufgrund dessen da ich eine Hexe war.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Mi Okt 11, 2017 4:24 pm

~Luczin

Jetzt lag ich neben meinem Sohn im Wagen und wurde ebenfalls von Fieber geplagt. Ich bekam nur am Rand mit, dass Melisandre das Lager betreten hat .... meistens war ich einfach bewusstlos und bekam gar nichts mehr mit. Und wenn ich aufwachte, sah ich immer meinen Sohn ... dm es noch schlechter als mir ging. Es tat mir so verdammt weh, ihn so zu sehen, es war ein unvorstellbar quälender Schmerz ... "Ragnar .... halte durch ...", sagte ich dann immer mit heiserer, kratziger Stimme zu ihm und hoffte einfach nur, dass es ihm bald besser gehen würde ...
Doch nach einigen Tagen passierte etwas, was ich niemals mehr in meinem ganzen Leben vergessen würde: Mir war eiskalt und plötzlich ... verlor ich die Kontrolle über mich. Ich konnte mich nur noch daran erinnern, den Wagen verlassen und Königsmund vor mir gesehen zu haben. Doch irgendwann wurde ich gen Boden geworfen und mir wurde ein Trank eingeflößt ... danach wurde ich bewusstlos. Kurz darauf erzählte man mir, dass Ragnar und ich beinahe zu Weißen Wanderern geworden wären ... mein Sohn verkraftete es noch schlechter, doch ihm ging es besser als in den letzten Tagen ... er warf sich nicht mehr hin und her. Bei den Göttern, was würde Cecillia nur dazu sagen? Ob sie mich überhaupt vermisste, mit mir sprechen wollte? Traurig blickte ich auf meine Hände. Ich wollte doch nicht von ihr getrennt sein ... ich habe das vielleicht gesagt, aber ich könnte es niemals tun ... eher würde ich sterben, als die Frau meines Lebens zu verlassen. Doch wieder konnte ich nur darauf hoffen, dass sie mir verzieh ... ich hatte keine Ahnung, was ich tun sollte, wenn das nicht der Fall sin sollte ...


~Vlad

Ich hoffte wirklich, dass ich hier schnell wieder wegkam. Ich hasste diese Burg, die Stadt war zu groß ... und nur am Hafen konnte man die salzige Luft des Meeres einatmen ... ein Leben .. hier? Niemals! In den nächsten Tagen mied ich Clara, damit sie sich nicht zu viele Hoffnungen machte. Heute lief ich zum Stadttor, da ich die Gegend außerhalb von Königsmund erkunden wollte .... und vielleicht auch etwas Abstand brauchte. Ich seufzte, verließ die Stadt und erblickte in einiger Entfernung einen Wagen - ich legte den Kopf schief. Die Wachen ... sie trugen das Wappen der Martells und der Targaryens ... das mussten der zukünftige König und dessen Sohn sein. Freude machte sich in mir breit. Dann können wir bald diesen beschissenen Ort verlassen. Doch auf einmal stand ein hochgewachsener Mann in der Tür des Wagens ... und seine Augen glühten eisblau. Vor Schreck erstarrte ich, taumelte einen Schritt nach hinten und rannte dann zurück in die Stadt. Blaue Augen .... Nein ... das konnte nicht sein. Das waren doch nur Ammenmärchen ...
Am Abend kam ein Gesandter zu uns, der uns berichtete, dass Ragnar und Luczin in Norden von Weißen Wanderern verwundet wurden und beinahe selber zu welchen geworden waren. Mir wurde eiskalt und ich schluckte, als sie die beiden Männern auf Tragen in ihre Gemächer brachten. Ich erkannte Luczin wieder, das war der Mann, den ich gesehen habe. Ich bekam eine Gänsehaut und wandte dann meinen Blick ab. "Die Bedrohung ist real. Lord Brandon Stark fordert Unterstützung im Kampf gegen die Untoten", fuhr der Bote fort und blickte die Königin an. Mein Blick glitt zu Daenerys und Cecillia. Was sie sich wohl denkt? Ihr Ehemann und ihr Sohn ... beinahe zwei Kreaturen, die sie hätte bekämpfen müssen. Das kann ich mir nicht vorstellen ... Noch immer kam es mir so vor, als wäre das ganze hier ein Traum. Doch es war die bittere Wahrheit.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Mi Okt 11, 2017 4:54 pm

Cece

Ich bekam die Tage immer mehr Einblick in das Leben von Daria und hatte mir zu Aufgabe gemacht, sie von ihre Dienste als Zofe zu befreien und ihr zu zeigen, wie es war als adelige Dame auf einen Hof zu leben. Ich hatte sehr viel Zeit mit ihr verbracht und ihr extra Kleider anfertigen lassen. Natürlich hatte sie sich anfangs dagegen gesträubt gehabt, doch mittlerweile, folgte sie mir, um von mir zu lernen. Gerade liefen wir durch die Gänge, da ich mit ihr zu unseren Schneider wollte. Doch ein Bote kam und besorgt hörte ich ihn zu. Mein Sohn und mein Mann waren in Gefahr gewesen. Kaum endete der Bote und ich sah wie meine beiden Männer hinein getragen wurden. Sofort rief ich Ragnar's neue Zofe zu mir, die ein Bauerntrampel war, und ließ sie in sein Gemach schicken. Meine Zofe würde sich um Luczin kümmern, solange ich nicht zu ihn konnte. Ich schaute zu meinen zukünftigen Schwiegersohn, wo der Angst in seinen Augen geschrieben stand. Ernst schaute ich zu Daria, die besorgt Ragnar nachsah, dann fiel mein Blick zu Deanerys. Unsicher schaute sie mich kurz an. "Wir sollten Abwarten was mein Mann und mein Sohn zu berichten haben. Der zukünftige König der sieben Königsländer muss darüber am besten bescheid wissen" sagte ich und sah wie meine Tante mich dankend ansah. Sie meinte sie würde sich mit den besten Heiler unterhalten, um Luczin und Ragnar schnell auf die Beine zu bekommen. Ich sah sie dankend an und drehte mich zu Daria um. "Geh bitte erst zu Ragnar, wenn es ihn besser gehen sollte. Geh zur Königin und helfe ihr bitte, du bist nun eine meiner engsten Vertrauten" sagte ich ihr und legte meine Hand auf ihre Wange und lächelte sie an. Ich hätte zwar vom Alter her ihre Mutter sein können, doch ich vertraute Daria. Sie nickte und folgte Deanerys und ich sah ihr nach ehe ich zu Vlad und seinen Vater ansah. "Es tut mir wirklich sehr Leid, was hier für Umstände passieren. Ich hoffe ihr habt noch einige Tage Zeit um dann persönlich mit Luczin zu sprechen" sagte ich und sah beide entschuldigend an. Als ich mich umdrehte, sah ich wie Clara mit einen Schwert trainierte. Wütend sah ich sie an, doch sie würde später ihre Lektion bekommen. Ich musste nun erst einmal zu meinen Mann gehen. Als ich in meinen Gemach ankam, setzte ich mich neben Luczin hin, und strich durch sein blondes Haar. "Nur du kannst dich immer wieder in Schwierigkeiten bringen" murmelte ich leise und seufzte gefrustet auf.


Clara
Irgendwie war ich gefrustet gewesen, dass Vlad mich mied. Auch sein Interesse mir gegenüber, hatte er nie gezeigt. Traurig seufzte ich und wusste das ich alles getan hatte doch nun musste er zeigen das er Interesse an mir zeigte. Ich war also zum Trainingsplatz gegangen und hatte mir ein Schwert genommen. Meine Haare hatte ich mir zu einen geflochtenen Zopf zusammen gebunden gehabt und mir kein elegantes Kleid angezogen gehabt. Nein ich hatte mir aus einen Kettenhemd, was mir viel zu groß war, eine eigene Kampfausrüstung genäht. Mir war es egal gewesen, was meine Mutter sagen würde, ich würde meine Leidenschaft nachgehen und das war das kämpfen. Frustriet schlug ich auf den Dummy ein und ließ alles raus. Als ich jedoch hörte, dass mein Bruder wieder da war, legte ich das Schwert in die Scheide hinein, der an meinen Gürtel befestigt war. Doch ich sah dann besorgt den Boten an, als er mir erzählte was passiert war. Als ich den Boten nachsah, blickte ich zur Menschenmenge, wo meine Mutter mich wütend anblinzelte und verschwand. Ich sah dann zu Vlad aber drehte mich um und ging mit schnellen Schritten zu meinen Bruder ins Gemach. Als ich die hässliche Zofe sah, schickte ich sie weg und ging zu Ragnar. "Ragnar...wie geht's dir...Bruder ich hoffe dir geht es gut" sagte ich besorgt. Ich nahm seine Hand zögerlich in meine und blickte meinen großen Bruder an. Seit er weg war, hatte ich mich ab und an mit Daria unterhalten und erfahren das sie aus dem Hause Tyrell stammte und sogar königliches Blut in sich trug. Aber ich wollte das Ragnar es selber sah. Aber an erste Stelle stand nun mein Bruder.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Mi Okt 11, 2017 7:23 pm

~Luczin

Mir war schummrig vor Augen, als ich wach wurde und blinzelte. Ich blickte mich um und erkannte, dass ich mich in unserem Gemach befand ... Ich bin zu Haus. Doch ob Cecillia mich überhaupt anschauen würde? Mein Herz zog sich zusammen. Ich konnte es nur vermasseln und eigentlich habe ich sie gar nicht verdient ... doch ich liebte sie doch ... ich seufzte und blickte an die Wand. Ich wollte sie doch nicht verlieren, sie bedeutete mir alles ... als die Tür aufging, zuckte ich zusammen und richtete dann meine blauen Augen auf die Person, die eingetreten ist. Meine Augen wurden gro´ß, als ich meine Frau erkannte. "Cece ...", flüsterte ich kaum hörbar und wandte meinen Blick nicht mehr von ihr ab. Der Schweiß lief mir übers Gesicht und ich biss die Zähne zusammen, um ihr nicht zu zeigen, wie schlecht es mir doch noch ging. Ich erwartete, dass sie auch gleich wieder gehen würde, doch sie blieb bei mir, setzte sich neben mich und strich mir durchs Haar. Ich schloss die Augen und entspannte mich ein klein wenig, bis ich ihre Worte hörte. Ich seufzte und sah sie voller Reue an. "Es tut mir leid, Cece ... ich ... ich weiß nicht, was ich damals gedacht hab ... ich will .. nein, kann dich nicht verlassen ...", krächzt ich und tastete nach ihrer Hand. "Es tut mir auch leid, dass ich mich immer wieder in Schwierigkeiten bringe ... ich weiß, dass es dir weh tut und dich stresst ...", flüsterte ich leise und strich leicht über ihre Hand. Meine Augen sahen in ihre. "Ich liebe dich ... und ich weiß, dass es viel bessere Männer als mich gibt ... aber ich hoffe ... dass du mir verzeihen kannst ...", hauchte ich und blickte ihr weiterhin tief in die Augen.

~Ragnar

Mir ging es richtig beschissen, als ich erwachte, schweißgebadet und schwer atmend. Doch wenigstens war ich jetzt wach und befand mich nicht mehr in einem Fiebertraum. Clara saß neben mir und ich hörte ihre Worte. Ich war wirklich froh, dass sie da war ... die letzten Tage waren der reinste Horror gewesen. "Mir geht's noch immer echt beschissen .. aber sei glücklich, dass du mich nicht in den letzten Tagen gesehen hast ...", brachte ich schwach hervor und versuchte zu lächeln, doch es war eher ein misslungenes Lächeln. "Sei froh, dass du auch die Weißen Wanderer nicht gesehen hast ... ich habe immer nur gedacht, dass es Legenden sind .... Märchen, die nicht wahr sind. Und dann stand einer von ihnen direkt vor mir ...", flüsterte ich und erschauderte, als ich mich daran erinnerte. Kurz schlossen sich meine Augen und ich wünschte, ich könnte es vergessen .... doch genau da, fiel mir Daria ein und mein Herzschlag beschleunigte sich. Ich brauche sie .. ich muss sie sehen ... Mein Blick richtete sich flehend auf meine Schwester. "Ist Daria hier ..? Ich möchte sie sehen ...", fragte ich leise und sehnte mich mit jeder Faser meines Körpers nach ihr. Bei den Göttern, sie war sogar die einzige Person gewesen, die ich in meinen Fieberträumen gesehen habe ... "Bitte, Schwesterherz", fügte ich leise hinzu, weil sie vielleicht glaubte, dass ich Ruhe brauchte. Doch Daria brauchte ich dringender.

