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 He lives in you

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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: He lives in you   So Nov 19, 2017 2:30 pm

~Ahadi

Ich blickte meine Tochter voller Hoffnung an und riss zuerst die Augen vor Überraschung auf, doch dann schnurrte ich ebenfalls und genoss es, wieder meine Tochter bei mir zu haben. Doch als sie sagte, dass sie sich darüber erst im Klaren werden müsste, legte ich die Ohren traurig an - also würde sie gehen und bald konnte ja alles bedeuten. Ich seufzte und blickte dann zu Taka, als Bahati ihn erwähnte - er sah uns misstrauisch an. "Er heißt Taka. Und ich werde mit ihm reden", sagte ich wenig begeistert -es würde schwer werden, ihm Bahati auszureden. Aber ich sah doch, dass sie bei diesem Fremden glücklicher war. Ich seufzte erneut, traurig darüber, sie gehen lassen zu müssen, doch als sie versprach wiederzukommen, glaubte ich ihr und nickte sie mit einem sanften Lächeln an. "Wir werden auf dich warten, Bahati", sagte ich noch und blickte ihr und dem Löwen dann mit einem Lächeln auf meinem Gesicht nach. Ich war mir sicher, dass sie ihr Versprechen halten würde. Als die beiden nicht mehr zu sehen waren, drehte ich mich um kam an Taka vorbei, der den beiden hinterher wollte. "Nein, Taka", sagte ich streng und der junge Löwe sah mich ungläubig an. "Aber .... aber ich ..." - "Wir reden darüber", schnitt ich ihm das Wort ab und ging voraus. Etwas mürrisch folgte mir der junge Löwe und schließlich kamen wir wieder beim Rudel an. Ich schmiegte mich schnurrend an Uru und leckte ihr dann sanft über die Wange. "Sie geht jetzt zwar, aber sie wird wiederkommen. Sie hat es versprochen und ich glaube ihr", sagte ich mit sanfter Stimme zu meiner Gefährtin. Ich wusste, sie würde sehr traurig sein, aber das war ja nicht das Ende.

~Kubwa

Ich war so froh, dass Bahati sich für mich entschieden hat und ich freute mich auch für sie, da sie ihre Eltern kennenlernen durfte. Ich musste zugeben, dass ich Schmerz verspürt habe, als ich die beiden so vertraut miteinander gesehen hatte. Mein eigenen Eltern werde ich nicht mehr kennenlernen können. Sie waren bereits tot. Kito hatte sie gekannt ... ich seufzt und lief dann mit Bahati langsam Richtung Felsen - die anderen haben uns schon bestimmt vermisst, doch der Menschengeruch musste einfach weg, sonst hätte es wieder Ärger mit Thimba gegeben. "Ich freue mich so für dich, dass du deine Eltern gefunden hast", sagte ich ihr dann mit sanfter Stimme und leckte ihr kurz über die Wange. Wenigstens hatte sie das Glück. Es war alles ruhig und friedlich, bis auf einmal der Boden zu beben begann. Erschrocken sah ich mich um und sah dann, wie eine Herde von Nashörnern direkt auf uns zutrampelte. Ich schrie auf und trotz meiner Wunden lief ich los und hoffte, dass auch Bahati schnell genug war. Doch die Nashörner und auch mich hätten sie bald eingeholt. Panik breitete sich in mir aus, aber da entdeckte ich eine kleine Felsspalte an der Seite. "Bahati!", schrie ich laut, sprang schnell zu ihr und schob sie zuerst in die Höhle, ehe ich folgte. DI Nashörner donnerten nur wenige Augenblicke später an uns vorbei und ich atmete schnell vor Angst. Das war knapp gewesen. Mein Blick traf den von Bahati und ich grinste. musste dann lachen. "Das war echt knapp!", meinte ich dann immer noch grinsend und wollte dann raus, doch es war ziemlich eng und es stellte sich als schwieriger heraus, als zuerst angenommen. Und während wir beide versuchten rauszukommen, berührten sich in einem Moment zufällig unsere Schnauzen und ich riss meine Augen auf. Ich sah sie mit geröteten Wangen an und legte dann verlegen meine Ohren an und lachte nervös. Es hat sich gut angefühlt, aber ich wusste nicht, wie sie darüber dachte. Schlussendlich schaffte ich es aus der Felsspalte und blickte sie an, während ich immer noch ziemlich verlegen war.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: He lives in you   So Nov 19, 2017 4:39 pm

Uru

Ich sah wie Ahadi wieder kam und versuchte mich aufzuheitern. Ich seufzte kurz und sagte dazu nichts mehr. Ich sah zu meiner anderen Tochter die auf einen Felsen lag und die Sonne genoss. Kurz lächelte ich ehe ich aufstand und von meinen Felsvorsprung hinunter sprang. Ich ging wieder zum Jagen mit den anderen da wir vorhin nichts bekommen hatten. Ich hoffte wirklich das Bahati ihr Versprechen einhalten würde.