~Vlad

Wütend darüber, dass ich jetzt noch länger hierbleiben musste, verzog ich mich in mein Gemach und schmollte vor mich her. Na super ... jetzt mussten wir warten, bis Luczin wieder fit war, damit er gekrönt werden konnte .... aber ich würde es schon irgendwie aushalten. Ich musste einfach nur an das Meer denken, an die Schiffe, an meine Heimat ... dann würde ich das schon durchstehen ...
Um mich abzulenken, verließ ich das Gemach und begab mich nach draußen zum Trainingsfeld. Ich sah den Männern gerne beim Kämpfen zu ... ich liebte den Schwertkampf selber. Es war ... so befreiend. Mit einem wehmütigen Seufzer blickte ich auf das Feld und was ich zu sehen bekam .... ließ mich mit offenem Mund innehalten. Da stand Clara, in voller Kampfrüstung, und trainierte mit dem Schwert. Meine Augen verfolgten jede einzelne Bewegung und gegen meinen Willen war ich fasziniert. Ihre Bewegungen sind so elegant ... und doch voller Stärke ... Meine Augen leuchteten auf und irgendwie trugen mich meine Füße zu ihr, auch wenn ich das nicht unbedingt wollte. Und doch stand ich jetzt bei ihr und blickte sie mit einem Hauch von Begeisterung an. Sie beeindruckte mich wirklich .... "Wow, wo hast du gelernt, so gut mit dem Schwert umzugehen?", fragte ich und es war wirklich nicht zu überhören, dass ich fasziniert war. Meine Augen musterten sie prüfend. Vielleicht ist sie doch nicht so schlecht .... Aber wir Eisenmänner nahmen uns Salzweiber und nicht Frauen aus dem Süden ...
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Mi Okt 11, 2017 7:48 pm

Cece

Ich blickte meinen Mann an und seufzte leise. Ich ließ es zu, dass er meine Hand ergriff und diese drückte. Aufmerksam lauschte ich auf seine Worte und lächelte leicht. "Ja ich verzeihe dir, aber du musst dich jetzt ausruhen" sagte ich und hauchte auf seinen Handrücken einen Kuss und lächelte leicht. Als die Tür aufging und Jamie rein kam, blieb ich sitzen und sah zu Luczin. Ich stand auf und ließ Jamie sich setzen und begab mich zum Feuer. Dort legte ich ein wenig Holz nach und stocherte ein wenig herum ehe ich mich an meinen Tisch setzte und mir einige Dokumente durchlas, die um Daria gingen. Ich erfuhr jeden Tag ein wenig mehr über ihre Vergangenheit. Und genau deswegen vertraute ich ihr auch. Ab und an sah ich zu Jamie und Luczin ehe ich mein Blick auf das Dokument richtete. Kurz seufzte ich auf und legte die Geschichte von Daria zu Seite. Dann nahm ich ein Dokument, was eher unwichtig war. Weswegen ich es verbrannte und dabei zusah wie das Feuer hoch schoss. Wie gefesselt stand ich da und beobachtete das Feuer.


Daria

Ich war bei der Königin gewesen und half ihr so gut es ginge. Ich konnte es immer noch nicht glauben, dass ich eine adelige sein sollte. Wobei ich die ganzen Jahre als Zofe gedient hatte. Doch dank Cece wusste ich, wie ich mich zu benehmen hatte, halbwegs. Doch als Clara rein kam und meinte, dass Ragnar mich sehen wollte, bedankte ich mich und entschuldigte mich bei der Königin und ging zu Ragnar ins Zimmer. Unsicher, ging ich rein und schloss die Tür hinter mir und begab mich zu Ragnar. Anders als er mich das letzte mal gesehen hatte. Und so setzte ich mich langsam auf ein Stuhl und legte meine Hände in meinen Schoss. "Deine Mutter meinte, ich solle dich erst einmal in Ruhe lassen" sagte ich leise und blickte ihn an. "Achja und ich bin nicht mehr deine Zofe" sagte ich leise und sah in sein Gesicht. Kurz seufzte ich leise und knetete meine zierlichen und kalten Finger. Mein Herz raste, da ich einfach nicht wusste, wie ich mich Ragnar gegenüber zu verhalten habe. Für mich war die ganze Situation einfach viel zu viel für mich und ich gewöhnte mich nur nach und nach daran das ich eine Tyrell war.


Clara

Als ich Daria zu meinen Bruder schickte, begab ich mich wieder auf das Trainingsfeld. Dort zog ich mein Schwert und trainierte weiter bis ich eine Stimme hörte. Ich hielt inne und blickte zu Vlad. Sofort schlug mein Herz schneller und ich blickte ihn mit meinen eisblauen Augen an. "Mein Vater hat mir einige Griffe gezeigt, denn Rest habe ich mir angeschaut bei den Kriegern" erklärte ich meinen zukünftigen Mann und senkte mein Schwert ein wenig. Dann schmunzelte ich leicht und ging einige Schritte zurück und hob mein Schwert in seine Richtung. "wollen wir nicht gemeinsam trainieren?" fragte ich ihn dann einfach. Wenn er mich eh mied, wieso konnte ich ihn dann nicht herausfordern, auch wenn ich wohl keine Chance habe gegen ihn. Aber wenigstens konnte ich so einige Minuten mit Vlad verbringen und es genießen.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Mi Okt 11, 2017 8:49 pm

~Luczin

Ich hielt den Atem an, während ich auf ihre Reaktion wartete und war richtig glücklich, als sich ein leichtes Lächeln auf ihren Lippen zeigte. Automatisch hoben sich auch mein Mundwinkel und mein Augen leuchteten, als sie sagt, dass sie mir verzieh. Als sie mir einen Kuss auf den Handrücken hauchte, seufzte ich auf und blickt ihr mit einem trägen Lächeln nach, ehe sich mein Blick auf Jaime richtete. Er blickte mich besorgt an und wir redeten darüber, was ich im Norden gesehen habe. Er konnte es kaum glauben, dass es Weiße Wanderer gab ... aber wer tat das nicht? Ich würde es auch nicht glauben, wenn ich sie nicht mit eigenen Augen gesehen hätte .... irgendwann verabschiedete sich Jaimie und ich blickte ihm kurz nach, ehe ich Cece ansah, die sich am Feuer befand. Ein leichtes Lächeln kam auf meine Lippen und ich wollte sie jetzt einfach nur bei mir haben. "Cece ...? Ich brauche dich ...", kam es leise von mir und ich blickte sie schon fast sehnsüchtig an. Auch wenn wir jetzt schon etliche Jahre zusammen waren, wurde meine Sehnsucht und meine Liebe, die ich gegenüber ihr empfand, kein bisschen schwächer. Ich liebte sie genauso wie am ersten Tag ... niemals würde ich vergessen, wie wir uns kennengelernt haben. Ein sanftes Lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus, als ich unsere Begegnung gedanklich noch einmal durchlebte und ich schloss glücklich die Augen.

~Ragnar

Ich blickte Clara nach, die aufstand, um Daria zu holen ... allein schon beim Gedanken daran, sie gleich zu sehen, beschleunigte sich mein Puls noch mehr. Ich wusste nicht, ob sie genauso für mich fühlte, ob sie es jemals tun würde ... doch ich war ihr hoffnungslos verfallen .... ich seufzte, biss kurz die Zähne zusammen, als eine Schmerzenswelle von meiner Wunde ausging und ballte die Fäuste. Es war einfach nur furchtbar ... nicht lange danach ging jedoch die Tür auf und als ich Daria erblickte, stockte mir der Atem. Bei den Göttern ... sie sieht aus wie ein Engel ... Meine Atmung beschleunigte sich, doch dieses Mal war sie der Grund und nicht meine Wunde. Sie sah ... anders aus. Edler. Irgendwas hat sich verändert, doch zum Positiven. Ein schwaches Lächeln zeigte sich auf meinem Gesicht und ich wandte ihr mein Gesicht zu, als sie sich auf einen Stuhl setzte. Sie sagte, dass meine Mutter meinte, dass sie sich erstmal von mir fernhalten sollte und sofort wurde ich wütend. Ich dachte, sie steht auf meiner Seite! Ich knirschte verärgert mit den Zähnen, doch dann kam es noch schlimmer: Sie würde nicht mehr meine Zofe sein. Vor Schock wich die ganze Luft aus meinen Lungen und ich sah sie gebrochen an. "Warum ...?", fragte ich einfach nur und meine Stimme war voller Enttäuschung und Trauer. Was hatte meine Mutter bloß vor?! Sie weißt doch, dass Daria mich glücklich macht! Voller Verzweiflung wandte ich den Blick ab - ich wollte nicht, dass Daria sah, wie sehr mich das tatsächlich aufwühlte und auch verletzte. Ich brauche dich .... bitte lass das nicht zu ..., wollte ich ihr am liebsten sagen, doch das konnte ich nicht ... ich wusste nicht, wie sie reagieren würde ...

~Vlad

Ich blickte Clara noch immer etwas fasziniert an und hob bei ihrem Schmunzeln eine Augenbraue, während sich ein leichtes Lächeln auf meine Lippen schlich. Ich war wirklich beeindruckt ... bis auf ein paar Hiebe, hat sie sich alles selbst erarbeitet, indem sie den anderen zugeschaut hat. Als sie mich fragte, ob wir nicht gemeinsam trainieren sollten, grinste ich breit und meine Augen funkelten siegessicher. Ich habe jahrelang trainiert und auch schon eigene Plünderungen angeführt ... welche Chance hatte sie da? Und ich würde sie bestimmt auch noch etwas lehren können ... "Warum nicht?", meinte ich, ergriff ein Schwert und schwang es in meiner Hand hin und her. Ich wartete auf ihren Angriff und parierte ihre Hiebe natürlich, auch wenn ich zugeben musste, dass sie geschickt und wendig war .... und es mir erschwerte, schnell genug zu reagieren. Schneller, Vlad ... Sie brachte mich tatsächlich dazu, ins Schwitzen zu kommen? Wie ... plötzlich fiel mein Schwert klirrend auf den Boden und ich konnte nur entsetzt zwischen ihr und der Waffe hin und her schauen. Sie hat mich entwaffnet .... in einem echten Kampf wäre ich jetzt tot .. Mit offenem Mund starrte ich sie an. Niemals hätte ich gedacht, dass mich eine Frau im Kampf besiegen würde ... doch hier stand sie, eine waschechte Kriegerin, eine Targaryen ... mit diesem ungewöhnlichen weißen Haar und den .. schönen Augen. Gegen meinen Willen grinste ich. "Das war .. unglaublich ... du bist verdammt gut, Clara ...", sagte ich und blickte sie jetzt voller Begeisterung an. Eine kriegerische Frau? Ungewöhnlich .... aber mir gefiel es irgendwie. "Ich glaube, du kannst meinen Männern noch einiges beibringen", fügte ich noch immer voller Faszination hinzu und war einfach nur hin und weg von dieser Frau, die eigentlich noch ein Mädchen war .... und mich besiegt hat.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Mi Okt 11, 2017 9:20 pm

Cece

Ich lauschte bei den Gespräch zwischen Luczin und Jaime und musste darüber nachdenken, wegen den weißen Wanderer. Doch als Jaime dann auch schon das Gemach verließ, drehte ich mich zu meinen Mann um, der meinte das er mich brauchte. Ich ging auf ihn zu und setzte mich zu ihm aufs Bett. Ich stützte mich auf meine Arme ab und blickte in seine Augen. "wenn du Fit bist, musst du mit den Graufreuds reden, sie warten bereits Tage hier auf dich. Sie habe es ebenfalls mitbekommen mit den weißen Wanderer und ich denke wenn wir uns dann in unseren Besprechungsraum treffen, ist es am günstigsten. Außerdem bleiben sie hier, bis du gekrönt wirst" sagte ich und gab ihn ein Kuss auf die Stirn. Ich stand auf, um mir mein Gewand anzuziehen und löschte das Feuer. Ich legte mich zu ihm ins Bett und sah ihn von der Seite an. Ich war wirklich sehr froh gewesen, dass mein Mann nun wieder bei mir war. Kurz lächelte ich und schmunzelte als ich an Daria dachte. "Außerdem habe ich herausgefunden das Daria, Ragnar's ehemalige Zofe, eine Tyrell ist. Ich habe sie nun zu einer Hofdame gemacht" erzählte ich ihn und lächelte. Ich wusste das nun nichts mehr im Weg stehen würde zwischen ihr und Ragnar. Ich legte meine Hand auf seine und hielt sie fest.


Daria

Ich schaute Ragnar und sah wie er auf einmal Traurig wirkte. Bei seiner Frage seufzte ich und sah verlegen auf meine Hände. "Nun deine Mutter hat heraus gefunden, woher ich wirklich stamme. Meine Mutter ist Margaery Tyrell. Sie war die Königin vor Cercei Lannister" sagte ich leicht fassungslos und sah leicht lächelnd zu Ragnar. "Deine Mutter hat mich zu einer Hofdame gemacht und zu einer ihrer engsten Vertrauten" sagte ich leise und biss mir etwas unsicher auf meine Lippe herum. "Sie meinte noch, dass es nun alles einfacher werden würde" wiederholte ich ihre Worte und sah wie Ragnar anfing zu schwitzen. Es tat mir irgendwie weh, dass er so litt und so stand ich auf und nahm den kalten Lumpen, der im kalten Wasser lag und drehte ihn so, dass er nicht mehr klitschnass war. Ich ging zu Ragnar und legte ihn vorsichtig auf seine Stirn und tupfte so sanft den Schweiß von seiner Stirn weg. Ich beobachtete ihn und sah dann genau hin, was ich tat. Ich wusste wie es war jemanden zu pflegen und zu verarzten und so tat ich das nun auch bei Ragnar. "Außerdem weiß ich was du empfindest, mir gegenüber" sagte ich leise und drehte ihn den Rücken zu um den Lumpen auszuwaschen. Das er nun meinen nackten Rücken sah, war mir klar gewesen. Doch immerhin hatte ich diesmal etwas an gehabt. Ich schaute auf das Wasser herunter und lächelte schwach. "Frag mich nicht was ich empfinde, da ich es einfach nicht weiß. Ich weiß das ich mich zu dir hingezogen fühle, mich um dich sorge....und mein Herz immer so schnell schlägt das ich Angst haben muss, dass es mir aus der Brust springt. Versteh mich bitte nicht falsch aber ich fühle so etwas zum ersten mal" sagte ich und drehte mich zu ihm um und legte den Lumpen auf seine Stirn und blickte in seine Augen. Das ich ihn gerade wirklich meine Liebe gestand, war mich nicht bewusst gewesen.

Clara

Ich schaute Vlad an und sah wie er grinste. Und es stand ihn wirklich ausgezeichnet. Und so beobachtete ich ihn, wie er sich ein Schwert nahm und es in seiner Hand schwang. Als ich ihn Angriff, reagierte er und wehrte meine Attacken ab. Doch irgendwann schaffte ich es, ihn zu entwaffnen. Und so hielt ich schnell atmend meine Schwertspitze an seinen Hals. Meine blauen Augen blitzten auf und ich sah wie er mich lobte. Langsam senkte ich das Schwert und grinste ihn an. Als ich das Schwert wegsteckte sah ich in weiter Entfernung seinen Vater, der uns beobachtete. Doch ich konzentrierte mich voll und ganz auf Vlad und schmunzelte leicht. "Also ich denke eher, dass sie sich von keiner Frau etwas sagen lassen werden..." sagte ich und pustete eine weiße Haarsträhne aus meinen Gesicht. "Aber durch diesen Kampf, weiß ich welche Schritte ich noch zu Verbessern habe. Danke für deine Lektion" meinte ich und lächelte ihn an. Doch da es bereits Nacht war, sah ich hoch zum Vollmond und seufzte leise. Ich wollte eigentlich nicht, dass sich jetzt unsere Wege trennten. "Willst du vielleicht mit mir noch ein wenig Reiten gehen?" fragte ich und sah ihn an. "Ich kenne eine sehr gute Stelle" meinte ich und lächelte ihn an. Ich wusste das der Steg in Mondschein besonders romantisch war, auch wenn es einer der Gründe war, wieso ich mit ihn hingehen wollte, aber zum anderen weil es dort besonders ruhig war und man entspannen konnte. Und so ging ich schon einmal in die Stallung und ließ mir zwei Pferde geben, auch wenn er nicht mitkommen würde, so würde ich alleine dort hin reiten gehen. Ich stieg auf mein weißes Pferd und schaute zu Vlad, schenkte ihn ein lächeln und ritt schon einmal vor und sah immer wieder hoch und lauschte auf das rauschen des Wassers als ich dem Hafen immer näher kam. Sofort kam der salzige Luft in meine Nase und ich atmete sie tief ein und lächelte glücklich.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Do Okt 12, 2017 3:49 pm

~Luczin

Ich blickte mine Frau an, als diese sich zu mir aufs Bett setzte und mich anblickte. Ich lächelte kurz, ehe ich ihr zuhörte und leise seufzte. Naja, es war eben wichtig, eine stabile Allianz mit ihnen zu gründen. Und die Krönung stand ja auch noch an .... noch immer war ich bezüglich meiner zukünftigen Postion als König unsicher, doch Cecillia würde ja an meiner Seite sein ... und das gab mir etwas Sicherheit. Gemeinsam würden wir das schon schaffen ... ich lächelte sanft und beobachtete sie, als sie aufstand und sich ihr Gewand anzog. Sobald sie wieder neben mir lag, lächelte ich und seufzte zufrieden auf. Ich wandte mich ihr zu, biss kurz die Zähne zusammen, als ein stechender Schmerz von meiner Wunde ausging und blickte dann in ihre Augen. Ihr Lächeln wärmte mir das Herz und ich war einfach so glücklich, dass wir unsere Spannungen beiseite gelegt haben. Ich hasste es einfach, wenn zwischen uns etwas stand ... ich habe schon so viele Jahre meines Lebens damit vergeudet, entweder von ihr getrennt zu sein oder mit ihr im Zwist gelegen zu haben. Jetzt wollte ich min restliches Leben wirklich mit ihr gemeinsam genießen, auch wenn unsere neue Stellungen bestimmt nicht förderlich werden würden.
Als sie sagte, dass Daria, Ragnars nun ehemalige Zofe, eine Tyrell war, staunte ich nicht schlecht. Gerne würde ich wissen, warum sie dann bis jetzt nur eine einfache Zofe gewesen war und von wem sie abstammte, doch das würde noch Zeit haben. Ich spürte ihre Hand auf meiner und hielt sie fest. Meine Augen fixierten sich auf ihre und mit meiner anderen Hand strich ich sanft über ihre Wange. "Ich liebe dich, Cecillia ... und du wirst eine wunderbare Königin werden ...", flüsterte ich leise und lächelte. Am liebsten würde ich noch wach bleiben, doch meine Wunde machte mir das Leben schwer und ich war jetzt schon so verdammt müde. Ich lächelte immer noch, als ich meinen Kopf aufs Kissen sinken ließ und mein Augenlider sich langsam senkten. Schon bald darauf schlief ich zufrieden und glücklich ein, da ich wieder bei meiner Frau war.

~Ragnar

Mein Blick blieb noch immer auf Daria gerichtet, voller Verzweiflung sah ich sie an. Ich wollte das nicht! Wie sollten wir uns annähern, wenn sie nicht mehr mine Zofe war und Mutter etwas anderes mit ihr vorhatte? Ich knirschte wieder mit den Zähne, ehe ich ihre Worte hörte und mein Mund offen stehen blieb. Entgeistert blickte ich sie an, als sie sagte, dass Margaery Tyrell ihre Muter war. Sie ist adelig! Noch immer war ich fassungslos und auch sie schien es noch immer nicht so recht glauben zu können - also hatte sie es wohl auch erst vor kurzem erfahren. Als sie sagte, dass sie nun eine Hofdame war, zu den engsten Vertrauten meiner Mutter zählte, die außerdem gesagt hat, dass nun alles leichter werden würde, entspannte ich mich. Mutter hat ihr Wort doch gehalten ... Bei den Göttern, und ich bin gerade so wütend geworden! Dabei hat sie mir wirklich geholfen, indem sie herausgefunden hat, dass Daria eine adelige Frau war ... ich lächelte glücklich, doch es ging mir noch immer nicht so gut, der Schweiß lief mir übers Gesicht und ich ächzte leise. Ich wollte nicht so daliegen und meine Schwäche ihr gegenüber preisgeben, doch ich war absolut machtlos. Ich knurrte, doch als Daria einen Lumpen nahm und mir damit sanft den Schweiß wegtupfte, seufzte ich auf und schloss die Augen. Doch ich riss sie weit auf, als Daria sagte, dass sie wusste, was ich für sie empfand. Mein Herz klopfte so heftig gegen mein Brust, dass ich glaubte, dass sie es hören musste und ich konnte meinen Blick nicht von ihr abwenden - was würde sie jetzt dazu sagen? Würde sie sich von mir abwenden, da sie nun wusste, was ich ihr gegenüber fühlte? Ich keuchte leise, als sie sich umdrehte und mir ihren nackten, schönen Rücken darbot. Meine Lider senkten sich und ich lächelte leicht. Wie gerne würde ich ihr Mann sein, ihr nahe sein .... Doch als sie erneut ihre Stimm erhob, hörte ich ihr sofort aufmerksam zu. Bei jedem ihrer Worte beschleunigte sich mein Puls nur noch mehr und ich war in ihren Augen gefangen, als sie mir den Lumpen auf die Stirn legte. Glück breitete sich in mir aus, doch noch konnte ich mir nicht ganz sicher sein, ob sie genau das gleiche fühlte .. verdammt nochmal, doch! So empfand ich das auch! Sie konnte es vielleicht nicht benennen ... sie sagte ja selber, dass sie es zum ersten Mal fühlte .... "Daria ... genau das fühle ich auch für dich ...", flüsterte ich leise und ergriff sanft ihre Hand und sah ihr tief in die Augen. "Als ich verletzt war, konnte ich nur an dich denken ... in meinen Träumen habe ich nur dich gesehen .... ich bin in dich verliebt, Daria ..." Ich schluckte. " .... und ich fühle wirklich genauso wie du. Wenn du bei mir bist, schlägt mein Herz manchmal so schnell, dass es mir aus der Brust springen könnte ...", hauchte ich und legte ihre Hand auf meine Brust, dort, wo sich mein Herz befand und sie meinen verdammt schnellen Puls spüren konnte. Ich blickte ihr die ganze Zeit über in die Augen und lächelte nun sanft.

~Vlad

Ich lächelte sie leicht an und grinste wieder etwas bei ihren Worten. "Nicht, wenn ich ihnen befehle, dass sie auf dich hören sollen ...", erwiderte ich leise und konnte nur mit großen, staunenden Augen Clara ansehen, deren Haar durch das Licht des Vollmonds noch heller strahlte. Jetzt .. sah sie wunderschön aus. Und diese Rüstung stand ihr viel besser als ein Kleid .. Clara war einfach nur umwerfend. Ich bekam kaum mit, wie sie sich bedankte, da ich einfach zu sehr von ihrer Schönheit abgelenkt war, doch ich schüttelte den Kopf und grinste dann etwas verlegen. "Ähm .. ja, kein Problem. Wir können auch gerne öfters zusammen trainieren.", meinte ich lächelnd und blickte dann in den Himmel. Ich liebte die Nacht ... nicht nur, dass man sich besser an seine Feinde anschleichen und sie im Schlaf überraschen konnte ... es war so still und niemand störte einen. Man konnte mit einem Schiff auf See fahren und die einzige Gesellschaft war das rauschende Wasser und der kühle Wind. Ich seufzte leise und blickte dann etwas überrascht zu Clara, als diese fragte, ob ich vielleicht mit ihr noch etwas reiten gehen wollte. Ich blickte sie kurz an. Ich glaube ich sollte ihr wirklich eine Chance geben ... Mir tat es wirklich schon leid, dass ich so abweisend zu ihr gewesen bin ... ich habe sie doch gar nicht mal richtig gekannt. Sie war immer noch zu jung für meinen Geschmack, aber dieses Problem würde sich ja irgendwann von selbst lösen ... also nickte ich und folgte ihr dann zu den Stallungen. Clara stieg auf ein weißes Pferd, während für mich ein braun gescheckter Hengst gesattelt wurde. Ich folgte ihr und sie führte mich zum Hafen. Der typisch salzig Geruch kam in meine Nase und ich seufzte glücklich. Führte sie mich absichtlich an diesen Ort? Scheinbar schien es ihr auch zu gefallen .... wenn sie das Meer liebte ... bei den Göttern, sie wäre einfach perfekt. Ich fuhr mir durch die Haare, da mir mein Verhalten ihr gegenüber nun wirklich peinlich war. Als ich meinen Blick so über den Hafen gleiten ließ .... und die Boote entdeckte, die dort an die Pfosten gebunden waren ... kam mir plötzlich eine Idee. Ich schloss zu ihr auf und grinste sie verschlagen an. "Wie wär's mit einem heimlichen Trip auf einem Boot?", fragte ich mit einem leisen Lachen und wartete dann gar nicht ihre Antwort ab, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, dass sie mitkommen wollte. Ich schwang mich vom Hengst, band ihn an einen Pfosten und lief dann runter zu einem der Stege. Natürlich durfte ich nicht einfach so ein Boot nehmen, aber es war jetzt Nacht und niemanden würde es stören. Und ich wollte unbedingt aufs Meer hinaus und Clara zeigen, was mir am meisten etwas bedeutete. Ich ließ sie in das Boot steigen, band es los und begab mich dann zu ihr. Ich setzte mich an die Ruder, grinste sie an und begann dann auf das große, unendlich weite Meer hinauszurudern. Ich schloss irgendwann die Augen, als eine starke Brise kam, doch da fiel mir ein, dass Clara vielleicht nicht daran gewohnt war, sich auf einem stark wackelnden Boot zu befinden ... es vielleicht sogar noch nie getan hatte. "Vorsicht ..."[/b, sagte ich mit sanfter Stimme und zog sie zu mir auf die Ruderbank, wo ich einen Arm um sie legte und dann erstmal aufhörte zu rudern ... wir waren ja weit genug draußen. Ich lächelte und musste zugeben, dass es wirklich romantisch war .... ich wandte mein Gesicht ab, als meine Wangen etwas rot wurden und räusperte mich. [b]"Es ... es tut mir übrigens leid, dass ich so abweisend zu dir war, Clara. Aber ... die Vorstellung eine Frau zu heiraten, die das Meer nicht mag ... war schrecklich. Das Meer ist mein Leben ... kannst du das verstehen?", sagte ich leise und blickte sie dann wieder an.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Do Okt 12, 2017 4:14 pm