Bahati
Ich ließ meine Familie zurück und sah zu Kubwa mit den ich zurück zum Felsen lief. Bei seinen Worten, lächelte ich kurz. "Ja ich dachte ich habe keine Eltern da mich Kito im Schattenland gefunden hatte" sagte ich und merkte wie auf einmal der Boden vibrierte. Sofort sah ich mich um und entdeckte einige Nashörner. Trotz meiner Wunde am Bein, fing ich an zu rennen doch da kam Kubwa schon und drückte mich in eine Höhle, die für uns beide definitiv zu eng war. Als die Nashörner weg waren, grinste er und meinte das es echt knapp sei. Ich nickte und versuchte raus zu kommen, aber auch Kubwa versuchte es und so berührten sich unsere Schnauzen. Als ich ihn ansah, sah ich wieder beschämt weg sah und hinaus kam. Ich folgte ihn und schüttelte mich kurz, damit der feine Sand von den Steinen aus meinen Fell kam. Mir gefiel es aber ich musste es ihn ja nicht gleich sagen. Schließlich hatte ich ihn oft genug gezeigt gehabt, das ich mehr empfinde als Freundschaft. Als wir gemeinsam zum Felsen liefen, denn ich schon entdeckte, seufzte ich und sah nochmal zurück wo meine Eltern waren.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: He lives in you   Mo Nov 20, 2017 11:56 pm

~Kito

Ich konnte nicht schlafen, obwohl es schon mitten in der Nacht war, da ich mir Sorgen um Bahati und Kubwa machte - die beiden waren schon etwas länger weg und langsam machte ich mir Sorgen. Ich schritt auf und ab, bis irgendwann in der Ferne zwei Gestalten sichtbar wurde, die nebeneinander liefen. Nach kurzer Zeit erkannte ich die beiden, rief Zhara und rannte schon einmal voraus. Doch, was ich dann zu sehen bekam, ließ meinen Atem stocken: Kubwa hatte mehrere Wunden und die auffälligste zierte sein Gesicht. Wenn die Narbe auf der anderen Seite seines Gesichtes wäre, würde er wie Vater aussehen ... Oder wie Scar. Kovu hatte uns oft erzählt, dass viele Löwen in ihm Simbas bösen Onkel gesehen haben, der den ehrenwerten Mufasa tötete und die Herrschaft an sich riss. Hoffentlich würden sie das bei Kubwa nicht tun ... vor allem bei Thimba machte ich mir Sorgen, er war in letter Zeit ziemlich rebellisch und mein Instinkt versuchte mich vor ihm zu warnen. Ich unterdrückte einen Seufzer. Ich werde morgen mit ihm und Kubwa gemeinsam sprechen. Ich sah zu Bahati. "Geht es deiner Wunde besser?", fragte ich, da ich den Eindruck hatte, dass sie nicht mehr so schlimm aussah, auch wenn die weiße Löwin noch humpelte. Dann richtete ich meinen Blick auf meinen Bruder und sah ihn voller Besorgnis an. "Wurdest du in einen Kampf verwickelt?" Kubwa knurrte nur. "Es ging um sie", sagte er etwas verbissen, aber als er Bahati anblickte, wurde sein Blick weich und er leckte ihr liebevoll über die Wange. Ich lächelte kurz - also hatte sich mein Verdacht bestätigt - und nickte anschließend. "Kommt", sagte ich und führte die beiden zurück zum Felsen.

~Kubwa

Wir aßen gleich nachdem wir angekommen sind und ich unterhielt mich mit Kito und Zhara. Mein Bruder sagte mir, dass er morgen mit mir und Thimba reden würde .. kurz glitt mein Blick zu dem schwarzen Löwen, der mich mit unverholenem Hass musterte. Sein Blick schien unfreundlicher geworden zu sein, seitdem ich die Narbe trug, doch das war mir egal. Er wusste ja nicht, das dahinter eine Niederlage stand und nicht ein Sieg ... es war immer noch Nacht, als die anderen langsam in die Höhle verschwanden. Auch ich erhob mich auf meine Pfoten, doch ... ich sah zu Bahati. Noch wollte ich den Abend nicht enden lassen .. mein Gefühl sagte mir, dass das hier eine einmalige Chance war, obwohl doch klar war, dass ich den Felsen in nächster Zeit nicht verlassen würde, oder?
Ich lief zu ihr hin und rieb meinen Kopf schnurrend an ihren. "Willst du mit mir in den Sternenhimmel schauen?", fragte ich sie und sah sie verliebt an, hoffte, dass sie 'Ja' sagte. Als sie es tat, strahlte ich und verließ mit ihr den Felsen, ging hinaus aufs Grasland und legte mich dann auf den Rücken in das weiche Gras. Fasziniert beobachtete ich die Sterne, ehe mein Blick zu Bahati glitt. "Ich wollte noch ein wenig die Zeit mit dir genießen, ohne von den anderen gestört zu werden", gestand ich und blickte ihr in die Augen. Vor allem von Thimba, der es augenscheinlich auf sie abgesehen hatte, wollte ich nicht gestört werden. Schon beim Gedanken an ihn fuhr ich beinahe meine Krallen aus, doch ich wollte mir jetzt nicht von diesen Gedanken das hier verderben lassen.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: He lives in you   Di Nov 21, 2017 6:05 pm