Cece

Ich lächelte meinen Mann an und sah ihm dabei zu, wie er einschlief. Ich atmete noch einmal tief ein und schloss dann ebenfalls meine Augen. Ich wusste das Melisandre dabei war und meinen Mann erneut geholfen hatte. Und so schlief ich wieder die Nacht ruhig. Und sobald Luczin wieder Fit war und Ragnar, dann würde ich die Krönung einleiten, damit die Graufreuds dann auch endlich nachhause gehen konnten. Ich wusste nur zu gut, wie es war, wo anders zu sein und zu wissen das es nicht mein geliebtes Heim war. Doch wenn ich so recht überlegte, bekam ich etwas Angst, bald Königin zu sein. Gut Luczin würde wohl die Kampfstrategien und all andere Bündnisse machen, während die Königin zuständig war, dem Volk zu zeigen das die Könige ihnen auch zuhörte und sich um sie kümmerte.

Daria

Ich sah zu Ragnar, als ich ihn erzählte, was in mir vorging. Ich sah ihn an und konnte nicht wirklich glauben, was er mir erzählte. Als er meine Hand nahm und sie auf seine Brust legte, zuckte ich zusammen und spürte wie sein Herz unmittelbar anfing zu rasen. Ich schaute ihn an und meine Mundwinkel zogen sich nach oben, um ihn ein sanftes lächeln zu zeigen. Dann fiel mir etwas ein. Ich entzog ihn meine Hand und holte das kleine Fläschen heraus, was ich zwischen meine Brust versteckt hatte. "Es soll wirklich ekelhaft schmecken, aber die Königin meinte, dass es dich auf die Beine bringen sollte" sagte ich und stellte die kleine Flasche mit der grünen Flüssigkeit auf den Nachttisch. Doch ich wollte mir seine Wunden ansehen und so schaute ich ihn kurz an ehe ich langsam sein Shirt hoch zog und mir den blutdurchtränkte Verband ansah. Ich überlegte keine Minute sondern nahm mir einen sauberen Verband, die seine Zofe hingelegt hatte, die es wohl vorhatte. Und so öffnete ich den Verband und säuberte diese und konzertierte mich voll und ganz auf das säubern und neu verbinden. Da ich ihn sein Shirt ausgezogen hatte, begutachtete ich seine nackte Brust du strich über die ein oder andere Narbe. "Du wirst nun weitere Narben behalten" sagte ich leise und schaute ihn an. Meine Fingerspitzen fuhren seine Narben nach um seinen Körper zu begutachten und einzuprägen.

Clara

Ich staunte nicht schlecht, als Vlad meinte, er würde es seinen Männern schon befehlen. Ich lächelte dann und schlug vor ein wenig reiten zu gehen. Als wir ankamen, sah ich wie Vlad zu mir kam und den Vorschlag machte ein Boot zu nehmen und eine kleine Fahrt damit zu machen. Meine blauen Augen schimmerten sofort auf und ich stimmte zu. Als er sein Pferd anband und abstieg, folgte ich ihn mit meinen Blick ehe ich selbst abstieg und das Pferd anband. Ich stieg ins Boot und setzte mich zögerlich hin. Und als Vlad dann anfing zu rudern, sah ich mich um und lächelte glücklich. Mir wurde gerade ein Traum verwirklicht, doch das schwanken war wirklich gewöhnungsbedürftig. Als Vlad mich zu sich zog, sah ich ihn an und wurde sofort rot. Er behielt seinen Arm um mich ehe er anfing zu sprechen. "Alles gut, ich habe mich nur gefragt gehabt was ich Falsch gemacht habe" sagte ich und sah ihn an. Dann sah ich auf das Meer, wo sich der Himmel spiegelte. Ich lächelte und streckte meine Hand aus und ließ sie ins Meer gleiten. Sofort umhüllte mich das Gefühl, glücklich zu sein. Als ich meine Hand heraus nahm, schüttelte ich kurz das Wasser ab ehe ich vorsichtig aufstand und zur Spitze des kleines Bootes lief und meine Augen schloss und es genoss, endlich auf den Meer zu sein. Ich reckte mein Gesicht hoch und atmete tief die Luft ein und konnte mir wirklich gut vorstellen auf den Meer zu fahren.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Do Okt 12, 2017 7:41 pm

~Ragnar

Ihr sanftes Lächeln löste ein Kribbeln in mir aus und ich war glücklich, trotz meiner schweren Verletzung. Daria empfand wohl auch etwas für mich und das war alles, was ich mir gewünscht habe ... ich lächelte und hob dann die Augenbrauen, als sie ein Fläschchen hervorholte ... mein Blick blieb kurz an ihrer Brust hängen, doch als sie sagte, dass der Trank mir helfen würde - auch wenn dieser ekelhaft schmeckte - musterte ich etwas misstrauisch die grüne Flüssigkeit. Stimmt, Vater hat ihn auch getrunken ... und war bereits dabei zu genesen ,auch wenn es ihm ebenfalls noch nicht bestens ging. Mit einem Seufzen griff ich nach dem Fläschchen und rümpfte die Nase, als ich den Geruch der Flüssigkeit wahrnahm. Runter damit. Du willst doch fit und nicht ans Bett gefesselt sein. Ich schloss die Augen, atmete durch und leerte dann das Fläschchen in einem Zug. Von dem wirklich scheußlichen Geschmack musste ich kurz würgen, doch ich beherrschte mich, hielt mit kurz die Hand vor den Mund und ließ mich dann wieder entspannt aufs Bett sinken. Daria kam zu mir und ich sah zu ihr, als sie mir das Shirt auszog. Natürlich war mein Oberkörper von Narben gezeichnet, doch ich fand, dass Narben zu einem Krieger wie mir einfach dazugehörten. Sie wechselte meinen Verband und ich lächelte. Es war nicht mehr selbstverständlich, dass sie das tat ... und doch stand sie hier und ging wirklich sehr sorgfältig dabei vor. Ich lächelte sanft und blickte zu ihr hoch, als sie fertig war. Ihre Augen hatten meine nackte Brust fixiert und mein Atem ging automatisch schneller. Bei den Göttern, wenn ich nicht verwundet wäre ... Als sie sagte, dass ich nun weitere Narben behalten würde, nickte ich. "Ja ... doch ich finde, Narben sind nichts schlechtes. Sie erinnern mich nur immer wieder daran, dass ich gesiegt habe.", meinte ich und schloss die Augen, als ihre Finger über meine Narben glitten. Als ich meine Augen wieder ein wenig öffnete, war ihr Blick auf meinen Körper gerichtet, schien ihn sich einprägen zu wollen. Voller Gefühle sah ich Daria an und legte meine Hand auf ihre, hielt sie fest. "Dieser Körper gehört dir ... alles von mir gehört dir ... auch mein Herz ...", flüsterte ich und hob ihre Hand an meine Lippen, um ihr einen sanften Kuss auf den Handrücken zu hauchen. Ich lächelte und genoss es einfach nur.

~Vlad

Als Clara sagte, dass sie sich gefragt hat, was sie falsch gemacht hatte, fühlte ich mich nur noch schlechter. "Es tut mir wirklich leid, ich hatte keine Ahnung, was in mir gefahren war ...", meint ich leise und schuldbewusst und seufzte. Ich wollte es mir mit ihr wirklich nicht verscherzen, vor allem, weil die Heirat eigentlich ja schon feststand und unumgänglich war. Ich lächelte, als sie ihre Hand ins Meer gleiten ließ. Als sie aufstand, griff ich schon fast reflexartig nach ihr, doch als sie vorsichtig nach vorne schritt, ließ ich meine Hand sinken. Ich wäre ja sofort bei ihr, falls sie das Gleichgewicht verlor. Bei den Göttern, wie sie da stand ... Mein Augen leuchteten und ich wurde wieder etwas rot, doch dieses Mal nicht vor Scham. Sie gehört zum Meer ... das sehe ich sofort. Sie war die perfekte Frau .... besser als jedes Salzweib, das erkannte ich jetzt. Ich hätte nicht so schnell über sie urteilen dürfen ... Ehrfürchtig sah ich Clara an, stand dann auf und trat vorsichtig zu ihr. Ich legte von hinten einen Arm um sie und lächelte. "Wenn du erst meine Frau bist, dann ... werde ich dich zu den Eiseninseln mitnehmen ... da werden wir jeden Tag aufs Meer hinausfahren .... du würdest zu uns passen ... zu mir ...", flüsterte ich und vergrub min Gesicht leicht in ihrem Haar. Es bereitete mir körperliche Schmerzen, dass ich da noch etwas warten musste .... doch für sie würde ich es tun. Ich wusste, dass sie diese Wartezeit wert war. Und auch wenn meine Leute, meine Verwandten sie wohl nicht alle akzeptieren würden ... ich würde sie verteidigen. Warum sollte eine Frau nicht ein Schwert in die Hand nehmen dürfen? Ich sah sie schon vor mir ... wie sie Dörfer plünderte und sich einen Namen machte. "Hab ich dir schon einmal gesagt, dass du einzigartig bist? Ungewöhnlich, aber wunderschön ... vor allem dieses weiße Haar .", flüsterte ich und lachte leise. Es war einfach nur schön, mit ihr hier alleine zu sein ... niemand konnte uns hier stören ...


- Zeitsprung zur Krönung -

~Luczin

Heut war es soweit ...die Krönung stand an. Gerade wurde ich von den Zofen in das edle Gewand meines Vaters gehüllt, das mit zusätzlichen Goldverzierungen bestickt wurde. Kurz darauf betrat Oberon das Gemach von meiner Frau und mir und hielt Nym in seinen Händen. Die Kobra war gewachsen und war so lang, dass man sie mir bereits um die Schultern legen konnte. Mit einem Lächeln ließ ich es zu, dass mein bester Freund das tat und strich dann dem Tier sanft mit dem Finger über den Kopf. "Du wirst das schaffen, Luczin. Oberyn würde vor Stolz platzen, wenn er dich jetzt sehen könnte", sagte Oberon und lächelte mir ermutigend zu. Ich nickte, auch wenn ich innerlich nicht ganz so gelassen war ... noch immer macht ich mir viel zu viele Gedanken ... aber mit Cecillia an meiner Seite würde ich es schon irgendwie schaffen, da war ich mir sicher. Sie bereitete sich auch gerade vor und ich würde sie dann erst im Thronsaal sehen. Oberon begleitete mich dorthin und ich wurde etwas nervös, als ich die ganze Bevölkerung erblickte, die sich hier versammelt hatte. Jetzt werde ich zu ihrem König. Mit einem Seufzen fuhr ich mir durch die Haare, mein Blick fiel auf den Eisernen Thron. Niemals hätte ich gedacht, ihn jemals überhaupt sehen zu dürfen .. doch ich würde mich schon in wenigen Minuten auf ihn setzen. Ich räusperte mich, schritt langsam nach vorne und sah mich gleichzeitig nach Cece um, welche jetzt dann auch gleich da sein sollte.