Zhara

Als Bahati und Kubwa weg gegangen waren, brach es mir das Herz doch Kito erklärte mir, wieso sie fort waren. Als Kito mich jedoch rief, stand ich auf und ließ unser Junges liegen. Als ich aus der Höhle kam, sah ich wie Kito vom Felsen sprang und weg rannte. Ich schaute ihm nach ehe ich Bahati und Kubwa entdeckte. Ich lächelte und wartete bis sie am Felsen ankamen. Als ich sah wie Kubwa verletzt war sah ich ihn erschrocken an aber war mehr als glücklich das sie da waren. Ich begrüßte die beiden ehe ich zu unser Junges ging und sah wie sie raus rannte und spielen wollte. Ich packte sie jedoch im Nacken und brachte sie wieder rein, weil eh Schlafenzeit war.

Bahati

Als wir angekommen waren, kam Kito schon auf uns zu du fragte ob es meine Wunde besser geht. Ich nickte leicht und sah zu Kubwa, wie Kito ihn ansah und er fragte was passiert war. Als er es Kito erzählte, lächelte ich als Kubwa mir über die wange leckte. Gemeinsam liefen wir zum Felsen wo Zhara auf uns wartete. Wie hatten noch was gegessen ehe ich mit Kubwa gemeinsam von Felsen und gingen zum Rasen. Ich folgte ihn und legte mich ebenfalls hin und sah hoch in den Himmel und genoss die Ruhe. "Diese Ruhe ist wirklich schön" sagte ich und lächelte ihn an. Ich schnurrte leicht und genoss die Nähe mit ihn zusammen.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: He lives in you   Mi Nov 22, 2017 1:45 pm

Kubwa

Ich blickte zu Bahati und lächelte sie sanft an. Sie sagte, dass diese Ruh wirklich schön war und ich freute mich, dass es ihr gefiel. "Ja ..", flüsterte ich leise, hörte ihr leises Schnurren und schmiegte mich mit einem Lächeln an sie, genoss die Zeit mit ihr. Noch immer rührte es mich zutiefst, dass sie trotz meiner Niederlage zu mir stand ... viele Löwinnen hätten sich von mir abgewandt und sich dem Sieger angeschlossen, doch Bahati nicht. Ich leckte ihr sanft über die Schnauze und erhob mich dann langsam über sie, schmiegte mein Gesicht schnurrend an ihres und blickte ihr anschließend tief in die Augen. Ich wollte mich mit ihr vereinigen, endlich eins mit ihr sein - das Verlangen saß tief in mir und ich hoffte, dass es ihr genauso erging. Sanft drückte ich ihr dann meine Schnauze ins Gesicht, kam ihr etwas näher und sah ihr dann noch einmal in die Augen - in meinen Augen lag eine stumme Bitte. Danach überwand ich langsam den letzten Abstand zwischen uns und war in ihr. Ich keuchte auf und sah dann zu ihr runter, Glück spiegelte sich in meiner Miene wieder. Es fühlte sich schöner an, als ich es mir hätte jemals ausmalen können.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: He lives in you   Mi Nov 22, 2017 3:53 pm

Bahati

Zusammen mit Kubwa lag ich auf der Wiese und genoss den Sternenhimmel. Ich wusste das die Löwinnen den Sieger folgten aber ich war nicht so, ich gehorchte meinen Herzen. Als er sich an mich kuschelte, sah ich ihn an und lächelte und schnurrte weiterhin. Doch als er sich erhob, blickte ich ihn an und sah wie er immer näher kam. In seinen Blick sah ich was er vor hatte und irgendwie hatte ich angst vor. Als er mich stumm um die Erlaubnis bat, nickte ich leicht und ließ es zu, wie er sich mit mir vereinigte. Ich genoss es auch und als es vorbei war, sah ich ihn an und legte meine Ohren leicht an ehe ich mich richtig hinlegte und meinen Kopf auf die Pfoten legte. Ich atmete tief ein ehe ich wieder ausatmete und sah wie ein schwarzer Löwe auf uns zu kam. Ich sah ihn an und wusste nicht was er nun wollte. Ich blickte zu Kubwa ehe ich wieder zu Thimba sah-
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: He lives in you   Mi Nov 22, 2017 11:19 pm

~Kubwa

Ich blickte ihr tief in die Augen und als es vorbei war, legte ich mich mit einem Lächeln neben sie und leckte ihr über die Wange. Als sie sich richtig hinlegte, legte ich mich neben sie und drückte mich mit einem zufriedenen Schnurren an sie. Doch unsere ruhige Zweisamkeit wurde schon bald gestört. Ich hörte Pfotenschritte im Gras rascheln und sah dann zu Thimba - der ziemlich gehetzt und auch verstört wirkte. Ich runzelte die Stirn - Thimba sah selten so aus. "Thimba ... ist etwas passiert?", fragte ich ihn also, als er bei uns ankam - er keuchte, als wäre er gerannt. "Kubwa, es ist schrecklich! Kesi .. sie ist in die Schlucht gerannt, um dort zu spielen und hat eine Stampede ausgelöst! Kito ist bereits los, um sie zu retten!", keuchte er und ich erstarrte vor Schock. Oh nein! Oh nein, nein, nein! Sofort sprang ich auf die Pfoten. "Bahati, am besten schaust du nach Zhara. Ich werde sofort zu meinem Bruder gehen!", rief ich und rannte los. Ich bemerkte nicht, dass Thimba mir mit einem verschlagenen, bösen Lächeln nachsah und eine verzweifelte Miene aufsetzte, ehe er sich zu Bahati umdrehte.

Schon als ich in die Nähe der Schlucht kam, hörte ich das Donnern der Hufe von tausenden Gnus. Keuchend blieb ich stehen und sah nur Staub - von Kito oder Kesi keine Spur. "Kito! Kesi!", schrie ich und sah mich hektisch um, kletterte dann die Schlucht ein Stück weit hinunter und suchte verzweifelt nach ihnen. Trotz der aufgehenden Sonne konnte man hier schlecht sehen. Doch plötzlich ... "Hilfe ...Hilfe .. bitte ... jemand..." Kesi! Meine grünen Augen richteten sich auf eine kleine Gestalt, die sich verzweifelt an einem Zweig über dem Abgrund festhielt. "Ksi!", brüllte ich und bewegte mich so schnell es ging auf sie zu. Sie entdeckte mich und klammerte sich noch fester an den Zweig. Als ich bei ihr angekommen war, flossen ihr die Tränen über die Wangen und sie zitterte am ganzen Leib. "Kubwa ... Thimba ... er ..." - "Pshh .. ich hol dich jetzt hier raus", sagte ich so ruhig wie möglich und wollte sie gerade am Nackenfell packen, da brach der Zweig ab. Erschrocken keuchte ich. "Nein!", schrie ich und meine Pfote schoss vor - doch zu spät. Sie kreischte und konnte sich nicht mehr an der Felswand festhalten. Ich knurrte und zögerte trotz der Stampede unter mir keine Sekunde, um hinunterzuspringen und sie unten aufzufangen. Sie kreischte immer noch und ich musste jetzt zwischen den panischen Gnus rennen, um sie in Sicherheit zu bringen. Mein Herz raste wie wild und auch ich hatte Angst - wir könnten hier beide umkommen. Ich rannte und rannte, doch irgendwann erwischte mich auf einmal ein Gnu und mit einem schmerzerfüllten Brüllen ließ ich Kesi fallen. Sie schrie, doch ... ein Schatten huschte vorbei, schnappte sie sich und rannte mit dem Strom weiter. Auch ich erhob mich, bevor die Gnus mich zertrampeln konnten und erblickte dann Kito. "Bruder!", schrie ich und ich war mir sicher, dass er sein Tochter in Sicherheit bringen würde. Mit einem großen Satz sprang ich die nächste Felswand hinauf und krallte mich fest. Ich rutschte ein wenig auf und strampelte verzweifelt mit minen Hinterbeinen, um Halt zu finden. Ich darf nicht sterben .. nein! Also kämpfte ich mich hoch und nach einigen schrecklichen Sekunden war es auch vorbei. Mein Herz hämmerte mir gegen die Brust, als ich oben nach Luft schnappte - doch ich wusste nicht, was jetzt noch auf mich zukommen würde. Ich hörte Kesi nach ihrem Vater schreien und wusste sofort, dass etwas nicht in Ordnung war. Ich rannte in die Richtung und sah, wie sie sich über den Abgrund beugte - Kito hielt sich ein Stück weiter unten fest und versuchte sich nach oben zu kämpfen. Erschrocken legte ich die Ohren an und kam sofort zur Hilfe.

~Kito

Ich kämpfte verzweifelt darum, nicht den Halt zu verlieren und krallte mich krampfhaft in den Fels hinein. Kesi schrie verzweifelt und ich sah zu ihr hoch. Ich hatte sie hinauf geschubst, damit wenigstens sie sicher war ... denn der kleine Vorsprung, auf dem ich mich befunden hatte, war plötzlich abgebrochen. Doch plötzlich tauchte neben ihr noch eine Gestalt auf und ich erblickte nur grüne Augen und eine Narbe. Vater .... Scar?! Doch dann sah ich es - Kubwa ... mein Bruder ist gekommen. "Kito ..", sagte er voller Angst, beugte sich über den Abgrund und hielt mir seine Pfote hin. "Bruder ... ich helfe dir ...", sagte er verzweifelt und sah dann zu Kesi. "Kesi, du kennst doch den Weg zurück, oder?" Sie nickte verzweifelt und weinte immer noch. "Hol Hilfe ...", sagte mein Bruder und sie rannte sofort los. Ich streckte Kubwa meine Pfote entgegen. "Nur noch ... ein bisschen ...", sagte mein Bruder und strengte sich noch mehr an, genauso wie ich. Doch plötzlich hörten wir ein lautes Knacken und dann ein ohrenbetäubendes Krachen. Wir beide erschraken und plötzlich fiel ein großer Felsbrocken von ganz oben hinunter .. genau zu uns. Doch Kubwa wich nicht zurück ... erst als der Fels seine Pfote traf und ich hörte, wie sein Knochen brach, zog er sich mit einem lauten Brüllen zurück. Der Fels traf mich und zog mich mit in die Tiefe. Ich schrie während ich fiel und mein Leben lief vor meinen Augen ab - ich sah meine Eltern, dann Zhara und dann Kesi. Ich werde .. immer über euch wachen ... Und zuletzt .. Kubwa. Vergesst mich nicht .... Das war mein Ende ...