~Ragnar

Der Trank hat wirklich geholfen, denn in den nächsten Tagen wurde ich tatsächlich wieder fit. Und nun stand ich neben Daria im Thronsaal, um der Krönung meines Vaters beizuwohnen. Ich blickte zu Daria hinunter und lächelte sie liebevoll an. Natürlich sind wir uns wegen meiner Wunde noch nicht näher gekommen, doch das wollte ich so bald wie möglich nachholen. Ich ergriff ihre Hand und drückte sie sanft, Glück durchströmte mich und ich sah ihr in die Augen. Noch immer konnte ich es nicht fassen, dass sie Gefühle für mich hatte und adelig war, aber die Götter meinten es anscheinend gut mit uns. Ich blickte zu meinem Vater, als dieser den Thronsaal betrat, sein Schlange blickte sich neugierig um. Wahrlich ein dornischer Fürst. Ich lächelte sanft und blickte mich nach meiner Mutter um, die bestimmt genauso edel ausschauen wird.

~Vlad

Ich hatte darauf bestanden, während der Krönung neben Clara zu stehen, obwohl ich mich eigentlich zu meinem Vater und dessen Männern stellen musste. Doch sie war mir wirklich wichtig geworden ... in den letzten Tagen sind wir uns näher gekommen und es ist nicht bei diesem einem nächtlichen Bootsausflug geblieben. Ich lächelte sanft und strich ihr gerade das weiße Haar aus dem Gesicht. Es war unglaublich, jemandem an meiner Seite zu haben, der das Meer genauso liebte wie ich .. jemanden, der auch an meiner Seite kämpfen könnte. Doch mein Vater hat mir gesagt, dass wir gleich morgen nach Hause segeln würden. Es brach mir wirklich das Herz, sie hier zurückzulassen, doch es war einerseits besser so ... ich würde warten, bis sie alt genug war und dann würde ich sie holen kommen ... damit unser gemeinsames Leben anfangen konnte. Ich lächelte sie sanft an. In den letzten Tagen haben wir auch viel zusammen trainiert und Clara wurde besser und besser - sie hatte wirklich Talent. Ich wusste, dass das ihrer Mutter nicht so recht passte, doch sie würde bald meine Frau sein - und ich liebte es, wenn sie kämpfte.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Do Okt 12, 2017 8:15 pm

Cece

Einige Tage waren vergangen gewesen, bis mein Sohn und mein Mann wieder Fit waren. Und heute stand die Krönung an von Luczin. Und gleichzeitig würde ich zu seiner Königin werden. Ich schaute mich um, als einige Zofen um mich herum wirbelten und meine Haare machten und gleichzeitig mich anzogen. Ich lächelte leicht und ließ es zu, bis ich dann zum Thronsaal lief. Ich schaute stolz zu den Leuten ehe ich zu Clara blickte, die neben Vlad stand. Freudig grinste ich auf und blickte zu meinen Sohn, der neben Daria stand. Dann fiel mein Blick zu meinen Mann, der wirklich unglaublich gut aussah. Ich hob mein Kleid leicht an und ging die Stufen hoch und blieb neben Luczin stehen. Als meine Tante kam und alle sich verbeugten, tat ich das ebenfalls. Als Zeichen des Respektes. Als sie meinte das wir uns erheben sollten, tat ich es und lächelte sie an. Als dann die Krönung stattfand, schwieg ich und schaute zu meinen Mann der nun der König der sieben Königsländer war. Als man mir die Krone aufsetzte, erhob ich mich wieder und sah wie sich unser Volk verneigte. Ich lächelte zu Luczin und sah zu seiner Schlange, die mir doch noch etwas Angst machte. Ich spürte wie er meine Hand nahm und sie hoch hob. Ich umfasste seine Hand und ging mit ihm gemeinsam zum Thron wo er sich auf den eisernen Thron setzte und ich mich neben diesen, in einen anmutigen Thron. "Lasst uns Feiern" rief ich und hob meine Arme hoch. Als die Musik gespielt wurde, sah ich glücklich zu Luczin. "König Luczin der sieben Königsländer" sagte ich und merkte wie sehr mir sein Titel gefiel. Er war nun der mächtigste Mann und ich seine Frau.

Daria

Ich hatte nicht vergessen was Ragnar zu mir in jene Nacht gesagt hatte. Er gehörte mir und ich wusste das ich ihm gehörte. In den letzten Tagen war er schnell gesund geworden und doch hatten wir nie die Zeit gefunden wieder zu alleine zu sein, wie in dieser Nacht. Ich lächelte ihn an, als er sich neben mich hinstellte und meine Hand nahm. Ich blickte zu ihn hoch ehe ich der Krönung aufmerksam zusah. Als seine Eltern nun die Königin und der König war, wurde mir bewusst das er der Prinz der sieben Königsländer war. Und so verbeugte ich mich, wie die anderen auch, vor den neuen König. Als Cece meinte, dass wir feiern sollte, ertönte auch schon die Musik. Ich lächelte zu Ragnar hoch und merkte das er seine Hand noch um meine hatte. "Ich wollte dir noch etwas sagen..." sagte ich als ich mich auf Zehenspitzen stellte um an sein Ohr zu kommen. Ich zog ihn dann etwas weg von den Menschen, die feierten und tanzten. "Du hattest gesagt, dass du mir gehörst...und ich wollte dir sagen das ich nun auch dir gehöre" sagte ich und lächelte den Prinz an. Ich war zwar eine adelige, doch niemals so wie er es war. Als ich durch den Thronsaal sah, lächelte ich und erlebte so mein erstes Fest.


Clara
Diese nächtlichen Bootsausflüge, haben mein Verlangen, weiter auf das Meer zu fahren, nur noch vergrößert. Vlad trainierte auch mit mir und machte mir immer wieder Komplimente. Wenn ich nicht schon so hin und weg von ihm wäre, wäre ich es spätestens jetzt. In der einen Nacht, als er seinen Arm um mich gelegt hatte, merkte ich wie sehr ich ihn brauchte. Doch umso trauriger machte mich der Abschied der schon morgen lag. Gerade befanden wir uns im Thronsaal wo Vlad neben mir stand. Und links neben mir stand mein Bruder und Daria. Ich wusste das Vlad bei seinen Vater stehen sollte, doch er wollte unbedingt bei mir sein. Ich schaute in seine Augen, als er mir meine Haare aus meinen Gesicht strich. Ich lächelte ihn zaghaft an. Doch meine Augen sprachen mehr als die Traurigkeit aus. Als meine Eltern gekrönt wurden, warf ich kurz einen blick zu den beiden ehe ich zu meinen Bruder und Daria sah. Alle fanden sie ihr Glück und konnten bei ihnen sein. Und ich musste mich schon morgen von meinen Glück trennen. Als die Musik ertönte und alle Leute auf die freie Fläche stürmten um zu tanzen, zuckte ich zusammen ehe ich zu Vlad sah. Ich wollte eigentlich nur noch aus dieses hässliche Kleid heraus und aufs Meer gehen. Am liebsten den ganzen Tag im Meer verbringen und diese Freiheit genießen. Und jedes mal fühlte ich mich gefangen, wenn ich zurück zur Burg ging. Traurig sah ich zu Vlads Vater ehe ich betrübt auf den Boden schaute und bei meinen zukünftigen Mann stehen blieb.

Cece

Daria

clara
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Do Okt 12, 2017 10:02 pm

~Luczin

Als Cecillia den Thronsaal betrat, konnte ich meine Augen wirklich nicht von ihr abwenden und ein strahlendes Lächeln zeigte sich auf meinen Lippen. Sie ist so wunderschön ... und bald schon kann ich sie meine Königin nennen. Mit einem Lächeln sah ich zu ihr und verbeugte mich ebenfalls, als das gemeine Volk es tat. Meine Frau stand neben ihr und die Krönung wurde vollzogen. Es war ein komisches Gefühl, als sich die Krone auf meinem Kopf befand ... doch ich könnte mich daran gewöhnen. Ich richtete meinen Blick lächelnd auf Cecillia, welcher auch gerade eine Krone aufs Haar gesetzt wurde. Meine blauen Augen leuchteten sanft un ich war so stolz auf sie ... so stolz darauf, dass sie mein Frau war ... so stolz, dass sie jetzt eine Königin war. Ich umfasste ihre Hand sanft, hob sie hoch und ging dann gemeinsam mit ihr die Stufen hinauf zum Thron. Noch immer blickte ich den Eisernen Thron voller Ehrfurcht an, ehe ich auf ihm Platz nahm und erhaben den Kopf hob und aufrecht da saß. Ich lächelte, als Cece das Fest eröffnete und richtete dann meinen Blick auf diese wunderbare Frau. Als sie meinen Namen samt den neuen Titel aussprach, zeigte sich ein anzügliches Lächeln auf meinen Lippen. "Cecillia, Königin der sieben Königslande", erwiderte ich und betrachtete sie mit strahlenden Augen. Der Titel passte verdammt gut zu ihr. "Ich hätte niemals gedacht, dass wir beide einmal hier sitzen würden ..", sagte ich leise und lächelte dann sanft. Wir haben schon viel durchgemacht ... und doch haben wir uns bis hierhin durchgekämpft. Ich grinste, stand dann auf und zog auch Cecillia auf die Beine. "Wie wäre es mit einem Tanz, meine hübsche Dame?", fragte ich galant, hauchte einen Kuss auf ihren Handrücken und lachte leise. Ich zog sie zu den Paaren, die bereits tanzten,ergriff ihre Hand, während ich meine andere Hand auf ihre Hüfte legte. Mit einem liebevollen Lächeln sah ich ihr in die Augen, während ich mit ihr tanzte und war so glücklich wie seit langem nicht mehr.

~Ragnar

Ich verfolgte lächelnd die Krönung und war so stolz auf meine Eltern ... jetzt waren sie die Herrscher von Westeros. Und als ich sah, wie glücklich die beiden war, wurde mir warm ums Herz. Ich liebte die beiden über alles und war so froh, dass ich sie noch hatte. Das war bei vielen leider nicht selbstverständlich ... ich konnte mich glücklich schätzen, dass mein Eltern noch am Leben waren. Und bald ... hatte ich vielleicht auch meine eigene Familie ... mit einem liebevollen Lächeln blickte ich zu Daria hinunter. Sie streckte sich, um zu meinem Ohr zu kommen und ich lächelte, als sie mich wegzog, weil sie mir noch etwas sagen wollte. Gespannt blickte ich sie an und bei ihren Worten strahlte mein ganzes Gesicht. Sie gehört nun auch mir .... Ich ergriff ihre Hände und beugte mich zu ihrem Ohr hinab. "Wenn die Feier zu Ende ist, kannst du ja mit in mein Gemach kommen ...", flüsterte ich in ihr Ohr, küsste ihr Ohrläppchen und lächelte. Oh ja, ich wollte alles nachholen, was wir in den letzten Tagen nicht machen konnten. Ich blickte dann zu der Tanzfläche und grinste breit. "Wie wär's mit einem Tanz?", fragte ich sie mit einem Lachen und schritt dann schon langsam Richtung Tanzfläche, als ich plötzlich einen anderen Körper an einem spürte ... der aber nicht Daria gehörte. Ich zuckte erschrocken zurück und erblickte eine Frau, die mir schamlos ihren Ausschnitt präsentierte. "Ohhh ... Ragnar .. Ihr seid jetzt ein Prinz ... lasst mich Euch beglücken .. ich bin Eurer würdig"[/b], schnurrte sie und ihre Stimme war purer Sex. Etwas eingschüchtert blickte ich sie an und rieb mir den Nacken. Sie sieht nicht einmal halb so schön aus wie Daria ... Ich räusperte mich verlegen. "Ähh ... ja danke, aber ich bin gerade etwas beschäftigt ...", sagte ich schnell und drängte mich an ihr vorbei ... doch auf einmal stand sie wieder vor mir, versperrte mir den Weg und drückte sich an mich. Oh Gott ... hoffentlich sieht Daria das nicht ... "Ich habe wirklich zu tun!", sagte ich jetzt mit mehr Nachdruck und versuchte sie weiter loszuwerden, doch sie war wie eine nervige Klette.

~Vlad

Ich verfolgte aufmerksam die Zeremonie und wich keinen Zentimeter von Clara weg. Ich wollte heut kein bisschen von ihr getrennt sein ... keine Minute lang. Ich sah viele Gefühle in Claras Gesicht und leider war die Trauer ein Teil von ihnen. Ich seufzte und als das Fest begann blickte ich zu meiner Zukünftigen hinunter. Sie sah so traurig aus ... es brach mir das Herz. Ich schoss kurz die Augen und blickte dann zu meinem Vater, der mich ebenfalls etwas betrübt ansah - er wusste, dass es mir weh tat, sie hier zurückzulassen, doch es ging nicht anders. Mit vierzehn war sie einfach zu jung und ich gehörte auf die Eiseninseln. Ich seufzte resigniert und blickte dann wieder zu Clara. Ich wusste genau was sie jetzt brauchte ... "Komm, meine Schöne ...", sagte ich leise zu ihr, ergriff ihre Hand und zog sie sanft nach draußen. Was war schon so ein olles Fest im Gegensatz zu einer Fahrt auf dem Meer? Der letzten bevor ich abreisen würde ... mein Herz tat weh und ich unterdrückte einen Seufzer. Ich ging mit ihr hinunter zum Hafen und sah mit einem warmen Lächeln zu ihr. "Ich glaube das hier ist besser als das Fest", sagte ich mit einem schiefen Lächeln, ließ sie wieder ins Boot steigen ,ehe ich es losband und auf das weite Meer hinausruderte. Der Rote Bergfried war bald schon weit entfernt und ich genoss wie immer die Zweisamkeit mit ihr. Doch heute hatte all das einen bitteren Nachgeschmack ... ich blickte sie wehmütig an und seufzte. "Ich hasse den Gedanken, morgen von dir wegzugehen ...", knurrte ich verdrossen und sah dann zu ihr. "Ich wünschte ich kenne einen Zauber, der dich bis morgen ein paar Jahre älter macht", sagte ich betrübt, stand auf und trat zu ihr. Ich legte eine Hand an ihre Wange und blickte ihr in die Augen. In meinem Gesicht standen Trauer, aber auch Zuneigung geschrieben. "Das ist nicht das Ende, Clara ... du gehörst zu mir und ich werde dafür sorgen, dass du irgendwann meine Frau bist", sagte ich leise, während mein Blick auf ihre Lippen fiel. Den letzten Tag muss ich noch genießen .... bis ich vielleicht Jahre lang Clara nicht mehr sehen kann ... Meine Augen sahen wieder in ihre, versanken beinahe in ihnen ,bis ich mich einfach vorbeugte und meine Lippen auf ihre drückte. Ich seufzte auf und in mir kribbelte es überall. Ihr Lippen sind so weich ... Ich spürte dabei noch den Wind im Haar, roch das Meer ... das hier war ein Traum ...
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Do Okt 12, 2017 10:22 pm

Cece

Ich schmunzelte, als mich Luczin mit meinen Titelansprach. Als er mich nach einen Tanz fragte, erhob ich mich elegant und umfasste seine Hand und ging mit ihn auf die Tanzfläche ehe ich mit ihm tanzte. Ab und an sah ich zu meine Kinder und sah wie Clara und Vlad verschwanden. "Clara und Vlad Graufreud verstehen sich wohl ausgezeichnet, so oft wie sie miteinander unterwegs waren. Aber leider passt es mir immer noch nicht, dass sie kämpft und mit einem Schwert umgeht" seufzte ich und tanzte mit meinen Mann passend zur Musik. Ich wusste das die Graufreuds das Bündnis eingehen würde und ich in ein paar Jahren meine Tochter verlieren würde, doch dies tat ich um Frieden und einen Verbündeten im Krieg zu haben.


Daria

Ich lächelte Ragnar und merkte wie mir die Hitze ins Gesicht stieg, als er meinte das ich nachher in sein Gemach kommen sollte. Doch kaum waren diese Worte ausgesprochen, bat er mich um einen Tanz. Ich nickte zustimmend und sah kurz weg ehe ich wieder zu Ragnar sah, der mit einer anderen Frau sprach. Ich bemerkte wie ich eifersüchtig wurde und ging schnur stracks auf die beiden zu und lächelte freundlich. "Ich dachte ihr habt mich zu einen Tanz aufgefordert mein Prinz" sagte ich und neigte mein Kopf leicht in seine Richtung ehe ich wütend zu der Frau sah. Diese giftete mich an und stemmte ihre Hände in ihrer Hüfte ab. Ich nahm Ragnar's Hand und ging mit ihm zur Tanzfläche. Dort legte ich meine Hand in seine und die andere auf seine Schulter. Noch immer sah ich wütend zu der anderen Frau ehe ich zu Ragnar sah und mein Blick sagte alles, ich wollte wissen was das sollte.


Clara

Als ob Vlad meine Gedanken lesen konnte, hob ich meinen Kopf an und folgte ihn aus dem Thronsaal. Da mir keine Zeit blieb, aus diesen Kleid zu schlüpfen, da mich mein zukünftiger Mann auch schon zum Wasser brachte. Ich lächelte sofort auf, als ich die Wellen hörte die gegen die stege peitschte und gegen die Felsen. Als er mir in einen Boot hinein half und dann anfing zu rudern, hielt ich mich fest ehe ich aufstand, nachdem er zum stehen kam. Bei seinen Worten fing ich an zu lächeln und bemerkte plötzlich seine Lippen auf meine. Ich schloss meine Augen und legte meine Hand auf seine Hüfte ab. Ich spürte wie ich auf einmal alles hatte was ich wollte und unterdrückte auch den Schmerz, dass er morgen weg ist. Als ich mich von ihm löste, blickte ich in seine Augen und lächelte leicht. "Als ob du genau weißt, was in meinen Kopf vorgeht" sagte ich leise und blickte weiterhin in seine Augen. Ich konnte es kaum abwarten, an den Tag bis ich endlich zu ihm gehörte und ich mit ihn über das Meer fahren konnte. Doch leider musste ich so lange hier bleiben, da ich viel zu jung war. Ich küsste ihn nochmals ehe ich aufs Wasser sah. Ich lächelte glücklich und sah erst jetzt wie weit wir eigentlich von der Burg weg waren. "Kann ich nicht einfach mit dir kommen?....mit dir auf das Meer....die Welt erkunden und endlich die jene sein, die ich bin" fragte ich verträumt und lächelte dabei das Meer an. Als eine leichte Brise kam, die mir durch das Haar wehte, schloss ich meine Augen und streckte meine Arme aus, um den wundervollen Wind überall zu spüren.
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Fr Okt 13, 2017 2:45 pm

~Luczin

Ich lächelte Cecillia warm an und bemerkte ebenfalls, dass meine Tochter mit dem Graufreud-Jungen nach draußen verschwand. Ich beobachtete es mit einem Schmunzeln. Vielleicht war diese arrangierte Ehe doch keine so schlechte Idee. Ich hörte Cece zu und lächelte zuerst, doch es verblasste, als ich ihr weiter zuhörte. Ich seufzte und sah meiner Frau in die Augen. "Cece, ich weiß, dass du dir immer eine richtige Lady als Tochter gewünscht hast ... eine, die so gerne näht wie du und sich in die schönsten Kleider hüllt. Aber es macht sie glücklich, mit dem Schwert zu kämpfen ... und deswegen ist ja immer noch eine wunderschöne Frau. Ich finde, wir als Eltern sollten hinter ihr stehen ... denn es macht sie glücklich und du willst doch, dass Clara glücklich ist, oder?", sagte ich mit sanfter Stimme zu ihr, hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn und lehnte mann meine Stirn an ihre. Ich wusste, dass Cecillia tief in ihrem Herzen Claras Interesse für Kämpfen akzeptierte, doch manchmal war es schwierig, es zuzugeben, vor allem, wenn man sich sein ganzes Leben lang etwas anderes gewünscht hat.

~Ragnar

Ich wurde diese Frau einfach nicht los und langsam ging es mir auf den Zeiger. Ich begann sie sogar demonstrativ wegzuschieben, doch sie ließ sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Ich seufzte genervt, als auf einmal Daria zu uns kam. Ihre Stimme klang freundlich, doch in ihren Augen loderte Eifersucht. Etwas nervös kratzte ich mich an meiner Wange. Oh je ... "Ja das habe ich, Verzeihung ...", fing ich an, doch da zog sie mich schon weg und ihr Blick sagte einfach alles. Ich seufzte. "Daria, es ist wirklich nicht so, wie es aussieht. Sie war einfach da und hat sich an mich rangemacht .... du weißt doch, dass ich dich liebe und keine andere ...", erklärte ich ihr ruhig und lächelte sie dann liebevoll an. Ich beugte mich hinunter und gab ihr einen zärtlichen Kuss auf die Lippen. "Mein Herz gehört nur dir, mein Schöne ...", flüsterte ich immer noch an ihren Lippen und grinste dann verschlagen. Ich zog sie einfach mit mir aus dem Thronsaal, presste sie dann gegen die nächste Wand und küsste sie leidenschaftlich. Ich drückte mich an sie und löste mich von ihren Lippen, blickte ihr keuchend in die Augen und strich über ihre Wange. "Sei niemals eifersüchtig ... du bist die einzige, die ich begehre, Daria ...", hauchte ich und küsste sie dann erneut, hielt mich dann aber zurück, auch wenn das Verlangen bereits in mir brannte. Ich wollte nicht wirklich Zuschauer haben.

~Vlad

Ich genoss unseren ersten Kuss und sah ihr danach tief in die Augen. Ein sanftes Lächeln schlich sich auf meine Lippen und ich strich zärtlich über Claras Wange. "Ich kenne meine Zukünftige eben schon sehr gut", sagte ich mit einem Lächeln und erwiderte ihren nächsten Kuss überglücklich. Danach beobachtete ich sie mit einem Lächeln, als sie das Meer glücklich ansah. Es zerriss mir wirklich das Herz, sie hier zu lassen und sie nicht direkt zu den Eiseninseln mitzunehmen ... sie gehörte an diesen Ort. Und ihre Worte machten es nicht gerade besser. Meine Augen schimmerten, als ich sie jetzt ansah und am liebsten einfach mit nach Hause schmuggeln würde .... Ich trat zu ihr und umarmte sie von hinten. "Nein, das kann ich leider nicht, Clara .. ich würde es so gerne tun, glaub mir ... aber Vater hat Recht. Das Leben auf den Eiseninseln ist hart und rau ... und ich will nicht, dass dir etwas passiert, verstehst du? Nicht alle Eisenmänner sind so gütig und besitzen ein gutes Herz wie mein Vater ...", sagte ich leise und schloss die Augen, sog tief den Duft des Meeres und auch Claras angenehmen Geruch ein. "Aber ich verspreche dir, dass ich dich holen werde .... das ist nicht das Ende .", flüsterte ich und genoss dann mit ihr noch die restliche Zeit, die uns blieb.
Der nächst Morgen war verdammt traurig. Wir wurden von Luczin und seiner Königin verabschiedet .. natürlich war auch Clara anwesend. Ich wollte sie nicht loslassen, habe sie in meinen Armen gehalten, doch irgendwann hat mein Vater mich scharf ermahnt .. und schweren Herzens habe ich sie stehen lassen. Ich habe mich auch schnell von ihr weggedreht, damit sie nicht die Tränen sah, die in meinen Augen schimmerten. Als wir wegsegelten, redete ich erstmal kein Wort mit niemanden. Ich hatte einen Teil von mir verloren und musste jetzt noch Jahre ohne sie auskommen ...