~Kubwa

"KITO!", brüllte ich, hustete, da der Staub aufwirbelte und sah dann geschockt hinunter. Die letzten Gnus rannten durch die Schlucht - es war also sicher. Mit angelegten Ohren kletterte ich hinunter und suchte nach Kito. Erst als ein einzelnes Gnu an mir vorbeirannte, wurde ich auf etwas aufmerksam ... einem großen Felsbrocken und daneben ... "Nein ...", flüsterte ich und lief hin. Und dann stand ich über dem leblosen Körper meines Bruders. "Kito ..? Komm .. sowas kann dir doch nichts anhaben ...", sagte ich leise und verzweifelt und rüttelte an ihm. "Bruder ... steh auf ... du bist der König, du schaffst das schon. Du hast Zhara und Kesi, die auf dich warten ... lass sie nicht im Stich ..." Als er sich nicht rührte, schrie ich: ".. lass mich nicht im Stich!" Die Tränen liefen mir über die Wangen, als ich das Unmögliche erkannte: Mein Bruder war tot. Ich schluchzte leise und brüllte dann vor Trauer, das Brüllen hallte durch die Schlucht. Ich hatte meinen Bruder verloren ....ich wusste nicht wie viel Zeit verging, wie lange ich bei ihm war und trotz allem versuchte ihn wachzubekommen ... doch irgendwann hievte ich ihn mir auf den Rücken und versuchte, die Schlucht hinaufzukletttern. Doch ich schaffte es nicht, da ich eine meiner Pfoten gar nicht mehr belasten konnte - sie war zerschmettert - deshalb musste ich einen Umweg gehen. Ich brauchte sehr lange, doch langsam kam der Felsen in Sicht. Stumm weinend lief ich auf ihn zu, während der Körper meines Bruders schwer auf mir lastete.

~Thimba

Ich war zum Felsen zurückgekehrt, nachdem ich den Felsbrocken hinunter gestoßen hatte. Ich lächelte zufrieden in mich hinein. Alles war nach Plan verlaufen, ich konnte Kesi in die Schlucht locken und die Stampede auslösen. Und nun .. würde ich auch diesen Kubwa loswerden. Und dann ... wäre ich König. Kesi ist ja noch zu ung, um Königin zu werden. Das war mein Glück. Irgendwann, am späten Nachmittag, kam Kubwa den Felsen hinauf und er schien um viele Jahre gealtert zu sein. Seine Miene war steinhart, in seinen Augen spiegelten sich Trauer und Entsetzen. Auf seinem Rücken befand sich unübersehbar Kitos Leichnam, den er jetzt sanft zu Boden gleiten ließ. Zufrieden stelle ich fest, dass Kubwa humpelte - eine seiner Vorderpfoten sah gar nicht gut aus. Da hat ihn wohl der Felsen getroffen. Ich schwieg noch und tat so, als sei ich zutiefst geschockt und betroffen.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: He lives in you   Do Nov 23, 2017 7:41 pm

Bahati

Unsere Zweisamkeit wurde von Thimba gestört als dieser völlug aufgelöst kam und meinte das Kesi in der Schlucht war. Doch ehe ich etwas sagen konnte, war Kubwa auch schon los gerannt. Ich erhob mich und sah zu Thimba ehe ich mit ihn zusammen zum großen Felsen lief. Dort ging ich direkt zu Zhara die völlig aufgelöst war. Ich schmiegte mich an ihr und versuchte ihr Halt zu geben. Irgendwann jedoch kam Kesi zu uns und weinte bitterlich. Besorgt stand ich an der Spitze vom Felsen und wartete auf Kubwa der irgendwann auch kam. Als ich jedoch sah, dass er Kito leblos auf ich trug, riss ich schockiert meine Augen auf und rannte zu ihm und sah ihn mit tränen in den Augen an. Als Kito hinunter gelassen wurde, blickte ich zu ihm ehe ich mich an Kubwa rieb um ihn halt zu geben. Mir zerbrach es das Herz, dass Kito nun tot vor uns lag. Doch als ich sah wie Zhara völlig aufgelöst zu uns gerannt kam und versuchte Kito zu wecken, sah ich sie traurig an und legte meine Ohren an und sah auf den Boden. Sie weinte bitterlich und legte sich zu ihren Toten Gefährten. Kesi stand da und weinte bitterlich und ich fühlte mich etwas überfordert. Ich ging zu Zhara und hob sie etwas hoch und drückte sie zu Kesi. schließlich musste sie sich um ihr Junges kümmern, dass was ihr noch von Kito geblieben war. Ich sah zu Kubwa und ließ ihn erstmal, auch wenn er Verletzt war. Ich wusste einfach nicht was ich machen sollte. Ich schickte Zhara in die Höhle ehe ich raus ging und Kubwa ansah und tränen in den Augen hatte. "Kubwa..." sagte ich leise und ging auf ihn zu und versuchte zu ihn durchzudringen, er sah so verändert aus.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: He lives in you   Do Nov 23, 2017 9:24 pm