- drei Jahre später -

~Vlad

Endlich. Nach drei verdammten Jahren hat mir Vater endlich erlaubt, meine Zukünftige nach Peik zu holen. Ich habe ihn jeden Tag gefragt und bis heute hat er ständig verneint ... doch jetzt, wo er endlich 'Ja' gesagt hat, ließ ich es mir nicht zwei Mal sagen und ließ sofort die Mannschaft meines eigenen Schiffes rufen. Die Drachenkriegerin war natürlich nach dieser wunderschönen Frau benannt, an der ich vor drei Jahren mein Herz verloren habe. Sie war jetzt siebzehn und damit in einem geeigneten Alter, hier bei uns zu leben. Und mit meinen zwanzig Jahren befand ich mich auch in meinen besten Jahren. Wir segelten gleich noch am selben Tag los und stolz stand ich am Bug des Schiffes, das ich mein Eigen nennen konnte. Das Bug wurde von einem mächtigen Drachenkopf aus Gold geziert, der ein Schwert im Maul trug. Da schwarze Segel blähte sich im Wind auf und zeigte natürlich den goldenen Kraken der Graufreuds ... doch hinter dem Kraken breitete ebenfalls ein Drache seine Flügel aus - ich habe mein Wappen geändert und an meine Zukünftige angepasst ... schließlich war sie ein Teil von mir ... und im Lagerraum meines Schiffes, eingewickelt in edlem schwarzen Stoff ... befand sich eine Klinge aus valyrischem Stahl, die ich für Clara hab anfertigen lassen. Ich hoffe sie würde ihr gefallen. Mit einem sanften Lächeln konnte ich nicht aufhören an sie zu denken ... wie sie wohl aussehen würde? Bestimmt schöner als jemals zuvor ... es dauerte einige Tage lang, bis schließlich der rote Bergfried in Sicht kam. Mein Herz schlug bei diesem Anblick schneller und ich blies in das Horn, um uns anzukündigen. Natürlich hat mein Vater einen Brief an König Luczin geschickt, der mich ankündigte, doch er hat auch darum gebeten, es Clara nicht zu verraten .... damit es eine große Überraschung blieb. "Ich bin gleich bei dir, Clara ...", flüsterte ich leise und schritt ungeduldig auf und ab, wollte sie endlich sehen.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Fr Okt 13, 2017 3:19 pm

Cece

Ich sah meinen Mann an, der mir erzählte das Clara wirklich glücklich machte das kämpfen. Ich seufzte leise und wusste das ich es eigentlich nicht akzeptieren wollte. Aber ich wusste auch das Luczin recht hatte. Und so seufzte ich und genoss die Feier in vollen Zügen. Auch Ragnar und Daria verschwanden irgendwann. Als die Feier zuende ging verschwand ich mit Luczin in unser Gemach. Am nächsten Tag mussten wir uns von den Graufreuds verabschieden und ich sah wie schwer es Vlad und Clara erging. Ich legte meinen Arm um sie und zog sie an mich, als die Graufreuds los fuhren. Seit diesen Tag war Clara nicht mehr die, die sie einmal war. Sie tat das was sie wollte und zeigte in den Jahren was für ein Sturkopf sie sein konnte. Aber ich erlaubte ihr dann zu Kämpfen aber ich schickte sie nicht in irgendwelche Kriege oder sonstiges. Dafür lag mir Clara viel zu sehr am Herzen. Auch wenn sie mich angebettelt hatte mit Ragnar mit zureiten, erlaubte ich es nicht. Als wir nach 3 Jahren einen Brief bekamen von den Graufreuds, lächelte ich als Luczin mir erzählte das Vlad kommen würde, um unsere Tochter zu heiraten. Und so ließ ich ein Essen vorbereiten um unsere Gäste willkommen zu heißen. Mittlerweile war ich auch wieder Mutter geworden von einen weiteren Sohn der Lucas hieß. Genau wie Ragnar und Clara damals, hielt er mich auf Trab.

Daria

Es gab für mich nichts schlimmeres als das ich Ragnar mit einer anderen Frau sah. Als wir gemeinsam auf der Tanzfläche waren, küsste er mich zum ersten mal. Ich erwiderte den Kuss und lächelte ihn an. Gemeinsam verschwanden wir dann raus, wo er mich gegen die kalte Burgmauer drückte. Ich keuchte auf und sah in seine Augen ehe ich mit ihn in sein Gemach verschwand. Doch Sex hatten wir keinen, da ich mich noch immer nicht wirklich traute. Die Jahre vergangen und ich gehörte mittlerweile fest zu Ragnar doch seine Frau war ich noch nicht geworden, da Claras Hochzeit anstand.

Clara

Mir tat es weh, als Vlad los fuhr und für mich waren es die schlimmsten Jahre die es gab. Ich zog mich immer mehr zurück und kämpfte jeden Tag um noch besser zu werden. Wenigstens hatte Mutter es mir erlaubt gehabt und auch heute, war ich gerade am trainieren, als Mutter meinte ich solle mir wenigstens zum essen ein Kleid anziehen. Seufzend ging ich ihrer Bitte nach und zog mir ´das Kleid an, was meine Mutter mir hingelegt hatte. "Wirklich?" murmelte ich genervt und bemerkte wie meine Zofe rein kam und mir half. Doch erstmal musste ich mich waschen und all dieses Mädchen gehabe, ging mir wirklich auf die nerven. Als ich dann ins das Kleid war, sah ich mich an und ließ meine Haare machen ehe ich raus aus meinen Zimmer ging und sofort merkte, dass ich mich nicht wohlfühlte. Gerade war ich auf den Weg zu meinen Eltern, als ich ein Horn hörte. Meine Augen weiteten sich sofort und ich rannte zum Fenster, wo ich das Schiff der Graufreuds entdeckte. Ich wusste das es Vlad war und genau deswegen, rannte ich raus und bemerkte wie nervig dieses Kleid war. Mein Herz schlug um so schneller. Und als ich aus der Burg rannte, um zum Hafen zu kommen, bemerkte ich erst jetzt, dass ich auch ein Pferd hätte nehmen können. Als ich am Hafen ankam, sah ich wie das Schiff gerade am Steg ankam. Ich schaute es mir an und war vollkommen überwältigt gewesen. Dieser Drachenkopf mit dem Schwert im Maul. Schnell atmend stand ich da und hielt meine Hand auf meinen Bauch, um ein wenig gleichmäßiger atmen zu können. Viele Leute waren gekommen, da sie wissen wollten wer das sei. Doch ich wusste ganz genau wer das war. Ich lief langsam durch die Menschen massen, bis ich Vlad entdeckte, der so viel größer geworden war und viel muskulöser. Ich lächelte sofort und rannte auf ihn zu und umarmte ihn, auch wenn er sich gerade umdrehte. "Du bist hier... nach all den Jahren" sagte ich und sah hoch zu ihm und lächelte ihn an. "Mir ist es egal...nimm mich mit...ich bin alt genug" sagte ich und sah sehnsüchtig auf das Schiff.

Clara
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Fr Okt 13, 2017 6:28 pm

~Vlad

Ich konnte es kaum abwarten, bis das Schiff endlich in den Hafen einfuhr und meine Mannschaft den Anker auswarf. Ich sah mich schon nach Clara um und als ich sie erblickte, setzte mein Herz einen Moment lang aus. Bei den Göttern, sie ist wunderschön .... Ich wurde rot, als ich sie musterte ... ihr Körper war viel weiblicher und sie besaß an den richtigen Stellen Kurven. Ich begab mich sofort vom Schiff und kämpfte mich erstmal durch die Menschenmassen, bis ich sie entdeckte. Mein Herz raste förmlich und ich lächelte glücklich, als sie auf mich zu gerannt kam. Ich breitete die Arme aus und schloss die Augen, als sie in meine Arme lief. Gott, ich habe sie so sehr vermisst ... ich sog tief ihren Duft ein und seufzte wohlig auf. Als sie ihre Stimme erhob und mich mit einem Lächeln ansah, ging mein Herz auf und ich küsste sie auf ihre kleine süße Nase und lächelte noch glücklicher. "Ich habe doch gesagt, dass ich dich holen komm, Clara ..", sagte ich mit sanfter Stimme zu ihr. Als sie sagte, dass ich sie mitnehmen soll, da sie alt genug war, grinste ich - mir entging  nicht der sehnsüchtige Blick, den sie dem Schiff zuwarf. "Das ist auch dein Schiff .... sie heißt Die Drachenkriegerin", sagte ich mit einem Zwinkern und strich über ihre Wange. "Wir werden bald nach Hause segeln, aber zuerst will ich dich heiraten. Damit du als Graufreud zur Peik segelst", flüsterte ich ihr zu und legte dann meine Lippen auf ihre, um sie lange und innig zu küssen. Ich will nie mehr von ihr getrennt sein ... Nein, das würde ich nicht noch einmal durchstehen. Diese drei Jahre waren der blanke Horror gewesen ... ich löste mich von ihr und grinste sie dann an. "Eine Rüstung steht dir aber besser", sagte ich zwinkernd und lachte leise. Doch dann bemerkte ich, wie der König zu mir trat, um mich und meine Männer zu empfangen. Widerwillig löste ich mich von Clara und verbeugte mich vor Luczin. Er teilte mir mit, dass die Hochzeit gleich morgen anstand. "Damit du mit deiner zukünftigen Frau schon bald nach Hause kannst", sagte der König grinsend und betrachtete dann seine Tochter voller Stolz und Liebe, ehe er seinen Dienern befahl, Gemächer für uns vorzubereiten. Ich lächelte und wandte dann meine Aufmerksamkeit sofort wieder Clara zu. "Na, soll ich dir das Schiff zeigen?", fragte ich lächelnd, nahm dann ihre Hand und führte sie auf Deck. Ich zeigte ihr alles, jede einzelne Kajüte und zum Schluss auch den Lagerraum. Mit einem verheißungsvollen Grinsen blickte ich Clara an und schritt dann zu dem Schwert, das noch immer von der schwarzen Seide umhüllt war. Ich legte es frei, nahm es vorsichtig in meine Hände und drehte mich dann zu meiner Zukünftigen um. "Diese Klinge habe ich für dich schmieden lassen ... es ist valyrischer Stahl und vom besten Schmied hergestellt, den ich kenne.", meinte ich liebevoll zu ihr und reichte ihr dann die Klinge, mit dem Heft voran. Es sollte gut zu ihr passen..

~Luczin

Nachdem ich Vlad Graufreud empfangen habe, begab ich mich wieder in mein Gemach, wo schon einige Dokumente auf mich warteten. Mit einem Seufzen nahm ich an meinem Schreibtisch Platz und arbeitete alle Dokumente ab - das Leben als König war oft wirklich anstrengend. Ich hatte kaum Zeit für Lucas, meinem dritten Kind, oder für Cece. Ich seufzte erneut und fuhr mir durch die Haare. Hoffentlich konnte ich mir heute Abend Zeit nehmen ... es tat mir wirklich weh, meine Familie zu vernachlässigen. Ich beugte mich angestrengt über den Schreibtisch und schrieb noch diverse Briefe an alle großen Häuser, um ihre Unterstützung im Kampf gegen die Weißen Wanderer zu erbitten. Es würde nicht mehr lange dauern, bis die zerstörerische untote Armee zum Angriff überging und bis dahin mussten auch wir unsere Truppen versammelt haben.

~Ragnar

Die Jahre vergingen, doch noch immer konnte ich Daria nicht meine Ehefrau nennen ... mein Eltern wollten warten, bis Clara geheiratet hat. Nun, das würde jetzt ja nicht mehr lange dauern, da Vlad Graufreud heute eingetroffen war und die Hochzeit bereits morgen stattfinden würde, dennoch verärgerte es mich. In diesen drei Jahren haben wir auch nicht miteinander geschlafen ... das habe ich noch gar nicht mit ihr erlebt. Ich seufzte und schloss kurz die Augen, dachte nach. Eigentlich würde ich schon gerne mit ihr schlafen und vielleicht ein Kind mit ihr zeugen. Doch ich wusste nicht, ob Daria es wollte ... damals war sie noch unsicher gewesen, doch mittlerweile dürfte sie doch diese Unsicherheit abgelegt haben, oder? Ich seufzte und sah dann, wie Daria unser Gemach betrat. Sofort ging ich zu ihr hin, lächelte sie sanft an und begrüßte sie, indem ich sie zärtlich küsste. "Wie war dein Tag?", fragte ich sie lächelnd und setze mich dann auf die Bettkante, stützte meine Unterarme auf meinen Oberschenkeln ab. "Daria ... ich .." fing ich dann leise an und seufzte kurz, rieb mir - nun doch etwas nervös - den Nacken. "Ich weiß, dass du das noch nie erlebt hast, aber ... ich kann es auch langsam angehen lassen ...", sagte ich leise und sah ihr in die Augen - ich sprach es zwar nicht konkret aus, doch mein Blick sprach Bände. Ich presste die Lippen aufeinander und wartete auf ihre Reaktion.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Fr Okt 13, 2017 6:55 pm

Clara

Ich erwiderte seinen Kuss und lächelte ihn glücklich an. Als er mir erzählte das dieses Schiff auch mir gehören würde, lächelte ich ihn an und schaute die Drachenkriegerin an. Als ich mein Vater sah und meinte das wir morgen heiraten würde, lächelte ich glücklich zu meinen zukünftigen. Gemeinsam gingen wir auf das Schiff, wo die Männer von ihm auch schon sämtliche Dinge vom Schiff trugen. Als ich mir alles genauestens ansah, sah ich wie wir in einen Lagerraum gingen. Dort holte er ein Schwert heraus, was er mir hinhielt. Gerührt, sah ich Vlad an und nahm das Schwert und schwang es in meiner Hand. Ich sah mir die Klinge genauestens an und strich sanft über seine Klinge. "Wunderschön" sagte ich und küsste ihn leidenschaftlich. Ich legte es vorsichtig wieder weg und legte die Seide um ihr. "Ich werde dieses Schwert an mich nehmen, wenn wir nach Hause fahren" sagte ich und lächelte ihn sanft zu. Als ich mich umdrehte, da ich stimmen vernahm, sah ich seinen Vater und anscheinend seine Mutter. Ich lächelte sie an und sah wie seine Mutter auf mich zukam und mich umarmte. "Wunderschöne Clara..." hauchte sie und gab mir ein Kuss auf die Stirn. Als ich sie ansah, sah ich das sie ebenfalls Krieger Klamotten anhatte. Ich lächelte sie an und ging gemeinsam mit meiner neuen Familie zur Burg. Dort aßen wir erst einmal, ehe ich mich wieder von Vlad verabschieden sollte. Ich durfte ihn erst morgen wieder zur Hochzeit sehen. Ich ging in mein Gemach und sah das seine Mutter dort war. Sie lächelte mich an und meinte das ich morgen eine wunderschöne Kriegerbraut werden würde. Als sie mir das Hochzeitskleid zeigte, war ich gerührt gewesen. Sie würde sich auch morgen persönlich darum kümmern mich her zu richten. Ich lächelte sie danken an und unterhielt mich bis in die Nacht mit ihr. Was meine Pflichten waren und alles was eine Kriegerin zu wissen sollte.