~Kubwa

Bahati rieb sich an mir und ich schwieg, hielt meinen Kopf gesenkt. Ich konnte nicht glauben, dass mein Bruder tot war .... er war quasi vor meinen Augen gestorben. Vor allem als Zhara bitterlich weinte konnte ich einfach nicht hinsehen und knurrte verbittert, wandte den Blick ab. Warum musste das passieren? Dieser Schmerz war viel schlimmer als der in meiner Pfote. Ich konnte meinen Blick nicht mehr heben, bis auf einmal Bahati wieder bei mir war. Ich sah in ihre wunderschönen blauen Augen, als sie meinen Namen sagte. Der Schock stand mir noch immer ins Gesicht geschrieben und ich schüttelte den Kopf. "Bahati ...", flüsterte ich und schmiegte mich dann eng an sie - ich brauchte sie gerade mehr als alles andere. Doch da hörte ich auf einmal ein wütendes Knurren und ich wurde von Bahati weg gerissen. Thimba stand zwischen uns und sah mich voller Hass an - ich zuckte zurück und bleckte die Zähne, doch mit meiner zerschmetterten Pfote war ich viel schwächer als er. "Meint ihr nicht, dass es komisch ist, dass Kubwa überlebt hat und sein Bruder nicht?" Mein Kiefer sackte vor Schock nach unten - dass er überhaupt wagte so etwas zu behaupten! - doch er ignorierte mich, umkreiste mich und sah das Rudel an - auch die ganzen Tiere des geweihten Landes hatten sich versammelt, da sie gehört hatten, dass der König tot war und verfolgten alles, was hier gerade geschah mit Aufmerksamkeit. "Außerdem ... seht ihn euch an! Er trägt die gleiche Narbe wie Scar, der ebenfalls seinen eigenen Bruder getötet hat, um König zu werden! Ich denke, dass hier ist kein Zufall!" Mit der Erwähnung von Scar hatte er einige der Tiere erreicht, die zustimmend brüllten und auch einige der Löwinnen sahen mich nun ganz anders an. Ich legte die Ohren an - das konnte doch gerade nicht passieren, sie wussten doch, dass ich meinen eigenen Bruder nicht töten würde! "Nein! Ein Felsbrocken ist hinunter gefallen! Ich habe ihn nicht getötet!", rief ich, doch Thimba schüttelte nur den Kopf. "Hört euch seine Lügen an, wie erbärmlich ... wie soll man jemandem trauen, der fast genauso wie ein Königsmörder aussieht?" Dieses Mal brüllten mehr Tiere zustehend auf und mit weit aufgerissenen Augen sah ich mich panisch um. Das durfte doch gerade nicht passieren! Nein, nein, nein! Hilfesuchend sah ich zu Bahati und zu Zahra ... sie glaubten doch nicht dieses Märchen, oder?! "Ich habe Kito nicht getötet!", brüllte ich, doch Thimba drängte mich knurrend zurück. Und da ich mich nicht wehren konnte, stolpert ich rückwärts den Felsen hinunter und blickte verzweifelt zu ihm hoch. "Bitte ... Thimba ... ihr alle .. ihr müsst mir glauben ... ich bin nicht wie Scar ... ich habe meinen Bruder geliebt, ich -" "RUHE!", brüllte Thimba und sah auf mich hinunter. "Kito hat mich als seinen Nachfolger erwählt. Also werde ich jetzt Recht sprechen!" Mein Blick huschte panisch hin und her, als er sagte: "Verbannung!"
Mein Herz blieb einen Moment lang stehen und ich schüttelte immer wieder den Kopf. Ich sah nach oben, sah zu Thimba, zu Zhara ... zu Bahati .. hielten sie mich alle für einen Mörder? Mein Herz brach, als ich Bahati nun ansah, doch dann wurde ich auf einmal von den Tieren verdrängt. Sie jagten mich förmlich fort und ich hatte keine andere Wahl als zu fliehen. Ich kehrte ihnen allen den Rücken zu und humpelte so schnell es ging davon. Ich wurde beworfen und die Tiere versuchten mich auch zu verletzen, während ich so schnell wie möglich davonlief. Ich keuchte und kam dann bei einem Teich an. Als ich hineinsah, erblickte ich nicht mein eigenes Spiegelbild .. sondern das eines Löwen .. mit stechenden grünen Augen, schwarzer Mähne und einer Narbe .. entsetzt blickte ich ihn an und rannte dann weiter. Ich stolperte, fiel hin und sah dann zurück zum Felsen. Tränen schimmerten in meinen Augen und ich wusste nicht, wie lange ich hier liegen blieb und zurücksah, bis ich mich irgendwann erhob und langsam davon trottete, während die Sonne unterging.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: He lives in you   Do Nov 23, 2017 9:39 pm

Bahati
Ich war so froh gewesen das Kubwa sich an mich schmiegte und mir zeigte das er mich brauchte. Doch als Thimba mich von ihn weg riss, sah ich den schwarzen Löwen an der anfing zu sprechen. Als immer mehr Tiere kamen und Thimba glauben schenkte, sah ich zu Zhara die einfach nur am Boden zerstört war. Fassungslos stand ich da und blickte Kubwa an ehe ich zu Thimba sah. So viele Gefühle waren gerade in mir das ich einfach nicht wusste wie ich reagieren sollte. Doch ehe ich mich versah verbannt Thimba ihn. Ich wollte sofort zu Kubwa doch die Löwinnen hielten mich auf. Schockiert musste ich mir das ansehen und legte traurig meine Ohren an ehe ich in die Höhle verschwand und mich betrübt hinlegte. Kubwa war nicht wie Scar gewesen, dass wusste ich. Als Zhara mit Kesi rein kam und sich in eine Ecke verkroch, blickte ich sie an und seufzte leise und schlief ein. Einige Tage später, verhielten sich alle normal bis auf Zhara und mir. Als sie jedoch wieder raus ging um zu jagen, sah ich auf und verließ ebenfalls die Höhle und wollte mit als Thimba mich aufhielt. Ich blickte ihn an und legte meine Ohren an. Als er sich jedoch nochmals an mich ran machte, platzte mir der Kragen. Wütend knurrte ich ihn an und schlug nach ihm. Ich sprang vom Felsen und rannte einfach los. Meine Beine trugen mich automatisch in das Reich meiner Eltern. Aufmerksam kam ich am Wasserloch an und sah mich um. Schnell atmend sah ich mich um und sah die prächtige Figur von meinen Vater. Lächelnd rannte ich auf ihn zu und schmiegte mich einfach an ihn und schloss meine Augen. Auch wenn mein Herz Kubwa verlangte, so wollte ich bei meinen Eltern sein. Als ich meine Augen wieder öffnete sah ich zu meinen Vater hoch. Doch im nächsten Moment wurde ich auch schon von meiner Mutter begrüßt. Schnurrend rieb ich meinen Kopf an ihren und lächelte glücklich. "Du hast dein Wort gehalten" hörte ich die schöne Stimme meiner Mutter. Ich nickte und sah den Löwen, der mich gewonnen hatte und legte meine Ohren an ehe ich zu meinen Vater sah.
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BeitragThema: Re: He lives in you   Do Nov 23, 2017 9:57 pm

~Kubwa

Mit hängendem Kopf und am Boden schleifenden Schweif bewegte ich mich durch die Savanne, immer weiter vom Felsen .. meiner Heimat. Nun ... jetzt war sie es nicht mehr .. und ich hatte alles verloren. Ich habe meinen Bruder verloren, meinen Stolz, meine Ehre und Bahati auch noch. Ich dachte daran, wie sie mich erst vor kurzem noch liebevoll angesehen hatte ... jetzt würde sie mich bestimmt nicht mehr so ansehen. Sie hält mich für einen Mörder. Thimba hatte sie bestimmt alle davon überzeugt ... und wenn ich so recht nachdachte ... hätte ich mich nicht noch mehr anstrengen können? Verzweifelt flüchtete ich ins Schattenland und sah auch schon einige Hyänen, doch bei meinem übellaunigen Brüllen, das ich ihnen schenkte, verzogen sie sich rasch. Ich legte mich unter einem verdorrten Baum, doch schlafen konnte ich nicht. Aber als ich irgendwann vor Erschöpfung dennoch einschlief, wurde ich im Traum besucht ... es war der gleiche Löwe, den ich im Teich gesehen hatte und er stelle sich als Scar vor .. ich spürte das Böse, das von ihm ausging. Zuerst brüllte ich ihn wütend an, doch er ließ nicht locker, besuchte mich in all meinen Träumen ... und .. so unrecht hatte er doch auch nicht. Die anderen hatten unrecht, sie sahen mein wahres Potential nicht! Sie hatten keine Ahnung, wer ich war ...!