Cece

Als ich unsere Gäste sah begrüßte ich sie ebenfalls und aß zusammen mit meiner Familie und ihrer. Ich unterhielt mich noch mit den Graufreuds und ging dann mit Lucas zusammen in unser Gemach. Dort sah ich das Luczin noch nicht da war. Ich legte unseren Sohn ins Kinderbett und zog mir mein Gewand an und kämmte mir meine dunkle Haare. Ich war wirklich froh gewesen, dass Lucas dunkle Haare bekam. Ich lächelte und war wirklich froh gewesen. Ich sah dann zu meinen Mann, der rein kam und völlig erschöpft aussah. Ich stand auf und begrüßte ihn liebevoll und ging dann zum Bett und setzte mich rauf.

Daria

Ich war in das Gemach von mir und meinen zukünftigen und sah wie er rein kam. Er begrüßte mich. Ich lächelte ihn sanft zu und hörte ihn zu. Ich seufzte leise und ging zu ihm hin und küsste ihn sanft. "Ich habe nur schlechte Erinnerung...weißt du...was damals passiert war, wo du mich gerettet hast. Aber ich vertraue dir, dass du vorsichtig bist" sagte ich und lächelte ihn an. Ich legte meine Hände sanft an seine Wange und küsste ihn leidenschaftlich. Ich schloss meine Augen und konnte es kaum abwarten ihn als meinen Mann zu nennen, doch erst einmal stand Clara an, die morgen heiraten würde.
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Sa Okt 14, 2017 7:46 pm

~Vlad

Ich beobachtete Clara aufmerksam und lächelte, als ich sah, wie sie sanft über die Klinge strich. Als sie sagte, dass es wunderschön war, grinste ich breit und legte meine Arme um sie, als sie mich leidenschaftlich küsste. Ich genoss es und sah sie dann mit einem zufriedenen, glücklichen Lächeln an - sie hatte mir so sehr gefehlt und ich fühlte mich wieder ganz, da ich nun wieder mit ihr zusammen war. Ich lächelte nickend, als sie sagte, dass sie das Schwert annehmen würde, sobald wir nach Hause fuhren. Sie nennt es bereits schon ihr Zuhause ... Voller Stolz und auch Liebe blickte ich Clara an, ehe meine Eltern zu uns stießen. Ich verabschiedete mich und begab mich dann schon einmal in den Roten Bergfried. Wegen der Hochzeit war ich bereits wirklich aufgeregt und bekam kein Auge zu. Ich lief im Gemach, das ich vorübergehend bekommen habe, auf und ab, ehe mein Vater das Zimmer betrat. Ich blieb stehen und er lächelte mich stolz an. Er erzählte mir, wie die Hochzeit morgen ablaufen würde und informierte mich zudem über meine Pflichten, die ich als Ehemann hatte. Natürlich musste ich für ihre Sicherheit und für die unserer Kinder sorgen, wenn wir in Zukunft welche hatten. Ich durfte ihre und meine Ehre nicht beschmutzen und musste sie vor den Männern dort oben schützen ... denn nur weil sie meine Ehefrau war, würde sie es nicht davon abhalten, sich an ihr zu vergreifen. Das dauerte fast die ganze Nacht, aber an Schlafen war sowieso nicht zu denken ... dafür war ich viel zu aufgeregt. Die restliche Nacht lang saß ich auf meinem Bett und starrte verträumt an die Wand, tief in Gedanken versunken. Die schwarz-goldene Decke, welche ich ihr um die Schultern legen und das Gewand, das ich tragen würde, lagen auf auf einem Stuhl und ich konnte es kaum noch erwarten, Clara endlich meine Frau nennen zu dürfen.

~Luczin

Am Ende des Tages schleppte ich mich erschöpft in unser Gemach. Trotz dessen, dass ich mich beschissen fühlte, schenkte ich meiner Frau ein glückliches Lächeln, als sie mich liebevoll begrüßte. Ich zog mich ebenfalls um und ging dann erst einmal zu Lucas. Mit einem sanften Lächeln sah ich an und strich kurz durch sein dunkles Haar. "Sieht so aus, als würde er jetzt nach dir kommen", sagte ich mit einem breiten Grinsen und sah dann Cece an. Ragnar hatte blondes Haar wie ich, doch Lucas würde ganz nach seiner Mutter kommen. Ich setzte mich zu Cecillia, zog sie an mich und küsste sie innig. "Es tut mir so leid, dass ich so wenig Zeit für dich hatte ...", flüsterte ich gegen ihre Lippen gepresst und seufzte dann. Sie war mir so wichtig und es tat mir selber weh, dass ich sie vernachlässigte. Ich seufzte, als mir auf einmal eine Idee kam und ich fing an breit zu grinsen. Ohne ein Wort zu sagen stand ich auf und zog mich wieder an. "Cece, kommst du bitte runter zu den Stallungen? Ich hab vergessen, dass ich noch etwas ganz wichtiges erledigen muss", sagt ich ernst zu ihr, musst mir aber wirklich ein Grinsen verkneifen. Wenn sie nur wüsste, was ich vorhatte. Ich nahm mir auch noch heimlich einen schwarzen Mantel mit und begab mich dann in die Stallungen, ließ ein Pferd satteln. Ich lächelte sanft, als ich mich daran erinnerte, wie ich sie vor vielen Jahren kennengelernt habe ... niemals würde ich das vergessen. Diese Lannister-Soldaten hätten sich beinahe an ihr vergriffen ... ich knurrte,, legte mir den Mantel um und wartete dann geduldig darauf, dass Cece erschien. Als sie in Sichtweite war, lächelte ich und kam dann auf sie zu. "Passt auf, diese verdammten Lannister-Soldaten könnten noch in der Nähe sein ...", knurrte ich und grinste wieder innerlich. Mal schauen, ob sie es gleich verstand, dass ich unser erstes Aufeinandertreffen simulierte. Ich lief zu dem Pferd, stieg in den Sattel und kam dann zu ihr geritten, streckte die Hand zu ihr aus, ein charmantes Grinsen auf den Lippen. "Ich kann Euch mitnehmen", sagte ich lächelnd und meine Augen blitzten schelmisch auf.

~Ragnar

Ich lächelte leicht, als Daria mich sanft küsste und blickte ihr dann tief in die Augen. Als sie sagte, dass sie schlechte Erfahrungen gemacht hat, seufzte ich leise. Natürlich konnte ich mich daran erinnern ... niemals würde ich vergessen, wie dieser alte Mann ... ich knurrte leise und unterdrückte dann die Wut. Er hat seine gerecht Strafe erhalten .... so etwas würde nie wieder vorkommen. Doch, dass sie mir vertraute, rührte mich und mit einem liebevollen Ausdruck in den Augen sah ich Daria an. "Ich werde niemals zulassen, dass du so etwas noch einmal erleben musst ... und ich werde langsam sein ...", flüsterte ich und erwiderte dann ihren leidenschaftlichen Kuss, der mich sofort vor Verlangen nach ihr brennen ließ. Ich packte sie sanft und drehte sie dann auf den Rücken. So wie ich es versprochen hatte, arbeitete ich mich langsam vor und ließ mir Zeit, auch wenn ich bereits hart wie Stein war und es kaum abwarten konnte, in sie einzudringen ... doch ich wollte wirklich, dass sie sich nicht an damals erinnerte und dass sie es genauso genoss wie ich. Langsam entkleidete ich Daria und sah sie mit einem sanften Lächeln an. Schon bald danach war ich ebenso nackt wie sie und küsste sanft ihren Hals. Ich blickte Daria tief in die Augen, legte eine Hand an ihre Wange und küsste sie voller Verlangen und Liebe, ehe ich langsam in sie eindrang. Ich keuchte auf und schloss die Augen, als ich ganz in ihr war. Unglaublich ... Überwältigt von meinen Gefühlen, blickte ich Daria an, ehe ich meine Hüften zurückzog und in sie stieß. Ich biss mir auf die Lippe, um ein Stöhnen zu unterdrücken und blickte ihr prüfend in die Augen - gefiel es ihr?
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BeitragThema: Re: The Laws of Gods and Men   Sa Okt 14, 2017 8:07 pm

Clara

Ich saß auf einen Stuhl und begutachtete das Kleid, was ich morgen zur Hochzeit tragen würde. Meine Koffer waren bereits gepackt gewesen und ich würde nach der Hochzeit eh meine Ausrüstung anziehen. Ich fühlte mich in Kleider einfach nicht wohl. Als ich aufstand, um ein wenig die anderen Sachen einzupacken blieb ich am Fenster stehen und sah in den Sternenhimmel hoch. Ich lächelte zufrieden und wusste das ich bald endlich meine Träume verwirklichen konnte. Ich seufzte dann auf und dachte daran, dass ich meine Mutter und meine Familie hier zurück ließ. Doch ich wusste auch das sie sich für mich freuten. Und so versuchte ich mich etwas hinzulegen, doch ich bekam kein Auge zu. Ich musste aber schlafen, da ich meine erste Schiffsfahrt nicht unbedingt verschlafen wollte. Und so schloss ich meine Augen und schlief dann auch schon ein. Ich konnte es kaum abwarten bis ich endlich seine Frau war.

Cece

Ich schaute meinen Mann an und lächelte ihn sanft an. "Du brauchst dich nicht entschuldigen" sagte ich leise und lächelte glücklich, als er meinte das Lucas ganz nach mir kommen würde. "Ja wird ja auch mal Zeit" sagte ich grinsend. Doch auf einmal zog sich Luczin an und meinte ich solle zu den Stallungen kommen, da er noch etwas erledigen musste. Verwirrt sah ich ihn an ehe ich mir ein Kleid anzog und noch einmal zu Lucas sah ehe ich hinaus ging. Als ich bei den Stallungen ankam, blickte ich meinen Mann an und wusste nicht was er meinte mit den Lannister. Doch er kam auf mich zugeritten und hielt mir seine Hand hin. Grinsend blickte ich ihn an und ergriff diese und wurde von ihm hoch gezogen. Als ich hinter ihn auf das Pferd saß, hielt ich mich an ihn fest. "Bitte helft mir" sagte ich leise und blickte Luczin an. Als wir dann gemeinsam los ritten, lächelte ich glücklich. Ich wusste ganz genau, wie wir uns kennengelernt hatten und ich war so glücklich gewesen das er mich gerettet hatte.

Daria

Ich sah Ragnar an und bemerkte, dass er mich auf den Rücken gelegt hatte und meinen Kuss erwiderte. Mein Herz fing schneller an zu schlagen und bemerkte auch, dass er wirklich vorsichtig war. Ich lächelte ihn an und ließ es zu, wie er mich auszog. Es dauerte auch nicht lange, bis er in mir war, was ich mit einen lauten Stöhnen aufnahm. Irgendwann war er komplett in mir und ich hielt mich an seine Oberarme fest. Als ein wenig Zeit vergangen war, stieß er immer wieder in mich, was mir dann auf dauer auch gefiel. Ich schloss meine Augen und genoss diese Zweisamkeit mit ihm. Immer wieder stöhnte ich auf und ließ es zu, dass mich der Mann, der mich gerettet hatte, meine Jungfräulichkeit nahm. Auch wenn bereits ein anderer Mann, halb in mir war, zählte ich das nicht als Entjungferung an. Meine Lust steigerte sich immer mehr und ich bäumte wie von selbst meinen Rücken und keuchte immer wieder auf.
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