~Taka

Als Bahati zurückkam, freute ich mich zuerst. Doch irgendwie war mir klar, dass sie nicht wegen mir zurückkam, weshalb ich mich von ihr fernhielt und sie nur verdrossen ansah. Irgendwann reichte es mir und ich ließ das Wasserloch hinter mir, um meine Ruhe zu haben. Mich setzte mich an den Teich, an dem ich sie mit dem Fremden gefunden habe und dachte verärgert nach. Warum hatte sie sich nicht für mich entschieden? Genau wie jede Löwin dafür ... jede hat mich abgewiesen. War ich dazu verdammt für immer alleine zu bleiben? Ich knurrte verbittert und grübelte weiterhin nach.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: He lives in you   Do Nov 23, 2017 10:04 pm

Nyssa

Meine Mutter hatte mir erzählt, dass die weiße Löwin, die sie gefunden hatten meine Schwester war. Doch als sie am heutigen Tag zu uns kam, sah ich sie an und merkte das ich keinen guten Draht zu ihr hatte. Und so stand ich auf und sprang von meinen Schlafplatz herunter und streckte mich ausgiebig. Ich ging zum Wasserloch und sah Taka dort sitzen. Selbst er war in ihr verfallen gewesen, nur weil sie schneeweißes Fell hatte. Und ich? ich hatte Aschgraues Fell gehabt und wurde nicht mal angesehen. Und so beugte ich mich zum Wasser runter und trank etwas. Ich war eine Löwin die beobachtete aber auch eine tickende Zeitbombe war, weswegen mich die meisten in Ruhe ließen. Als ich sah wie Vater und Mutter sich freuten und sich quasi alles nur noch um sie drehte, legte ich meine Ohren an und wandte mein Blick ab. Ich erhob mich wieder und drehte dem Wasserloch und Taka den Rücken zu und lief langsam von unserer Höhle weg um spazieren zu gehen. Dies tat ich öfters mal, da ich meine Ruhe haben wollte und eventuell jagen gehen. Von den ganzen Löwinnen im Rudel war ich die schnellste und beste Jägerin, aber ich war gespannt gewesen wie meine ach so tolle Schwester beim jagen war. Knurrend lief ich weiter und lief wachsam herum.
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Luczin Martell

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BeitragThema: Re: He lives in you   Sa Nov 25, 2017 2:23 pm

~Taka

Ich wusste nicht wie lange ich hier blieb, doch irgendwann hatte ich kein Lust mehr, alleine hier zu liegen und Trübsal zu blasen. Also begab ich mich zurück zum Rudel und stellte sofort fest, dass Nyssa nicht da war. Verwundert legte ich den Kopf schief ... warum war sie ausgerechnet jetzt weg, wo doch ihre Schwester wieder da war? Ihr war doch nichts passiert, oder? Etwas besorgt machte ich mich auf den Weg, um sie zu suchen und folgte ihrer Geruchsspur. Ich wusste, dass nicht viele mit ihr redeten, da sie .. nun ihre Eigenheiten hatte, aber ich verstand die anderen trotzdem nicht .... mit ihrem grauen Fell war sie doch einzigartig und jeder hatte seine Fehler. Mir tat es selber leid, dass ich sie in all der Zeit wenig beachtet habe, doch ich glaubte, dass ich einfach besessen von der Suche nach einer Gefährtin war ...
Ich fing an zu rennen, als ich einen zweiten Geruch aufschnappte, der nur Gefahr bedeuten konnte. Ich rannte schneller und schneller, bis ich Nyssa entdeckte, doch sie war nicht alleine - ein fremder, männlicher Löwe war dabei, sie anzugreifen. Ich schnappte entsetzt nach Luft, knurrte dann und stürzte mich ohne zu zögern auf den Angreifer und verteidigte. Ich kämpfte erbarmungslos gegen den Fremden und schaffte es schließlich, ihn zu vertreiben. Ich war nicht umsonst als der beste Kämpfer im Rudel bekannt. Keuchend drehte ich mich zu Nyssa um und musterte sie. "Alles in Ordnung?", fragte ich dann und kam auf sie zu, blickte sie leicht besorgt an.
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Cecillia Targaryen

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BeitragThema: Re: He lives in you   Sa Nov 25, 2017 3:49 pm

Nyssa

Ich lief alleine durch das hohe Gras und hörte Schritte. Kurz hielt ich inne und sah mich um aber lief dann weiter. Als ein männlicher Löwe kam und versuchte sich an mich ran zu machen. Ich knurrte wütend und biss nach ihm ehe ich sah wie er selber die Ohren anlegte und mich anknurrte. Ich bleckte meine Zähne und legte meine Ohren an. Doch ehe ich reagieren konnte, bemerkte ich das brüllen von Taka und blickte den beiden männlichen Löwen zu, wie sie miteinander kämpften. Als Taka gewonnen hatte, sah ich wie er sich zu mir umdrehte und fragte ob alles okay sei. "Ja alles gut, danke" sagte ich und sah ihn an. Ich schüttelte mich kurz und sah in einiger Entfernung ein Zebra. Ich duckte mich und legte mich auf die Lauer. Ich beobachtete das Zebra und konzentrierte mich voll und ganz auf die Beute. Als ich dann los rannte und mich auf das Zebra stürzte, biss ich es sofort in den Nacken und riss es zu Boden. Danach biss ich es sofort in den Hals und tötete es sofort und zog es hinter mir her. Ich schaute Taka kurz an ehe ich es weiter hinter mir her zog und zur Höhle lief. Auch wenn ich am liebsten heute wo anders schlafen würde, da mir meine Schwester jetzt schon so ziemlich auf die nerven ging. Was wohl sehr daran lag, dass meine Eltern nur von Bahati redeten und mich nicht mal wahrnahmen.
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